Urtinktur

Was ist eine Urtinktur eigentlich genau? Das sind zerkleinerte frische Pflanzenteile mit Alkohol.

Tinktur

Was ist eine Tinktur eigentlich genau? Das sind zerkleinerte, getrocknete Pflanzenteile mit Alkohol.

Die Herstellung

Generell eigenen sich fast alle gewünschten Pflanzen für eine Tinktur oder Urtinktur.

Pflanzenteile (Rohstoffe) können im Internet oder in der Apotheke bestellt werden und sind realtiv Preis günstig.

Frische Pflanzen können im Garten oder in der Natur gesammelt werden.

  • Bitte die entsprechenden Rezepthinweise am Ende des Artikels beachten.

Sind die Pflanzen noch nicht zerkleinert, muss das noch gemacht werden.

Dannach werden die Drogen (hiermit sind ausschließlich die Pflanzenteile gemeint - nichts anderes) - in eine vorher sterilisierte Glasflasche (ca. 15-20 Minuten mit einen Metalllöffel kochen lassen - der Löffel dient dazu, dass die Flasche während des Vorgangs nicht platzt) geben und mit mindestens 40 %igem, besser höher prozentigem Alkohol übergießen.

Die Pflanzenteile müssen ganz bedeckt sein.

Die Flasche mit dem Inhalt für einige Wochen ins Warme oder in die Sonne stellen, immer wieder mal schütteln.

Nach etwa 3-6 Wochen kann der Ansatz gefiltert (ausgekochtes Baumwolltuch) und in kleine, ebenfalls vorher sterilisierte (dunkles Glas) Fläschchen abgefüllt werden.

In dieser Abfüllung ist die Ur - Tinktur in dunkler und kühler Verwahrung einige Jahre haltbar.

Welche Pflanzen eignen sich?

Generell alle! Harte Pflanzenteile oder kieselsäurehaltige Pflanzen müssen länger im Alkohol ziehen, um die Bestandteile zu lösen.

Gut geeignete Pflanzen sind zum Beispiel:

  • Lavendel (Lavendala officinalis)
  • Bärlauch (Allium ursinum)
  • Rosmarin (Ros marinus)
  • Johanniskraut (Hypericum perforantum)
  • Löwenzahn (Taraxacum officinalis)
  • Brennessel (Urticaria dioica)
  • Koriander (Fructus coriandri)
  • Schachtelhalm (Equisetum arvense)
  • Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

 

Bitte Rezepthinweise beachten!

Alchemilla vulgaris

 

Löwenzahn (Taraxacum officinalis)

 

 

 

 

 

Rezepthinweise

  • Meine Artikel können niemals die individuell notwendige Beratung und Untersuchung durch einen Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker ersetzen. Sie dienen ausschließlich der Information.
  • Jegliche Anwendung der hier vorgestellten Rezepte, Pflanzenverwendungsmöglichkeiten und Vorschläge geschieht ausschließlich in freier Entscheidung der Leser(innen) und Teilnehmer(innen) und in ihrer eigenen Verantwortung.
  • Kontraindikationen sind zu beachten.
  • Bitte Impressum (Rezept - Pflanzen - und Räucherhinweise) auf meiner Homepage beachten.
  • http://www.eifelkraeuter-hohesvenn.vpweb.de/
Vennhexe, am 07.04.2012
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Autor seit 4 Jahren
170 Seiten
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