Muncaster Castle - Das Schloss des Grauens - Eine Nacht im Tapestry Room

Wenn Ihnen nach einem außergewöhnlich spannenden Gruselurlaub zumute ist, dann sind Sie im Muncaster Castle richtig. Die Gastgeber sind stets sehr erfreut, wenn neue Gäste ein Zimmer im Muncaster Castle reservieren, um über Nacht zu bleiben. Dass es in den Räumlichkeiten, die für die Gäste bereitgehalten werden, spukt, ist ein offenes Geheimnis.

 

Inmitten eines prachtvollen Parks, der von dichten Rhododendren umgeben ist, westlich des Lake Distrikts, unmittelbar an der Stelle, wo der Esk River in den Irischen See mündet, liegt das geheimnisvolle Spukschloss Muncaster Castle.

Muncaster Castle - Das Schloss des Grauens

Bei Tag deutet nichts daraufhin, das in der Nacht merkwürdige Dinge im Muncaster Castle vor sich gehen. Wenn der Nebel aus dem Boden steigt, die Eulen schreien und die Käuzchen nach neuen Todeskandidaten rufen, erscheint plötzlich eine weiß gekleidete Frau vor dem Schlosstor.

Es heißt, dass es sich dabei um Mary Bragg handeln soll, die im 19. Jahrhundert als Magd im Muncaster Castle gelebt hat. Das junge Mädchen verliebte sich in den falschen Mann. Das nahm die damalige Vorsteherin der Bediensteten der jungen Frau sehr übel, denn sie buhlte schon lange um die Gunst des besagten Mannes, den Mary verführte. Erzürnt schmiedete die Vorsteherin einen perfiden Plan.

Getrieben von Eifersucht beauftragte sie zwei untergebene Männer damit, die Rivalin auszuschalten. Die Beiden taten der eifersüchtigen Frau den Gefallen und lockten, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, die gutgläubige Mary zum Schloss. Kaum war Mary Bragg erschienen, hallte ein Schuss durch die Nacht.Die junge Frau sackte tödlich getroffen zusammen. In ihrem Schädel klaffte ein Loch. Seit dieser frevelhaften Tat, die der unschuldigen Mary das junge Leben kostete, fand ihre Seele keine Ruhe und irrt allnächtlich umher.

 

Doch in den alten Gemäuern des Muncaster Castle sollen noch andere ruhelose Geister umherirren.

Unter diesen befindet sich auch Margaret Pennington, eine Vorfahrin der Besitzer von Muncaster Castle.

 

 

 

Fotoquelle: AllPosters - Roy Rainford

Es gibt einige Räumlichkeiten im Schloss, in denen es immer wieder zu merkwürdigen Begebenheiten kommt. Türen öffnen sich wie von Geisterhand, plötzliche Kälte kriecht durch den Raum, wenngleich auch kein Fenster geöffnet ist. Mysteriöse Schritte hallen durch das Schloss und Klinken bewegen sich, obwohl niemand sie berührt. Doch noch unheimlicher ist das bizarre Kinderlachen, welches die Stille der Nacht durchdringt. Es soll der Geist der kleinen Margaret Pennington sein, die den Tapestry Room bewohnt hatte. Das Mädchen starb mit 11 Jahren und spukt seit an durch das Schloss.

Das Spukschloss hat insgesamt 90 Räume und einige davon meiden die Penningtons persönlich, dies sind die Räumlichkeiten, in denen es am meisten spukt und diese sind vornehmlich den Besuchern des Schlosses zugedacht. Dazu zählt auch der legendäre Tapestry Room, in dem bis zu sechs Personen übernachten können.

 

Wenn Sie Bekanntschaft mit Mary Bragg, Margaret Pennington, Tom Skelter und all den anderen ruhelosen Seelen schließen möchten, dann reservieren Sie doch schnell ein Zimmer im Muncaster Castle. Sie werden mit Sicherheit einen unvergesslich schaurigen Aufenthalt haben!

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