Teeplantage in Indien

Teebäder

Teebäder zeigen bei chronischen Schmerzen ihre beste Wirkung. Ebenfalls eignen sie sich zur Entspannnung. Zur Vorbereitung eines Teebades werden Kräuter und Blüten mit heißem Wasser aufgebrüht und nach 15 bis 20 Minuten Ziehzeit  in das Badewasser gegeben. Die Badetemperatur sollte 38 Grad Celsius (Körpertemperatur) nicht überschreiten, die Badezeit ist auf 10 bis 15 Minuten zu begrenzen.  Zur zusätzlichen Hautpflege eignen sich  Mandel- und Weizenkeimöl, die zusätzlich in das Badewasser gegeben werden können.

Folgende Heiltees eignen sich für ein Teebad:

     > Melisse und Minze 

        Diese befreien die Atemwege bei Erkältungen. Die ätherischen Öle wirken durchblutungsfördernd und beruhigend, im Sommer auch kühlend.

     > Kamille

     Kamillenblüten sind ebenfalls ein hervorragendes Erkältungsmittel. Kamillenblüten wirken zu dem schmerzlindernd und lassen deshalb bei Rheumaerkrankungen gut einsetzen. 

     > Engelwurz

        Die Engelwurz kann bei Gelenk- und Rückenschmerzen eingesetzt werden. Außerdem wirkt es entkrampfend. 

     > Ringelblume

        Diese ist bei Hautverletzungen, Entzündungen und bei einem Furunkel geeignet.

     > Ingwer

        Ingwertee als Badeaufguß hilft bei Erschöpfungszuständen und Muskelkater. 

     > Walnuß

        Walnußblättertee kann bei übermäßiger Schweißneigung positive Wirkungen zeigen.  

Teewickel

Teewickel und Kompressen sind im Rahmen einer Akutbehandlung empfehlenswert. Sie können als Brust-, Bauch-, Waden- oder Kopfwickel angelegt werden. Teewickel und Kompressen bestehen in der Regel aus drei Lagen: ein feucht warmes oder kaltes Innentuch, ein Zwischentuch und ein wärmendes Außentuch. Die Wirkung eines Wickels ist vielfältig, von entkrampfend bis durchblutungsfördernd ist alles möglich.

Dazu ein paar Beispiele:

      > Beinwell

         Beinwell kann bei Verstauchungen, Prellungen und Knochenbrüchen eingesetzt werden.

      > Arnika

        Arnika kann ebenfalls bei Verstauchungen und Prellungen eingesetzt werden. Außerdem zeigt die Pflanze bei Muskel- und Gelenkbeschwerden Erfolge.

      > Hamamelis

        Hamamelis zeigt bei Venenschwäche und Krampfadern positive Wirkungen.

     > Heublumen

        Heublumen sind bei rheumatischen Beschwerden das Mittel der Wahl. Sie eignen sich hervorragend zur Wärmetherapie.

     > Stiefmütterchen

        Stiefmütterchen eignen sich bei einigen Hauterkrankungen (Neurodermitis) und Milchschorf beim Baby.

Teeinhalationen

Beim Inhalieren werden gelöste Kräuterwirkstoffe in Form von Wasserdampf eingeatmet. Heilpflanzen mit ätherischen Ölen wie Kamille, Minze oder Fichtennadeln eignen sich hervorragend für diese Art von Therapie. Ein Schüssel wird mit Heiltee gefüllt, der Kopf wird mit einem Handtuch abdeckt, anschließend das Gesicht über die Schüssel halten. Tief ein- und ausatmen, zwischendurch den Atem anhalten. Nach Beendigung der Inhalation (10 bis 20 Minuten Dauer), das Gesicht mit lauwarmen Wasser abwaschen. 

Tee für Mund und Rachen

Heiltees können auch als Mundspülung oder gegen Entzündungen im Rachenraum eingesetzt werden.

     > Kamille

        Kamille zum Gurgeln und Spülen kann hervorragend bei Schmerzen und Verletzungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt werden.

     > Melisse und Minze

        Melisse und Minze eignen sich ebenfalls bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Hier kommen insbesondere die ätherischen Öle zur Wirkung.

     > Malve

        Die Pflanze ist ebenfalls hervorragend zum Gurgeln geeignet. Die Inhaltsstoffe der Malve legen sich wie ein Schutzfilm über die entzündeten Stellen.

     > Thymian

        Thymian eignet sich als Mundspülung bei Erkältungskrankheiten. Schnupfen und Hustenreiz werden unterbunden. Der Inhaltsstoff "Thymol" (ätherisches Öl) wirkt antibakteriell und desinfizierend.

Mein Artikel kann nicht den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen!

Ashlie, am 20.02.2012
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