Wovon werden Augen müde?

Der größte Stress, den wir unseren Augen in der heutigen Zeit antun, ist das pausenlose Starren auf den Bildschirm. Nicht nur während der Arbeitszeit sehen wir auf den Monitor, auch in unserer Freizeit gibt es genügend Bildschirme, Smartphones, eBook-Reader, Fernseher und Displays aller Art, die es unseren Augen schwer machen, sich zu entspannen. Sie müssen sich permanent an verschiedene Helligkeiten anpassen, werden gar noch geblendet oder durch Spiegelungen irritiert. Dazu kommt, dass der Blick meistens starr auf den Monitor gerichtet ist und ein lockernder Blick nach rechts und links bzw. auch mal in die Ferne und wieder zurück, ausbleibt. Die Augen müssen sich kaum bewegen und wenn man nur auf den Bildschirm schaut, blinzelt man auch nicht so häufig wie man es sonst machen würde. Trockenheit, müde Augen und gar Entzündungen können die Folge sein.

Das ist zu tun!

Lichtverhältnisse optimieren

Haben wir einen schlecht beleuchteten Arbeitsplatz oder liegt unser Schreibtisch im dunklen Eck in einem Raum auf der Nordseite mit wenig Licht, dann belastet das unsere Augen, denn sie müssen sich mehr anstrengen. Das Licht sollte immer von der Seite kommen und zwar so, dass man sich durch seine Schreibhand nicht selber Schatten macht. In aller Regel (bei Rechtshändern) ist es daher günstig, wenn das Licht von links kommt – und zwar egal, ob Kunstlicht oder Tageslicht. Der Tisch vor uns sollte gleichmäßig beleuchtet sein, denn unser Blick wandert zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her und da sollten sich die Augen nicht noch bei jedem Blick auf verschiedene Helligkeiten einstellen müssen. Mehrere Lichtquellen im Raum wirken sich positiv aus, denn so können unsere Augen ohne Mühe (wegen unterschiedlicher Lichtverhältnisse) im Raum umherwandern. Dadurch ermüden sie weniger schnell.

Luftfeuchtigkeit überprüfen

Niedrige Luftfeuchtigkeit sorgt für trockene und gereizte Augen. Gerade im Winter passiert das durch die Heizungsluft recht schnell. Stoßlüften ab und an hilft hier schon viel weiter. Reicht das nicht aus, sollte man einen Luftbefeuchter aufstellen. Alternativ tut auch eine Schale Wasser auf der Heizung ihren Dienst. Vielleicht macht es für den ein oder anderen Kontaktlinsenträger auch Sinn, bei besonders trockenen Augen einfach mal auf die Brille umzusteigen.

Essen und Trinken

Das Risiko, trockene Augen zu bekommen, ist um ein Vielfaches höher, wenn auch der Körper recht trocken ist, also wenn nicht ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Auch in den Wintermonaten soll daher ausreichend getrunken werden, also nicht nur wenn man schwitzt. 1,5 - 2 Liter am Tag sollte man nicht unterschreiten, besonders geeignet sind Wasser und Kräutertee. Obst und Gemüse mit Vitamin A und Beta-Carotin wie Ananas bzw. Karotten sind ebenfalls gut für entspannte Augen.

Kompressen gegen müde Augen

Feuchten Sie Wattebäusche mit lauwarmem Wasser an und legen sie diese für 10 Minuten auf die geschlossenen Lider. Das hilft gegen schmerzende Augen und man hat hinterher einen viel klareren Blick und sieht frischer aus. Bei Entzündungen nimmt man anstelle des Wassers Augentrosttee. Zu Hause kann man auch die vielgerühmten Gurkenscheiben auf die Augen legen oder ein paar Eiswürfel, die man allerdings vorher in ein dickes Tuch einschlagen sollte.

Sonja, am 13.02.2017
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