Fukushima hat Deutschland verändert...

Fukushima hat in den Köpfen der Deutschen etwas bewegt. Viele Menschen wollen sich von der Atomkraft lösen. Die Zukunft soll auf erneuerbare Energien gebaut werden. Doch was die meisten Newsblätter verschweigen, schon vor Fukushima war die Atomkraft den Deutschen zuwider.

Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch von 1992 bis 2010 (Bild: BMU)

Seit fast 10 Jahren steigt der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch kontinuierlich an. So betrug der Anteil im Jahr 1992 gerade einmal 3,70%. Im Jahr 2010 waren es hingegen schon 16,80%. Dies jedenfalls kann einer Statistik des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit entnommen werden.

Freilich sind 16,80% keine überragenden Angaben. Doch kann weiteren Statistiken entnommen werden, dass die Bereitschaft zum Ökostrom permanent steigt. So ist die Nachfrage seit März 2011 (Fukushima) extrem in die Höhe gesprungen. Auch hierzu gibt es eine besonders interessante Statistik. Erstellt wurde diese von Verivox.

Anteil der Wechselbereiten, die Ökostrom nachfragen, vor und nach Fukushima nach Städten (Bild: Verivox)

Eindeutig erkennbar ist die enorme Wechselbereitschaft der Deutschen. Dennoch verzichten weiterhin die Meisten auf den natürlich gewonnenen Strom. Haben zwar den Willen zum Wechsel, doch setzen diesen nicht in die Tat um. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Doch bremst hauptsächlich der Kostenpunkt die Entscheidungskraft.

Geld regiert die Welt...

Die Menschen handeln preisbewusst. Geld sparen steht an der Tagesordnung. Das wirkt sich auch auf die Auswahl des Stromanbieters aus. So soll es möglichst Billig-Strom sein, der uns auch in der Nacht sehen lässt. Doch wirklich billiger Strom* ist zumeist Atomstrom. Alle wissen es und den meisten ist es egal. So wird eben Atomstrom bezogen, ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken - der vermeintlichen Preisersparnis zu Liebe.

Was viele jedoch nicht wissen: "Auch Naturstrom kann billiger Strom sein". Wichtig ist nur, ein Auge für Details zu haben. Ohne Überlegungen, ohne ausgiebige Recherchen und ohne Sternchentexte lesen, ist es fast unmöglich, natürlichen Billig-Strom zu erhalten. Man könnte meinen, dass die Auswahl eines Billig-Strom Anbieters, der auf erneuerbare Energien setzt, mit einer Menge Arbeit verbunden ist. Dem ist aber nicht so.

Billigstrom (Bild: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de)

In wenigen Minuten dem natürlichen Billig-Strom ein Stückchen näher

Wird heutzutage billiger Strom gesucht, wird in der Regel direkt ein Stromvergleich durchgeführt. Auch Billig-Strom* auf Ökobasis kann durch solch einen Vergleich gefunden werden. Bei solch einem Vergleich sollte jedoch Grundlegendes beachtet werden. Besonders wichtig ist, dass entsprechende Vergleichsanbieter auch an eine große Anzahl an Stromanbietern und Tarifen geknüpft sind. Kann ein solcher Tarifrechner nur aus 100 Anbietern wählen, so ist schon fast gewiss, dass billiger Strom weiterhin ein Traum bleibt. Vergleicht ein Rechner hingegen unter fast 1.000 Anbietern, ist das Ergebnis wesentlich detaillierter und realistischer.

Wird billiger Strom über einen Anbietervergleich gesucht, so werden in der Regel auch Daten angefragt. Etwa der Wohnort, beziehungsweise die Postleitzahl und nicht zu vergessen der durchschnittliche Stromverbrauch. An dieser Stelle gilt es, stets wahrheitsgemäße und realistische Angaben zu machen. Denn sind diese notwendig für eine korrekte Berechnung und somit auch für die Auswahl eines Anbieters, der die Haushalte auch tatsächlich mit natürlichem Billig-Strom versorgen kann.

 

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