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Cannes ist alt, sogar sehr alt: Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 997 zurück. Bereits 999 wurde auf einem Hügel eine Festung errichtet. Bis heute kann man auf dieser Anhöhe des sogenannten "Suquet" eine wunderschöne Aussicht über Cannes und den Yachthafen beim Palais des Festivals genießen. Doch bis Anfang des 19. Jahrhunderts war Cannes eher ein kleines Fischerdorf und fernab von Glamour. Dann kam ein Brite: Genauer gesagt, entdeckte der ehemalige Kanzler der Königlichen Hoheit, Lord Henry Brougham das schöne Fleckchen Erde. Er war beeindruckt vom ganzjährig milden Klima, dem tiefblauen Meer und dem Blick auf die französischen Alpen. Er verbrachte seinen Winterurlaub in Cannes und blieb über dreißig Jahre lang.

Mit ihm kamen schließlich britische Adelige, berühmte Künstler und Schriftsteller. Betuchte Briten, Russen, Belgier, Spanier verwandelten die Côte d'Azur zu einem Mekka der Eleganz.

Cannes Schriftzug alla Hollywood

Cannes Schriftzug alla Hollywood (Bild: copyryight by brigitte77)

Es wurden noble Grand Hotels gebaut, Paläste und wunderschöne Patriziervillen, die heute noch beeindruckend sind. Und dann kam der Film. Beim Palais de Festival, dem Zentrum für die jährlichen Filmfestspiele startet man heute am besten seinen Cannes-Rundgang. Warum dort? Dazu weiter unten mehr. - Aber zuerst muss man mal überhaupt nach Cannes kommen.

Anreise

Wer die Stadt an der Côte d'Azur besuchen möchte, kann Auto, Zug oder Flugzeug wählen. Ein Non-Stop-Flug ist meistens die unkomplizierteste Anreiseart. Von Wien (beispielsweise mit den Austrian Airlines) dauert der Flug nicht einmal zwei Stunden. Tickets gab es Februar 2018 bereits ab circa 150 Euro hin und retour.

Vom Flughafen Nizza aus nimmt man dann am besten den Schnellbus Linie 210 nach Cannes (fährt alle dreißig Minuten). Fünfzig Minuten dauert die Fahrt von Nizza Flughafen bis Bahnhof Cannes. Das Ticket kostet um die zwanzig Eur, wer die Retourfahrt gleich mit bucht zahlt überhaupt nur 33 Euro für beide Fahrten. Hat man seine Unterkunft bezogen und will schließlich Cannes entdecken, steuert man wie gesagt am besten den Palais des Festival an.

Erste Anlaufstelle – Palais des Festival

Das moderne Gebäude liegt direkt am Meer unterhalb der Altstadt mit der weit hin sichtbaren Festung. Dort wird jedes Jahr im Mai der rote Teppich für die Filmstars ausgerollt. Außerhalb der Festspielzeit finden aber auch zahlreiche Messen und Veranstaltungen im und rund um den Palais statt.

Ganz wichtig für Reisende: Im Palais ist auch die größte Touristen-Information der Stadt untergebracht. Nach Sicherheitscheck kann man sich direkt an sehr kompetente, mehrsprachige (auch sehr gut Deutsch!!) Mitarbeiter wenden. Man bekommt dort neben Stadtplänen, aktuellen Veranstaltungsinformationen und einer sehr guten kostenlosen Cannes-Broschüre (auch in Deutsch vorhanden) auch Busfahrscheine, speziell Mehrfahrtenscheine die um einiges günstiger als Einmalfahrscheine (zu lösen beim Buschauffeur) sind.

Wichtig: Pack das Französisch-Wörterbuch ein ..

Während in der Touristeninformation alle Mitarbeiter zahlreiche Sprachen sprechen, ist es in Cannes aber generell günstig, zumindest die wichtigsten Phrasen für den Alltag auf Französisch zu können. Ein Französisch-Wörterbuch sollte deshalb unbedingt bereits mitgenommen werden (zum Beispiel von Langenscheidt "Sag's auf Französisch" - Link hier. Die Menschen in Cannes sind freundlich, aber Englisch sprechen sie einfach nicht so gerne (außer in Läden der großen Geschäftsstraßen).

