Animateur - Aushilfsjobs

Junge Leute können viele Erfahrungen als Animateure sammeln. Die Saison geht vom Frühjahr bis zum Anfang des Herbstes.

Aushilfsjobs: Animateur (Bild: http://pixabay.com/de/sand-...)

Arbeitsalltag

 

 

 

Arbeitstage von morgens bis spät in die Nacht sind die Regel.

 

 

Kinder werden betreut, Lieder gesungen, Sportkurse gegeben. Abends ist häufig eine Show, bei der Animateure oft auftreten. Sonst mit Gästen an der Bar sitzen.

Fast alle rein privaten Freizeitvorhaben muss man allerdings nach Jobende verwirklichen, falls man nicht zu den Privilegierten gehört, die mit 4 Stunden Schlaf pro Nacht locker auskommen. Ob es ein Vor- oder ein Nachteil ist, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, muss jeder für sich entscheiden.

Vor- und Nacheile des Aushilfsjobs

Arbeiten im Ausland, viel mit Leuten zu tun haben. Unterkunft und Verpflegung werden gestellt. Wirkt im Lebenslauf gut, da Teamwork und Nerven bewiesen.

Kaum Freizeit - die meisten arbeiten deswegen nur eine Saison lang.

Aushilfsjob bekommen

Sportlich sein und Fremdsprachen sprechen. Bis ungefähr maximal 35 Jahre alt. Sich bei den großen Reiseveranstaltern online bewerben, dann in einer castingähnlichen Veranstaltung qualifizieren. Die Konkurrenz ist einerseits groß, da viele Interesse an dem Aushilfsjob haben. Anderseits werden Bewerber mit guter Qualifikation immer gerne genommen.

Aushilfsjobs: Animateur 2 (Bild: http://pixabay.com/de/gl%C3...)

Bezahlung

Dafür gibt es rein finanziell gesehen keine Unsummen (700-900 Euro pro Monat wohl), dafür muss man sich aber immerhin in dieser Zeit weder um Essen und Unterkunft kümmern, noch beides bezahlen. Also nach Tipp einer erfahrenen Animateurin aus dem Bekanntenkreis: Gut zum Geld sparen. Es bleibt oft am Ende viel Geld übrig, weil man am Arbeitsort kaum etwas ausgibt. Den effektiven Stundenlohn auszurechnen macht dennoch wenig Freude,

Fundraiser - Das letzte Abenteuer

Mitglieder und Förderer werben in der Fußgängerzone. Die ist im Frühjahr wieder voller, ideal für Fundraiser und die entsprechenden Bewerbungen. 

Aushilfsjobs: Fundraiser (Bild: http://pixabay.com/de/photo...)

Arbeitsalltag bei diesem Aushilfsjob

Man steht also an einem belebten Ort und spricht ständig völlig fremde Menschen an. Bei grundsätzlichem Interesse wird über die Arbeit der Organisation informiert. Die Leute sollen möglichst für eine einmalige oder dauerhafte Spende unterschreiben. Bedrängt dürfen sich die Leute dennoch nicht fühlen, das wäre eine Negativwerbung für die Organisation: So jedenfalls die offizielle Version. In einigen Erfahrungsberichten ist von anfänglichem kompletten Frust zu lesen, doch mit mehr Erfahrung seien schöne Gespräche und Erfolgserlebnisse = Abschlüsse zu verzeichnen gewesen; gerade bei Passanten, von denen man es vorher nicht erwartet hätte. Einige Fundraiser betonen den Teamgedanken, den Zusammenhalt im Team und dass es gut funktioniert hätte.

 

Die Praxis scheint zumindest in einzelnen Fällen anders auszusehen. Erfahrungsberichte sprechen bei diesen Aushilfsjobs von Druck und gedrängt werden dazu, jeden anzusprechen und intensiv zu "bearbeiten" um eine Unterschrift für Spenden zu ergattern. Vorgesetzte verschlimmtern die Situation durch schlechtes Management und unsinnige Anweisungen. Ebenfalls soll Arbeiten in nicht erlaubten Zonen und daher Versteckspiele mit der Polizei/Aufnahme der Personalien vorgekommen sein.

 

Meist erfolgt der Einsatz in verschiedenen Städten, es muss also gereist werden, möglicherweise von der Einsatz-Unterkunft zum Einsatzgebiet sogar noch 2 Stunden pro Strecke. Die Unterkünfte werden von einigen als schlechte, von einigen dagegen als ordentliche Orte beschrieben, wo Abends nach der Arbeit super Parties stattfinden.

Vor- und Nachteile des Aushilfsjobs

Man sammelt Spenden für gemeinnützige Organisationen wie die das rote Kreuz, Greenpeace oder den WWF. Kritiker meinen allerdings, dass bei den Organisation nach Abzug der Kosten fürs Fundraising nicht mehr viel übrigbleibt.

Fundraiser 2 (Bild: http://pixabay.com/de/rot-k...)

Die Arbeitszeiten sollen sehr lang sein, da sind sich fast alle einig. Von bis zu 50-60 Stunden Arbeit pro Woche wird berichtet.

Aushilfsjob bekommen

Ausschreibungen gibt es viele. Speziell bei Fundraising Agenturen. Man kann aber auch direkt bei den gemeinnützigen Organisationen nachfragen. Es handelt sich in der Regel um einen Aushilfsjob für ganztags, da der erste Einsatz meist ungefähr einen Monat lang am Stück erfolgt.

Verdienst

Geben soll es 30 bis 50 Euro pro Tag. Macht man Abschlüsse, kommen noch Prämien dazu, der Verdienst hängt also auch von den Abschlüssen ab. Offiziell wird zwar mit Verdienstmöglichkeiten von 2.000 Euro und mehr im Monat geworben. Nach einem Erfahrungsbericht sind jedoch maximal  1.000 Euro realistisch.

Fazit

Man weiß natürlich bei Erfahrungsberichten nie genau, wer die ganze Wahrheit sagt bzw. es gilt die Regel, dass mehr Leute mit negativen Erfahrungen diese öffentlich machen. Allerdings gibt es auch Berichte, die von Vor- und den beschriebenen Nachteilen erzählen.

 

Mein Eindruck: Auf jeden Fall ist dieser Job sehr hart und schwierig. Es scheint eines der letzten Abenteuer zu sein; man reist in einer Gruppe los und weiß nicht, was einen erwartet. Wer es ausprobiert, macht jedenfalls sicher eine intensive Erfahrung.

Bauhelfer

Der Beginn der Bausaison ist der ideale Einstieg. Der Alltag ist kurz beschrieben: Gefragt ist das Einsetzen von Kraft. Meist müssen Aushilfen Material schleppen und heben.

Einfach tun, was der Chef sagt. Kräftige Bauhelfer werden oft gesucht, man kann auf Baustellen nachfragen. Bezahlt wird zwischen 7 und 10 Euro pro Stunde.

Zusatztipp: Erntehelfer

Arbeit von März oder April bis zum Spätsommer. Spargel stechen, Obst pflücken (Erdbeeren, Weinlese), Gemüse ernten (Champignons).

 

Körperlich sehr anstrengender Aushilfsjob, draußen bei jedem Wetter und am Wochenende. Um einen Job zu bekommen, bei Landwirtschaftsbetrieben nachfragen (Bauernhöfe, Gärtnereien). Die Bezahlung liegt bei 4 bis 8 pro Stunde. Oft wird auch pro Erntemenge gezahlt. Aufgrund der geringen Bezahlung arbeiten viele Kräfte aus Polen und Co in Deutschland.

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