Vinyl Laminat als Bodenbelag für die Küche

Bodenbelag KücheVinyl Laminat bietet ganz neue Möglichkeiten für den Küchenboden. Hierbei handelt es sich um ein besonders strapazierfähiges Klick Laminat. Die Oberfläche ist mit dem wasserabweisenden und pflegeleichten Kunststoff Vinyl beschichtet. Die Hersteller setzen bei den neuen Küchenböden vor allem auf die Imitation von Holz oder Naturstein. Die Platten sind tatsächlich auch bei genauerem Hinsehen nicht von Holz oder Stein zu unterscheiden. Je nach Hersteller wird sogar echtes Holzfurnier für das Laminat verwendet. Verlegt wird Vinyl im Prinzip wie Laminat, zumindest, wenn man sich für die Klickvariante entscheidet. Einfacher geht es mit selbstklebenden Platten, diese werden ganz einfach verklebt. Das neue Material ist robust und langlebig und optisch viel schöner als gewöhnliches PVC von der Rolle.

 

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Hartgummi für den Küchenboden

Ein Boden aus Hartgummi wird weitestgehend aus natürlichen Materialien (hauptsächlich Kautschuk) hergestellt. Die Böden kommen von der Rolle oder sind als Platten erhältlich. Bilder und Beispiele hier. Verlegt werden sie ähnlich wie Teppichboden. Das Naturmaterial Gummi ist besonders angenehm unter den Füßen. Es sorgt für eine gute Dämmung und schluckt auch Geräusche. Ein Vorteil in der Küche, das Klappern von Geschirr und Töpfen schallt so nicht mehr durch das ganze Haus. Dieser Fußbodenbelag ist relativ pflegeleicht, sollte aber nicht mit aggressiven Reinigern behandelt werden.

Bodenbelag aus Kork - auch für die Küche geeignet?

Boden aus KorkEin Korkboden war vor allem in den siebziger Jahren in Deutschland modern, er stand für Natürlichkeit und wirkte sehr gemütlich. Das Material erfreut sich heute wieder großer Beliebtheit. Kork wird allgemein für die Küche und auch für Feuchträume nicht empfohlen, da es relativ empfindlich auf Wasser und Feuchtigkeit reagiert. Doch die Hersteller haben verschiedene Methoden entwickelt, das Naturmaterial robuster zu machen. Kork Laminat mit Versiegelung kann auch in der Küche verlegt werden.

 

 

 

 

 

Bild: Kasey Kasey/flickr.com

Ein Dielenboden aus Holz wie früher

Ein echter Holzboden in der Küche ist ein Traum! Früher war der Dielenboden im ganzen Haus üblich, in dieser Zeit ging man allerdings mit der Inneneinrichtung auch noch ein wenig anders um. Der Boden in der Küche wurde geschrubbt und bekam mit der Zeit natürlich seine Macken. Aber das war auch okay! Natürlich können Sie auch heutzutage einen Vollholzboden in der Küche verlegen. Wenn das Holz lackiert wird oder aber mit einer wasserabweisenden Lasur behandelt wurde, gibt es mit der Pflege auch kaum Probleme. Mit der Zeit sieht der Boden dann etwas "used" aus, aber das ist durchaus gewollt. Der Vorteil eines Holzboden ist, dass man ihn nach vielen Jahren, wenn die Oberfläche nicht mehr schön ist, einfach abschleifen kann. Dann sieht er aus wie neu. Für den Küchenboden sollten allerdings keine weichen Hölzer wie Kiefer oder Pinie verwendet werden. Harthölzer wie zum Beispiel die Eiche werden als Bodenbelag bevorzugt, da sie wesentlich robuster sind. Hier kommen wir auch zum Nachteil eines solchen Bodenbelages für die Küche: er ist sehr teuer.

Angela Michel

 

Autor seit 5 Jahren
1023 Seiten
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