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Cannes entdecken – am besten zu Fuß und/oder per Bus

Wer gut zu Fuß ist, sollte das auch nutzen und sich ausgehend vom Palais de Festival einen Spaziergang an der zwei Kilometer langen Strandpromenade – der Croisette – gönnen. Bei fast jedem Wetter (und das ist selbst im Winter meist recht mild) macht ein Bummel entlang des Meeres Spaß. Bei Sonnenschein sind die zahlreich vorhandenen Sessel allerdings hoch begehrtes Gut und leider meist besetzt. Der eingefleischte Cannes-Bürger liebt es nämlich an der Croisette ein Sessel zu okkupieren und die Menschen das Treiben der flanierenden Menschen zu beobachten oder einfach auf der Ballustrade die Füße hochzulagern und den Sonnenschein einzufangen.

Die beste Art Cannes zu erkunden ist tatsächlich per Fuß. Fast alle Sehenswürdigkeiten und Geschäftsstraßen sind gut zu Fuß erreichbar. Wer ein wenig müde ist, kann einfach in den Bus steigen und weiterfahren.

Busse in Cannes
Cannes hat ein sehr gut ausgebautes Busnetz, mit dem man die wichtigsten Punkte in der Innenstadt bis hin zu den Randstränden tagsüber problemlos erreicht. Am Auffälligsten sind die rosa Busse des "City Palm" Die vergleichsweise kleinen Gefährte verkehren täglich außer Sonntag zwischen 9 und 19:15 Uhr. Die Route führt vom Place B. Cornut Gentile vorbei am Palais des Festival den gesamten Boulvard de La Croisette entlang bis zur Rue Latour Maubourg und dann geht es zurück zum Ausgangspunkt über die Einkaufstraße Rue d Antibes vorbei am Bahnhof und nahe an die Altstadt mit dem berühmten Markt. Hält man sich an den kleinen rosa Bus, so kann man gemütlich eine ganze Stadtrundfahrt machen. Cannes Besucher steigen an den Haltestellen einfach ein und aus. Am besten Handzeichen geben an den Stationen, damit er auch hält. Die rosa Busse sind flott unterwegs und fahren alle 10 bis 15 Minuten. 

Tickets erhält man an jedem Tourismus-Info-Point, etwa im Palais de Festival
Preise – stand Februar 2018

Einzelfahrt 1,50 Eur (auch beim Schaffner)
10-er Block 12 Eur
3 Tagespass 7 Euro 
Wochenpass 13,50 Euro

 

endlich ganz oben Suquet mit dem berühmten Turm (Bild: copyryight by brigitte77)

Must see ...

Das Suquet und der Alte Hafen

Als Suquet beizeichnet man das Altstadtviertel, mit malerischen engen Gassen und verschiedenen Treppenaufgängen. Der Aufstieg ist ganz schön steil, allerdings lernt man zu Fuß die Schönheit dieses Viertels am besten kennen, und das auch noch überwiegend frei von Verkehr.

Beeindruckend sind die alten Stadtmauern, das Museum "de la Castre" und der hohe, viereckige Turm "Tour Carrée" neben einer Kirche. Von oben aus hat man einen wunderschönen Blick auf den alten Hafen mit seinen Yachten.

 

Suquet - Kirche

Suquet - Kirche (Bild: copyryight by brigitte77)

Blick vom Suquet auf den alten Hafen in Cannes (Bild: copyryight by brigitte77)

Blick vom Suquet auf die umliegenden Hügel von Cannes (Bild: copyryight by brigitte77)

Alter Jachthafen beim Festival-Palast

Alter Jachthafen beim Festival-Palast (Bild: copyryight by brigitte77)

Der Festival-Palast

Wer die schönen Yachten aus der Nähe bewundern möchte, geht ein Richtung des Festival-Palasts, denn dieser schließt unmittelbar an den Hafen an. Das Palais de Festival beherbergt jedes Jahr zahrlreiche Kongresse und Veranstaltungen, die hat über 15 große Säle dafür errichtet. Außerhalb des Gebäudes, gibt es eine klien Star-Allee, auf der - nach dem Vorbild Hollywoods – bereits zahlreiche Berühmtheiten der internationalen Filmwelt ihre Handabdrücke hinterlassen haben.

