Bergwandern - Eine Leidenschaft

Bergwandern - Eine Leidenschaft

Die Bergschuhe

Die richtigen Schuhe sind das Wichtigste beim Bergwandern. Hier investieren Sie in ihre eigene Gesundheit und vor allem auch in die Sicherheit beim Bergsteigen. Immer wieder trifft man in den Bergen auf Menschen mit ungeeignetem Schuhwerk. Sandalen, Stöckelschuhe, Espadrilles! Das ist nur ein kleiner Auszug was ich bisher auf meinen Bergtouren angetroffen habe. Auch Turnschuhe sind auf dem Berg nur eine Notlösung. Wenn Sie sicher in den Bergen unterwegs sein wollen, dann gönnen Sie sich ein paar ordentliche Berg- bzw. mindestens Trekkingschuhe. In den Bergen kann schön ein kleiner Ausrutscher, ein kleiner Fehltritt äußerst unangenehm und gefährlich werden. Ihre Schuhe sollten Ihnen einen guten Halt und eine rutschfeste Profilsohle bieten. Ein einfaches Verstauchen des Knöchels kann auf 1500 Meter Höhe schon zu einem handfesten Problem werden. Denn schließlich müssen Sie mit dem verletzen Bein noch absteigen. Sparen Sie also hier auf keinen Fall. Der Schuh soll bequem, stabil und sicher sein, Zusätzlich sollte er auch noch ein paar Jahre halten. Einen vernünftigen Trekking bzw. Bergschuh werden Sie, auch nicht im Angebot, kaum unter 80 Euro bekommen. Wer bereit ist 80 bis 160 Euro auszugeben, der erhält schon ganz gute Qualität. Es gibt viele Marken die sich auf Bergschuhe spezialisiert haben. Seit 1923 produziert zum Beispiel die Firma Lowa im bayerischen Jetzendorf Wanderschuhe von guter Qualität zu vernünftigen Preisen. Können Sie also ihren Füßen etwas Gutes! Ihre eigene Sicherheit sollte ihnen das wert sein.

Der Rucksack

Ihren Rucksack müssen SIe tragen. Aus diesem Grund gilt auch hier der Grundsatz, bequem und angenehm soll er sein. Es gibt nichts Unangenehmeres als bei einer fünfstündigen Bergtour ständig ein Drücken und Piksen im Rücken zu verspüren. Gönnen Sie also nicht nur ihren Füßen etwas gutes, sondern denken sie auch an ihren Rücken. Schließlich müssen Sie den Rucksack den Berg rauf und wieder runter tragen. Baumwolltaschen oder gar Plastiktüten in den Händen haben beim Bergwandern nichts verloren. Im Gebirge sollten sie auf alle Fälle beide Hände frei haben. Und dafür empfiehlt sich nun einfach ein Rucksack. Für eine Tagestour sollte ihnen ein Rucksack mit ca. 20 bis 30 Liter Stauraum genügen. Auch hier empfehle ich ihnen wieder Markenware mit Qualität. An Marken wie Deuter, Mammut, Salewa, Tatonka, The North Face und Fjällräven werden sie auch noch nach Jahren Freude haben.

 

Regenkleidung!

Im Gebirge kann sich das Wetter von der einen auf die andere Minute ändern. Aus diesem Grund sollten sie auch beim größten Sonnenschein eine Regenjacke im Gepäck haben. Und auf den Berggipfeln kann es empfindlich kühler sein im Tal. Eine atmungsaktive Jacke wäre natürlich toll. So geben Sie ihrem Schweiß die Möglichkeit den Weg ins Freie zu finden und sie bleiben trocken. Einen guten Überblick können Sie wieder im Fachgeschäft verschaffen. Oftmals finden Sie auch im Internet günstige Preise für Auslaufmodelle. Funktionsjacken und Hosen haben einfach ihren Preis. Eine Jeans sollte nur eine einmalige Notlösung für das Gebirge darstellen. Mit schnell trocknenden Funktionsmaterial sind Sie auch hier auf der besseren Seite.

Trekkingstöcke - Eine sinnvolle Hilfe

Trekkingstöcke unterstützen den Wanderer bei Auf- und Abstieg und geben Halt und Sicherheit in anspruchsvollem Gelände. Ich würde Ihnen auf jeden Fall empfehlen die Stöcke immer dabei zu haben. Sie können die Stöcke inzwischen auf ein Mindestmaß zusammenschieben und bei Nichtgebrauch einfach an den Rucksack hängen. Achten Sie beim Kauf eine Ausführung für das alpine Wandern zu kaufen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft hier bezüglich der Länge beraten.

Was gehört sonst noch in den Rucksack?

Sonnenschutz: Sonnencreme, Sonnenbrille, Lippenpflege (hohe UV-Strahlung in den Bergen)

Trinkflasche (mindestens 1-2 Liter)

Verpflegung (energiereich)

Wechselwäsche: Shirt, Socken (für den Fall das sie mal nass werden oder nassgeschwitzt sind)

Tourenkarte (Sicherheit!)

Handy (Notruf)

kleine Apotheke (eventuell Rettungsdecke)

Mütze

Notsignalpfeife

Taschenlampe (sollten sie mal länger brauchen als geplant und in die Dunkelheit geraten)

Vorsicht in Bergen!

Grundsätzlich sollten Sie sich in den Bergen immer langsam und mit Bedacht bewegen. Die Alpen sind ein immer noch in weiten Teilen wilder Naturraum. Mit unseren Tipps sind Sie nun ihrer Sicherheit im Gebirge ein ganzes Stück näher gekommen. Sollten Sie auf der Suche nach einer schönen Einsteigertour sein, dann empfehle ich ihnen meinen Artikel "Wintertour auf den Jochberg". Die Tour ist im Sommer natürlich genau so schön! 

Wintertour auf den Jochberg

 

 

 

peterwilliam, am 27.04.2016
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Bildquelle:
Mag.a Bernadette Maria Kaufmann (Mit selbst gebautem Gewächshaus den Garten das ganze Jahr nützen)

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