Schön, dass die Werbung den Hobby-Tapezierern immer wieder vorgaukelt, dass Vliestapeten fast von selbst an die Wand springen. Sicher, beim entsprechenden Untergrund und mit der richtigen Tapete sind die Vliestapeten einfach zu tapezieren und eine wirklich geniale Erfindung. Aber wie bei jeder anderen Tapete eben auch, müssen verschiedene Dinge beachtet werden. Und dann gibt es noch die Unterschiede zwischen Vliestapete und Vliestapete. Und damit ist nicht das Muster, die Farbe oder die Struktur gemeint. Die Rede ist vom Vliesträger, der für die tollen Eigenschaften der Tapeten zuständig ist. Vorausgesetzt, er ist hochwertig.

Decowunder Tapeten

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Was hochwertige Vliestapeten so können.

Ein Test in einem 30 m² großen Raum, bei dem Wände und Decke mit einer hochwertigen Vliestapete tapeziert waren, hat gezeigt, dass der gesamte Raum in knapp 20 Minuten ab tapeziert war und wieder eine neue Tapete erhalten konnte. 20 Minuten - das ist bei einer Papiertapete nicht zu schaffen. Auch das Tapezieren geht leichter. Ganz gleich, für welche Tapeziertaktik man sich entscheidet, eine Vliestapete mit dickem Vliesträger legt sich viel einfacher an die Wand und bleibt in ihren Dimensionen stabil. Keine Falten, keine Spalten. Hobby-Tapezierer sehen sofort, wie die Wand aussieht, wenn die Tapete trocken ist. Natürlich ist auch die Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit der hochwertigen Vliestapeten höher. Wer preiswert tapezieren möchte, sollte also auf Qualität achten. Es lohnt sich. Das Trägermaterial Vlies kann vieles, was eine Papiertapete nicht kann.

 

Decowunder Tapeten

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Perfekter Untergrund sorgt bei Vliestapeten für ein exklusives Tapezierbild

Ab und zu ist von Kunden zu hören: "Vliestapeten? Nie wieder! Die lassen sich doch nicht tapezieren." Da ist wohl eine ganze Menge schief gelaufen. Das erste Hindernis war bestimmt der Untergrund. Ganz gleich ob Papiertapete oder Vliestapete, die Tapeten brauchen einen ordentlichen Untergrund. Noch immer herrscht der Glaube vor, dass Tapeten die preiswerte Alternative zu Putz oder Fliesen sind. Der Untergrund braucht nicht vorbereitet werden, die Tapete kann einfach drauf. Weit gefehlt, denn Tapeten sind ebenso hochwertige Wandbeläge wie Putz oder Fliesen. Ein perfekter Untergrund bringt also ein perfektes Tapezierbild hervor. Wer mit Vliestapeten bisher keinen Erfolg hatte, sollte sich deshalb mal seinen Untergrund anschauen. Stöhnen muss man jetzt keineswegs, denn der Untergrund muss nur einmal bearbeitet werden. Macht man es beim ersten Mal richtig, hat man in Zukunft bei jedem Tapezieren einen erstklassigen Untergrund, der die Vliestapete im rechten Licht erscheinen lässt.

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Vliestapeten müssen nicht mit der Wandtechnik verklebt werden

Viele Hobby-Tapezierer haben nur deshalb mit den Vliestapeten kein Glück, weil sie mit der Wandklebetechnik nicht klarkommen. Das liegt nun mal nicht jedem im Blut, ist aber nicht weiter tragisch. Natürlich ist es ein großer Vorteil der Vliestapeten, dass man diese auch ohne Tapeziertisch an die Wand bringen kann, aber das ist kein unbedingtes Muss. Auch die Vliestapeten lassen sich durchaus auf dem Tapeziertisch einfach einkleistern und an die Wand bringe, wie es bei Papiertapeten gemacht wird. Man sollte nur einen Punkt beachten: Vliestapeten dürfen nicht weichen! Also einkleistern und sofort an die Wand. Dann klappt es auch mit der Vliestapete.

Fototapete Glasdesign

Die Vlies-Qualität entscheidet über die Eigenschaften

Ohne Baumarktware schlecht machen zu wollen, die durchaus ihre Berechtigung hat, muss hier eins klargestellt werden: Wer billig kauft, muss damit rechnen, dass auch billig produziert wurde. Von einer Vliestapete für 5,00 € sollte man als Hobby-Tapezierer nicht erwarten, dass sie all die guten Eigenschaften einer hochwertigen Vliestapete mit sich bringt. Vliestapeten sind eigentlich rissüberbrückend, dimensionsstabil und trocken abziehbar. Eigentlich! Wird ein dünner Vliesträger verwendet, sollte man nicht darauf wetten, dass diese Eigenschaften vorhanden sind. Vor allem das Trockene abziehen kann man gleich vergessen. Dünne Vliestapeten lassen sich häufig nur in ganz kleinen Schnipseln abziehen. Daran ist schon so mancher verzweifelt. Wenn wundert es aber auch, schließlich lässt sich ein dünnes Blatt Papier auch einfacher reißen als ein dicker Karton. Hochwertige Vliestapeten werden einfach an einem Ende der Bahn von der Wand gelöst und im Ganzen abgezogen. Mit einem dünnen Vliesträger funktioniert das nicht. Bei billigen Vliestapeten werden nicht selten Vliesträger mit einem Flächengewicht von 80 Gramm verwendet. Hochwertige Vliestapeten haben ein Gewicht von 150 Gramm und mehr.

Wie erkennen Sie eine hochwertige Vliestapete auch als Laie?

Hochwertige Vliestapeten sind durch das größere Flächengewicht natürlich schwerer. Die Rollen wiegen meist über 900 Gramm und mehr. Während ein dünner Vliesträger sich auch genauso anfühlt, hat man bei dicken Vliesträgern schon was in der Hand. Die Tapete fühlt sich schwer, dick und schon etwas starr an. Eine kleine Reißprobe kann Klarheit schaffen. Lässt sich die Vliestapete einfach zerreißen, sollte man doch lieber Abstand nehmen. Hochwertige Vliestapeten können nicht ohne große Kraftaufwand einfach zerrissen werden. Wer sich sicher sein möchte, eine gute Vliestapete zu kaufen, und das nicht im Alleingang tun will, findet beim Fachhändler seines Vertrauens Hilfe.

 

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Texterlounge, am 27.08.2012
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