Am Strand entlang - Die Croisette

Nach der Star-Allee, beginnt bereits die Flaniermeile Boulevard de la Croisette wurde erst 1850 angelegt. Sie ist gut 2 Kilometer lang und man gelangt auf dem breiten Boulevard bist zum Port Canto, einem weiteren Privatjachthafen. Sowohl am Anfang der Croisette als auch beim Prot Canto und weiter beim Palm Beach, gibt es kleinere frei zugängliche, öffentliche Strände.

Leider sind diese öffentlichen Abschnitte etwa im Vergleich zum italienischen Grado wirklich recht klein. Der Rest der Strände gehört meistens zu den großen Hotels, wie dem Grand Hotel, Hotel Martinez oder dem berühmten Carlton, in dem die Filmstars gerne logieren. Sie haben jeweils auch Strandrestaurants, in denen man auch als Nicht-Hotelgast essen und die wunderschöne Aussicht aufs Meer genießen kann. Frei zugänglich sind diese Strandabschnitte im Gegensatz zu den italienischen Adria-Stränden auch im Winter nicht. Man flaniert auf der Croisette und nicht direkt am Meer.

Die Lieblingsbeschäftigung bei ...

Die Lieblingsbeschäftigung bei Sonnenschein - Beine hoch an der Croisette (Bild: copyryight by brigitte77)

Sonnenstrahlen einfangen an der Croisette (Bild: copyryight by brigitte77)

Cannes (Bild: copyryight by brigitte77)

Tipp: Das Carnot-Viertel

Wer nicht nur das Meer sondern auch die Architektur liebt sollte sich unbedingt das Carnot-Viertel ansehen, das etwa auf der Höhe des Bahnhofes liegt. Hier können Sie viele architektonische Gusto-Stückchen der Belle Epoque und der 20er Jahre bestaunen. Bauliche Perlen des Jugendstils und Art-Deco reihen sich hier aneinander.

Shopping-Paradis Cannes – für jede Brieftasche

In der Welt der Reichen und Schönen gibt es natürlich nicht nur schöne Gebäude sondern auch jede Menge zu shoppen. Aber keine Angst, es gibt nicht nur für Menschen mit dicker Geldbörse tolle Dinge zu erstehen. Im Gegenteil, wer weiß wo er gucken muss, findet tolle Sachen zu leistbaren Preisen. 

Shopping-Straßen

Die Croisette
An der Croisette sind die Preise allerdings heiß. Hier reihen sich ein Luxuslabel nach dem anderen. Gleich schräg gegenüber des Filmpalais kann man einen Shop von Coco Chanel besuchen. Das französische Aushängeschild Dior ist nicht weit davon. Auf einer Luxusmeile dürfen die italienischen Star-Designer natürlich auch nicht fehlen. Prada, Gucci etc. halten an der Croisette ebenso Shops. Hugo Boss habe ich ebenfalls an der Luxusmeile gesichtet. Wem das nötige Kleingeld für einen Einkauf bei diesen edlen aber hochpreisigen Labels fehlt oder einfach sein Geld nicht in diesen Shops lassen möchte, sollte sich dennoch zumindest einen Schaufensterbummel an der Croisette gönnen. Die Auslagen sind wunderschön gestaltet und man erhält viele Anregungen für stylische Outfits. 

Louis Vuitton Cannes (Bild: copyryight by brigitte77)

Dior Cannes Croisette

Polynes - Rue Antibes Cannes

Rue d'Antibes - Shopping für Otto Normalverbraucher, aber immer noch sehr, sehr schick

Gleich hinter der Croisette liegt für den Normalbürger die Einkaufsstraße schlechthin: Die Rue d'Antibes. Auf breiten Trottoirs lässt es sich hier toll flanieren und man findet gehobene bis mittelpreisige Labels aber auch günstige wie Pimkie. Außerdem gibt es feinste Schokoläden und zahlreiche Parfumerien. 


Tipps:

In den mit grünen Leuchtreklamen in Kreuzform gekennzeichneten Pharmazie-Shops (so etwas wie die amerikanischen Drugsstores, in denen es Medikamente aber auch Kosmetikprodukte gibt), bekommt man meist die echte Marseille-Seife zu einem günstigen Preis. Ich kaufe vorzugsweise die Lavendelseife. Ein kleiner Würfel dieses hervorragenden Produkts mit dem zarten Duft des Lavendels aus der Provence kostet weniger als 3 Eur und ist auch ein hübsches Mitbringsel.

