1) Verbannen Sie den Messerblock!

Vor vielen Jahren kam es in Mode, einen imposanten Messerblock auf der Anrichte zu platzieren. Vielleicht ist es ganz angenehm, die Messer immer griffbereit zu haben, aber seien wir doch einmal ehrlich, mindestens 23 von 24 Stunden des Tages steht der Messerblock ungenutzt auf der Anrichte herum und nimmt Platz weg. Schaffen Sie also Platz und bringen Sie Ihre Messer an einer magnetischen Leiste über der Arbeitsfläche an oder verstauen Sie sie in der Küchenschublade. Im Idealfall befindet sich diese Schublade sowieso in direkter Nähe zur Arbeitsfläche.

2) Beziehen Sie die Decke mit ein!

Selbst wenn Sie dieselbe Menge beispielsweise an Obst unterbringen möchten: Eine Obstschale auf der Arbeitsfläche wirkt störender und unaufgeräumter, als wenn Sie die gleiche Menge Obst in einem Hängekorb aufbewahren. Und weil diese Körbe meistens mehrere Etagen haben, können Sie hier ganz bequem und dekorativ einen großen Teil Ihrer Vorräte verstauen.

3) Beziehen Sie die Wände mit ein!

Spüllappen und Schwämme, die auf der Anrichte herumliegen, wirken immer unordentlich. Abhilfe schafft hier ein Ordnungssystem an der Wand, wo Sie alle diese Utensilien, die Sie nicht unter der Spüle verstauen können oder wollen, einfach an der Wand unterbringen.

Auch den Halter für Ihr Kochbuch können Sie hier bequem befestigen, und schon ist wieder ein weiteres Teil von der Arbeitsplatte verschwunden.

4) Drunter oder drüber, aber nicht drauf!

Damit ist gemeint, kleine Küchengeräte wie Toaster oder Mikrowelle nicht auf der Arbeitsfläche zu platzieren, sondern unterhalb oder auf einem Regal oberhalb bzw. seitlich. Abgesehen davon, dass diese Geräte Platz wegnehmen, wirken sie störend auf der Arbeitsfläche und lassen leicht einen Eindruck von Unaufgeräumtheit entstehen. Alle Geräte, die Sie nicht täglich verwenden, sollten Sie sogar besser in einer ansonsten ungenutzten Ecke Ihres Küchenschranks verstauen, wo sie nicht kostbaren Platz wegnehmen.

5) Beim Arbeiten schon ans Aufräumen denken!

Sorgen Sie dafür, dass Sie alle Abfallbehälter (für Kompost, gelbe Tonne, Papier, Restmüll) griffbereit in der Nähe haben (idealerweise unter der Spüle), so dass Sie bereits während der Essenszubereitung ruckzuck alles entsorgen können, was weg soll. Nichts verdirbt die Freude am Kochen so wie herumliegender Abfall, der ständig im Weg ist.

6) Die Küche ist kein Hort für Kleinkram!

Reden Sie ein ernstes Wort mit Ihrer Familie und finden Sie Unterbringungsmöglichkeiten für Schlüssel, Geldbörsen, Schulbrotdosen, Post, Zeitungen, Notizen, Medikamente und all solche Dinge, die immer scheinbar ganz von allein den Weg auf die Küchenanrichte finden, dort aber ganz und gar nicht hingehören.

7) Weniger ist mehr!

Mal ganz ehrlich, halten sich in Ihren Küchenschränken und -schubladen auch jede Menge Dinge auf, die Sie eigentlich doch nie benutzen? Je mehr Gegenstände Sie in Ihrer Küche beherbergen, desto größer sind die Chancen, dass Unordnung entsteht. Reduzieren Sie Ihre Gerätschaften rigoros auf ein Minimum und verkaufen Sie alles Überschüssige auf dem Trödel.

8) Schaffen Sie klare Verhältnisse!

Bei der nächsten Renovierung könnten Sie ja einmal ausprobieren, ob nicht eine ungemusterte Tapete oder ein Wandanstrich in klaren, zurückhaltenden Farben etwas mehr Weite und Klarheit in Ihrer Küche schafft. Unruhige Wände, hervorgerufen z.B. durch Tapeten mit dem typischen "Küchenmuster" tragen viel dazu bei, dass eine Küche unaufgeräumt und irgendwie nicht "klar" aussieht.

Bei der Gelegenheit könnten Sie sich vielleicht auch von einigen Stücken Ihrer geliebten Küchendeko trennen? So manche Keramikfigur und sonstiger Zierat verschönert nicht wirklich das Gesamtbild, sondern trägt eher zu einem unaufgeräumten Eindruck bei.

9) Aufräumen vor dem Anfangen!

Gerade wenn Sie eine sehr kleine Küche haben, zahlt es sich aus, wenn Sie vor dem Kochen mit wenigen Handgriffen eine grundsätzliche Ordnung herstellen: Räumen Sie die Spülmaschine aus und machen Sie Ordnung auf der Anrichte und im Spülbecken. Auf diese Weise liegt/steht nichts im Weg, wenn Sie mit Kochen beschäftigt sind, und benutzte Geschirr-/Besteckteile können Sie gleich in der Spülmaschine unterbringen, ohne dass diese Dinge kostbaren Platz auf der Arbeitsfläche wegnehmen und Unordnung und damit Frust entstehen lassen.

10) Aufräumen am Schluss ist ein Muss!

Gewöhnen Sie sich an, nach dem Kochen grundsätzlich alles wieder aufzuräumen. Wenige Minuten dürften dafür ausreichen, aber der Effekt ist es wert: Durcheinander zieht nämlich immer noch mehr Durcheinander an, das scheint ein Naturgesetz zu sein. Je aufgeräumter Ihre Küche also ist, desto größer sind die Chancen, dass das auch so bleibt. Und Sie können sich an Ihrer aufgeräumten Küche erfreuen.

Autor seit 5 Jahren
40 Seiten
Laden ...
Fehler!