1. Das Babybett

So wie Erwachsene auch, muss das Baby zunächst einmal irgendwo schlafen. Das perfekte Babybettchen für den Anfang ist eine Wiege oder Stubenwagen, obwohl dies schon nach ein paar Monaten gegen ein Gitterbett getauscht werden kann. Das Gitterbett ist auch schon vorher eine Option, aber achten Sie darauf, dass die Abstände zwischen den Gitterstäben mindestens etwa sechs Zentimeter betragen. Die besten und geeignetsten Matratzen für Ihren kleinen Liebling sind aus Latex oder Schaumstoff und nicht allzu weich. Achten Sie darauf, dass Sie einen Bezug kaufen, den Sie bei 60 Grad waschen können. Besser und sicherer als eine Decke, die das Gesicht des Babys vergraben kann, ist ein Babyschlafsack. Weiche Polster können ein kleines Nest im Bettchen bilden, denn das sorgt für zusätzliche Geborgenheit. Achten Sie unbedingt darauf, dass alles schadstoffgeprüft ist! 

So sollte man nicht das Babyzimmer einrichten

2. Tipp: Babybalkon

In den ersten Wochen müssen Sie nachts sehr oft raus, weil das Baby schreit. Für diese erste Zeit empfiehlt sich ein Babybalkon, der direkt in ihrem Schlafzimmer steht. Ein Babybalkon ist ein Beistellbett, das auf einer Seite offen ist. Diese Seite wird direkt an ihr Bett angeschoben, so fühlt und riecht das Baby Sie, als ob es im gleichen Bett schlafen würde und, wenn es in der Nacht aufwacht, müssen Sie zum Stillen nicht aufstehen.

Babybalkon
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Babyzimmer einrichten- Was braucht das Neugeborene?

Baby

3. Wickelkommode mit Wickelauflage

Eine Wickelkommode ist einem einfachen Wickeltisch auf jeden Fall vorzuziehen, denn sie ist viel praktischer. Die vielen Schubladen sorgen dafür, dass Sie alles, was Sie zum Wickeln brauchen im direkten Umfeld haben. Kleine Babys haben auch kleines Gewand, das perfekt in die unzähligen Laden der Kommode eingeordnet werden kann. 

Auf der Wickelkommode brauchen Sie eine Wickelauflage und entweder an dieser, oder an der Kommode direkt, sollte ein Seitenschutz angebracht sein, denn das Baby wird schnell anfangen sich zu bewegen und dann besteht die Gefahr, dass es hinunter fällt. Achten Sie darauf, dass die Wickelkommode wenigstens 85 Zentimeter hoch ist, damit Sie sich nicht bücken müssen. Ansonsten sind die gängigen und idealen Masse etwa 100 mal 70 Zentimeter.

Je nach Jahreszeit und Beschaffenheit des Raumes, indem Sie das Babyzimmer einrichten wollen, könnte ein Wickelheizstrahler sinnvoll sein. 

Obwohl das Kind einen richtigen, großen, eigenen Kleiderschrank erst frühestens mit ein bis zwei Jahren braucht, so ist dies dennoch bereits eine gute Investition, um mehr Stauraum für die ganzen Babyutensilien zu haben.

Zum Wickeln, oder besser nach dem Wickeln, brauchen Sie auch unbedingt einen Windeleimer, allerdings hat dieser nichts im Babyzimmer zu suchen. Stellen Sie ihn lieber ins Badezimmer.

4. Tipp: Es ist meist günstiger, gleich ein ganzes Babymöbelset zu bestellen

Im Schnitt müssen Sie für eine einzelne Wickelkommode bereits etwa 200 Euro einrechnen, also ist es auf jeden Fall effektiver und günstiger gleich ein ganzes Set auf einmal zu kaufen!

5. Umgebung

Der richtige Bodenbelag

Der Boden im Babyzimmer sollte "leise" sein, also ich meine keine Geräusche erzeugen, wenn Sie darüber gehen. Außerdem natürlich hygienisch, also leicht zu reinigen. Viele Leute bevorzugen Teppich, da er Staub und Lärm schluckt, jedoch ist es auch mühsam ihn ständig zu saugen, danach zu lüften etc. Gute Alternativen sind Linoleum oder Korkpakett

Die Wandfarbe

Ja, viele Menschen bevorzugen noch immer das typische Rosa oder Blau für Mädchen oder Junge, das muss aber nicht sein! Grundsätzlich gilt zu beachten, dass Babys die Farben sehr wohl wahrnehmen und von ihnen beeinflusst werden, solange sich das Baby noch nicht viel bewegen kann, bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig, als die ganze Zeit an die Decke und Wände zu starren. Komplett kahle, farblose Wände können zu Reizarmut führen, während das andere Extrem zu einer Reizüberflutung führt, wenn im Zimmer zu viele kunterbunte Farben durcheinander gemischt werden. Die Farben beeinflussen die Gefühl und damit auch das allgemeine Wohlbefinden. Das Baby starrt am Anfang eigentlich nur an die Decke, die endlos weit erscheint, deswegen ist es wichtig, dass die Farbe Geborgenheit und Wärme vermittelt. Warme Farben sind in der Regel allerdings recht grell, deswegen ist es gut auf Pastelltöne auszuweichen. Sie können das Zimmer gerne in einer durchgehenden Pastellfarbe streichen und dem Baby dafür andere Blickfänge bieten, um einen Anreiz zu geben. Dafür eignet sich ein Mobile über dem Kinderbettchen, das sie gerne auch selbst basteln können, oder auch Klebemotive an der Decke oder Wand, vielleicht sogar welche, die in der Nacht leuchten. Das Mobile oder die Motiv werden auf jeden Fall die ersten stillen Gesprächspartner Ihres Babys werden.

6. Andere nützliche Dinge für das Babyzimmer

Eine Sitzgelegenheit für die Mama zum Stillen ist eine wirklich sinnvolle Ergänzung für das Babyzimmer, denn es ist sehr praktisch, wenn das Baby gleich direkt ins Bett gesteckt werden kann, wenn es satt und zufrieden eingeschlafen ist. Ein Schaukelstuhl ist dafür eine nette Möglichkeit.

Ein Babyphon ist auch sehr praktisch, vor allem, wenn das Babyzimmer nicht direkt neben dem Elternschlafzimmer liegt.

Wenn das Mobile keine Musikfunktion hat, so ist eine Spieluhr auf jeden Fall eine tolle Sache für ein Baby. Die Musik beruhigt.

Eine Babybadewanne ist praktisch, jedoch nicht unbedingt notwendig, denn das kleine Baby passt auch hervorragend ins Waschbecken.

 

Kleidung

  • 6 Bodys
  • 6 Strampler
  • 6 Oberteile
  • ein Paar Schuhe
  • 2-3 Paar Socken
  • Mütze für drinnen
  • Jacke, Mütze und Handschuhe für Draußen

Hunger!

  • Milchflaschen mit passenden Saugern
  • Flaschenbürste
  • Sterilisator
  • Babykostwärmer
  • Thermo-Box
  • Babywaage
  • Schnuller
  • Lätzchen
  • Stillkissen
  • Stilleinlagen
  • Milchpumpe

Pflege

  • Windeln
  • Babyöl
  • Wundschutzcreme
  • Feuchttücher
  • Spuck- und Handtücher
  • Bade- und Fieberthermometer
  • Babyshampoo
  • Babylotion

Sonstiges

  • Kinderwagen oder Tragesack/Tragetuch
  • Decke und Fußsack
  • Babydecke
  • Wickeltasche
  • Autokindersitz
  • Wippe
Autor seit 5 Jahren
406 Seiten
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