Unbedingt lohnenswert ist ein Besuch in der Parfümerie Fragonard. Die Kette stammt aus der Hauptstadt der Parfum-Industrie Europas Grass. Die Shops und Produkte sind wunderschön gestaltet und man kann von der Vielfalt der erlesenen Düfte schwerlich genug bekommen. Das Personal ist zudem sehr freundlich und gut geschult. Sie sprechen alle Englisch und beraten ausgesprochen geduldig. 

Parfumeries Fragonard
103 Rue d'Antibes 06400 Cannes

Ausverkauf: Zu Saisonwechsel (zum Beispiel im Winter meist Ende Februar) bekommt man Kleidung und Schuhe oft zum halben Preis. 

Abstecher in Seitengassen 
Am besten man lässt sich in der Rue dÁntibes einfach treiben und guckt auch in die Seitengassen. Dort finden sich oft Spezialläden mit hervorragenden Sachen. Etwa in der Rue du Commandant André - zwischen Rue dAntibes und Croisette gelegenen - gibt es tolle Schmuckläden, kleiner interessante Mode-Boutiquen oder auch Geschäfte. Wer müde vom Shoppen ist, sollte in dieser Ecke auch gleich nach einem Restaurant Ausschau halten. Das sogenannte "Carré dÓr" - wie die Einheimischen dieses kleine Viertel nennen - finden sich viele Restaurants und partyfreudige Bars. 

Rue Meynadier - Cannes

Rue Meynadier - Cannes

Rue Meynadier

Die Rue Meynadier liegt in Richtung Altstadt und hat nicht den modänen Schick der Croisette oder Rue dÁntibes. Vielmehr besticht diese Straße durch das Altstadtflair. Bereits im 16. Jahrhundert befuhren Pferdekutschen diese Straße. Heute ist es ein reine schmale Fußgängerzone, in der Touristen ebenso wie Einheimische einkaufen.

Toll sind die Spezialläden wie Käsefachhändler, Limonenshop und sogar einen kleinen Laden der nur Dosenfisch anbietet habe ich hier gefunden. Sardine in Dose ist eben in Frankreich nicht nur Sardine in Dose. Wie ich erfahren durfte gibt es zig Varianten davon und starke Qualitätsunterschiede. 

Es gibt sehr, sehr billige Shops mit Asien-Importware aber auch kleine feine französische Boutiquen, die zu fairen Preisen tolle Kleidung von kleinen Labels bieten. Außerdem beraten meist schicke französische Ladeninhaberinnen ihre Kunden bei der Styleauswahl - und das machen sie richtig gut. Nicht zu vergessen: In der Rue Meynadier kaufen viele Einheimische ihr Brot und Süßwaren ebenso wie Fleischprodukte in der Rue Meynadier. Die Qualität dort spricht für sich. 

Markt Forville

Wer die Düfte frischer Kräuter und Früchte liebt, bleibt in der Altstadt und besucht den berühmten Markt Forville. Hier lässt die Provence mit Qualitätsprodukten grüßen. Und herrlichen frischen Fisch gibt es auch. Unbedingt sehenswert.

An Arbeitstagen morgens bis Mittags geöffnet (ab 12.30 wird es schon ziemlich leer, etwas früher hingehen lohnt.)

Markt im Altstadtviertel

Markt im Altstadtviertel innen (Bild: copyryight by brigitte77)

Weitere Shopping-Punkte:

Rue Hoche
Etwa 250 Meter vom Bahnof entfernt, finden Sie hier zahlreiche Friseur-Salons, DekorationsgeschÄfte und schicke Boutiquen. Die Rue Hoche gilt als Trendmeile

La Bocca
Liegt außerhalb des Stadtzentrums in der Nähe der SüdstrÄnde der Stadt, wo man große Tourismusanlagen findet. Das Shopping-Viertel La Bocca ist aber vom Tourismus kaum korrumpiert. Es gibt hier viele nette Läden und außerdem einen provenzialischen Markt. 

