Informationsreiche Beipackzettel

Sie kennen sicherlich die Problematik, die sich hinter einem Beipackzettel verbirgt. Einmal gelesen, denn dies wird oft vom Arzt empfohlen, werden die Bedenken eher größer, als dass sie geringer werden.

Medikamente helfen gegen alles und jedes Arzneimittel ist für einen bestimmten Zweck gedacht. Hier hilft es heilen, da bringt es Linderung, doch überdies haben Medikamente und Arzneimittel ebenso Nachteile, die auf jedem Beipackzettel vermerkt sind. Der Beipackzettel der Arzneimittel und Medikamente ist mitunter nicht ganz ohne, enthält er doch Informationen, die einen Patienten völlig aus der Bahn werfen. Da verschreibt der langjährige Hausarzt ein wirksames Mittelchen gegen Gicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufstörungen, Anämie, Herzrasen, Stress, Erkältungskrankheiten, Fieber, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen und dergleichen mehr - und der Patient glaubt dem Arzt des Vertrauens.

Was der Hausarzt sagt, verschreibt und empfiehlt ist sicherlich besser, als Schmerzen zu ertragen.

Wenn da nur der Beipackzettel nicht wäre, der jedem Medikament beigefügt ist. Denn ein Blick auf den Beipackzettel der Arzneimittel und Medikamente lässt manch einen Patienten ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. Ein Medikament gegen Bluthochdruck hat als Nebenwirkung zum Beispiel Bluthochdruck zur Folge. Ja, ist dass denn nicht verrückt?

Beipackzettel nicht gelesen
Viel hilft nicht immer viel

Viel hilft nicht immer viel

Nebenwirkungen auf Beipackzettel vermerkt

 

Ziemlich jeder Beipackzettel ist mit Nebenwirkungen gespickt. Dies hat auch seinen Grund. Die Pharmaindustrie als auch die Mediziner müssen sich schlussendlich absichern.

Stellen Sie sich vor, sie bekommen ein Arzneimittel verschrieben, nehmen dieses bedenkenlos ein und bekommen plötzlich hohes Fieber, Ausschlag oder erleiden einen Schwächeanfall. Sofern auf dem Beipackzettel eben diese Nebenwirkungen vermerkt waren, können Sie auch niemanden dafür zur Verantwortung ziehen, selbst dann nicht, wenn Sie persönlich den Beipackzettel gar nicht erst gelesen haben.   

Beipackzettel richtig lesen

 

Sie sollten den Beipackzettel immer lesen, egal, wie viele Seiten er hat. Ganz gleich, wie klein die Schrift ist. Im Kleingedruckten steckt die größte Heimtücke, wie Sie vielleicht wissen. Setzen Sie bitte unbedingt Ihre Sehhilfe - man nennt sie auch Brille - auf. Falls Sie keine Brille oder eine andere Lesehilfe zur Hand haben, besorgen Sie sich eine Lupe. Ihr Nachbar, sofern dieser leidenschaftlicher Briefmarkensammler ist, wird Ihnen sicherlich seine Lupe ausborgen.

Eine Lupe für den besseren Durchblick

Konzentrieren Sie sich beim Lesen des Beipackzettels unbedingt auf die Nebenwirkungen, die möglicherweise auftreten können aber nicht müssen. Es ist zu Ihrer eigenen Sicherheit wichtig, dass Sie über die möglich auftretenden Nebenwirkungen des jeweiligen Medikaments und Arzneimittels informiert sind. Treten nach Einnahme des ärztlich verschriebenen Medikaments eine oder mehrere Nebenwirkungen auf, welche auf dem Beipackzettel vermerkt sind, ist die Pharmaindustrie fein aus dem Schneider.

Stellen Sie hingegen Nebenwirkungen fest, die nicht auf dem Beipackzettel angegeben sind, sprechen Sie sofort mit Ihrem Hausarzt oder holen Sie sich Rat beim Apotheker. Letzterer kann Ihnen allerdings nicht helfen, sofern Sie nicht vorher schon mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Denn auch wenn der Apotheker Ihnen ein anderes Medikament vorschlägt, welches die Nebenwirkungen des vorherigen Arzneimittels wieder aufhebt, kann er es Ihnen nicht aushändigen, sofern dieses verschreibungspflichtig ist.

Sie sehen also, Beipackzettel sind sehr wichtig. Sie informieren ausführlich über die Einnahme des Medikaments und über die möglichen und unmöglichen Nebenwirkungen. Da gegen alles ein Kraut gewachsen ist bzw. die Forschung soweit gediegen ist, dass es für fast alle großen und kleinen Zipperlein dementsprechende Medikamente gibt, können Sie darauf vertrauen, dass Sie auch die Nebenwirkungen eines Arzneimittels erfolgreich bekämpfen werden, wenn Sie ein weiteres Medikament einnehmen.

Doch auch hier gilt: Lesen Sie zuerst den Beipackzettel …

 

Sind Sie wirklich krank?
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Bis zum Ende

 

Haben Sie es geschafft, diesen Artikel bis hierhin zu lesen, haben Sie alle Voraussetzungen erfüllt, die wichtig sind, um einen Beipackzettel bis zum Ende zu lesen.

Was passiert, wenn Nebenwirkungen nicht auf dem Beipackzettel angegeben sind?
KreativeSchreibfee, am 10.09.2011
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