Jalousien reinigen: Einfach und schnell

Jalousien sollten regelmäßig mit einem weichen Tuch abgestaubt werden. Dazu werden die Lamellen hochkant aufgestellt und einzeln abgewischt. Die Rückseite darf natürlich nicht ignoriert werden. Falls das Abstauben nicht ausreicht, schafft ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel Abhilfe, um Verunreinigungen zu entfernen.

 

Falls sich der Dreck festgesetzt hat, weil die Jalousien länger nicht gereinigt wurden, kann ein Wasserbad helfen. Dafür eignet sich zum Beispiel eine Badewanne mit warmem Wasser. Das Wasser muss eine Weile einwirken, bevor die Lamellen danach gut trockengewischt werden. Das vermeidet unangenehme Flecken und Schlieren. Eine andere Alternative ist der Jalousienreiniger, der einfach waagerecht an einer Seite angesetzt und zur anderen gezogen wird.

Fenster-Rollos reinigen durch verschiedene Methoden

Rollos können aus verschiedenen Stoffen bestehen. Deshalb ist es wichtig, die Pflegehinweise des Herstellers zu lesen. Jeder Stoff fordert andere Reinigungsmethoden und kann durch die falsche Pflege sogar beschädigt werden. Tipp: Feuchträumen wie Bad und Küche erfordern spezielle, feuchtraumgeeignete Rollos. Diese sind mit einer schmutzabweisenden Struktur beschichtet und lassen sich durch einen feuchten Lappen einfach reinigen.

Wenn das Rollo eine reflektierende Spezialbeschichtung hat – wie das zum Beispiel bei Thermorollos der Fall ist, die für verminderte Wärmeeinstrahlung sorgen – die für eine Trockenreinigung geeignet ist, können leichte Verunreinigungen und Staub mit einem antistatischen Tuch entfernt werden. Auch ein Staubwedel, eine Bürste oder sogar ein Staubsauger auf ganz schwacher Stufe können diese Aufgabe erfüllen. Für eine feuchte Reinigung hingegen wird das Rollo mit ungefähr dreißig Grad warmem Wasser abgewischt. Bei stärkerem Schmutz hilft etwas mildes Feinwaschmittel im Wasser.

Einige wenige Rollo-Modelle vertragen auch eine Nassreinigung durch Handwäsche, obwohl die meisten anderen sich dabei verziehen oder gar wellen. Am besten sollte die Reinigung zuerst an einer unauffälligen, kleinen Stelle getestet werden. Die Handwäsche erfolgt am besten in der Badewanne mit 30 Grad warmem Wasser und einem milden Waschmittel. Nach einer Einwirkzeit von einer halben Stunde kann das Rollo sanft abgewaschen und getrocknet werden.

Die Trocknung ist vor allem wichtig, um Flecken und Schimmel zu vermeiden. Am besten trocknet das Rollo über Nacht, in einer geraden Linie aufgehängt. Es dürfen keine Falten oder Knicke entstehen. Sind doch Flecken auf dem Rollo entstanden, können diese mit einem weichen Radiergummi abgerieben werden. Es gibt auch spezielle Schmutzradierer im Handel zu erwerben.

Markisen: Empfindlicher Stoff mit Pflegebedürfnis

Für die Markise gibt es spezielle Markisenreiniger im Handel. Je nach Mittel existieren hier unterschiedliche Methoden. Meistens benötigt das Mittel eine kurze Einwirkzeit, dann wird es mit Wasser abgespült. Lose Verschmutzungen können hingegen mit einem weichen Besen weggekehrt werden. Nach der Reinigung empfiehlt sich eine Imprägnierung der Markise, denn sonst besteht die Gefahr von Schimmel oder festgesetztem Dreck.

 

Bei der Pflege von Markisen gibt es einige Dinge, die unbedingt unterlassen werden sollten. Dazu zählt zum Beispiel die trockene Entfernung von Flecken, denn das raut die Oberfläche des Stoffes bloß auf und löst den Fleck nicht hinaus. Stattdessen wird die normale Methode des Einweichens und Abspülens auch hier greifen. Harte Bürsten und raue Schwämme sind bei der Markise ebenso fehl am Platz wie ein Hochdruckreiniger. Sie können die Oberfläche nachhaltig beschädigen.

Zur Vorbeugung von Dreck auf der Markise sollte sie bei Nichtnutzung eingefahren werden - allerdings nur, wenn sie trocken ist. Im Winter empfiehlt sich eine komplette Demontage oder zumindest eine Schutzhaube. Bei Unsicherheiten, wie die Markise gereinigt werden sollte, kann es helfen, einen Experten zu konsultieren. Es besteht auch die Möglichkeit einer professionellen Reinigung - doch die könnte teuer ausfallen.

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