Sehenswert - Galerien

Unbedingt sehenswert sind die privaten Galerien in Cannes. Es gibt sehr viele in der schicken Stadt und man stolpert sogar beim Shopping darüber. Einfach mal die Augen offen halten an der Croisette oder Rue Antibes. Mir persönlich hat die Galerie Bartoux an der Croisette zwischen der Rue Latour-Marbourg und dem Carlton-Hotel an der Croisette sehr gut gefallen. Februar 2018 waren Bilder und Skulpturen in Pop-Art-Stil ausgestellt. "Kunterbunte" Pandabären, ein überdimensionierter knallblauer Gorilla erfreuen das Herz eines jeden, der Pop-Art mag. Sehr beeindruckend auch ein etwa 3 x 3 Meter großes Gemälde der italienischen Künstlerin Roberta Coni, das ein Frauenporträt zeigt. Coni ist wohl ein Name den sich Kunstliebhaber merken sollten. Hervorragend gearbeitet und aus jeder Perspektive beeindruckend. Von Mr. Brainwash (Pseudonym eines in Los Angeles beheimateten Künstlers) wurde neben anderen Werken das witzige Bild "Love is the answer" gezeigt (siehe Foto). Es zeigt Einstein in einem spießigen grauen Anzug mit einem typisch amerikanischen Demostrations-Schild in der Hand vor einer kunterbunten Graffiti-Wand. Zwischen den Graffitis lugt Kennedy hervor. Irgendwie ein cooles Teil.

Essen

Viele Franzosen meckern über die Qualität des Essens an der Côte d'Azur. Der Tourismus hätte die Küche hier "verdorben", meine viele. Wie auch immer: Man findet von französischer, viel italienischer und orientalisch geprägter Küche sicher etwas Passables zum Schmausen.

Apropos otrientalisch:

Al Charq
Sehr gute libanesische Küche gibt es in der Nähe des Grand Hotels Martinez. Es gibt sowohl Take-away als auch gegenüber ein Restaurant.
Beim Take-away gibt es gute Wraps und kleine libanesische Gerichte (wie Hummus, Melanzanes etc.). Der Wrap mit Huhn, Rind oder gemixt, Tomaten Salat und Sauce kostete Februar 2018 6 Eur und ist mehr als ausgiebig.

Al Charq
20, Rue Rouaze 
06400 Cannes

Günstig essen kann man an der Croisette. Es gibt es alle paar hundert Meter kleine Kioske, die gefüllte Panninis . Warm oder Kalt, ebenso wie französische Crepes in allen Variationen anbieten. Eine Crepes mit Marmelade kostete Februar 2018 zwischen 3 und 4,50 Eur fünzig. Außerdem bekommt man auch Kaffee und sogar Cappucchino zum fairen Preis an diesen Ständen.

Kiosk an der Croisette (Bild: copyryight by brigitte77)

Unterkunft

Wer sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Cannes bewegen möchte, sollte unbedingt ein Quartier in der Nähe der Altstadt, dem Suquet oder der Croisette – also im Zentrum nehmen. Viele Busse stellen nämlich abends den Verkehr ein und man ist auf die nicht ganz billigen Taxis angewiesen.

Es gibt zahlreiche gute Hotels – von sehr teuer bis Budget ebenso wie Appartements. Auf Booking.com oder Airbnb findet man sicher etwas Passendes.

Achtung Baustelle!

Leider wird die Croisette bis 2022 stark umgebaut. Vor allem in der Off-Season werken die Bagger, wie ich bei meinem Besuch im Februar 2018 feststellen konnte. Man erkundet sich am besten vor seinem Urlaub (evt. Per Email im Tourismusbüro) nach den Hauptbauphasen.

 

Ausflüge nach Nizza, Antibes

Sehr gut ausgebaut ist auch das Bahnnetz entlang der französischen Riviera. Vom Bahnhof in Cannes aus erreicht man Nizza bequem in etwa dreißig Minuten. Nach Antibes mit seinem berühmten Picasso-Museum braucht es überhaupt nur etwa fünfzehn Minuten. Die Bahnpreise sind übrigens sehr günstig.

Bahnhof von Cannes - Ausgangspunkt für Trips nach Nizza (Bild: copyryight by brigitte77)

brigitte77, am 15.03.2018
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Bildquelle:
brigitte77 (Reisetipps: Am Strand von Grado)
a.sansone (Lechweg - Wie es ist an einem Wildfluss zu wandern)

Autor seit 4 Jahren
62 Seiten
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