Checkliste für Babys erste Wochen - Was braucht man? Was ist zu empfehlen?

Zum Schlafen braucht das Neugeborene am Anfang eine Wiege, einen Stubenwagen oder ein Beistellbettchen inklusive Matratze.

Diese sollte übrigens ganz oben auf der Checkliste fürs Baby stehen, weil es sinnvoll ist, eine neue Matratze vor dem Gebrauch eine Zeit lang auslüften zu lassen.

Zum Zudecken können Sie eine leichte, waschbare Decke nehmen, noch ratsamer wäre aber ein Schlafsack. Beides sollte in 2 – 3 facher Ausführung vorhanden sein, um schnell Ersatz zur Hand zu haben, wenn nachts mal die Windel nicht ganz dicht hält.

Zusätzlich benötigen Sie noch 2 – 3 Bettlaken und je nachdem Bettbezüge zum wechseln. 

Als Schutz für die Matratze sind wasserdichte Moltontücher zu empfehlen. Damit brauchen Sie immer nur schnell das Moltontuch und das Laken zu wechseln, und müssen nicht immer die ganze Matratze reinigen.

Auf ein Kopfkissen sollten sie in den ersten Monaten ganz verzichten. Aus orthopädischen Gründen, aber vor Allem um einer möglichen Erstickungsgefahr vorzubeugen.

Später können Sie dann auf ein Kinderbett umsteigen. Auch hier ist das Angebot riesig. Um den Geldbeutel zu schonen, bietet sich ein Kinderbett an das "mitwächst", wie dieses Kidsmax 2 in 1 Bett.

Es ist leicht aufzubauen, 3-fach höhenverstellbar und hat 2 Schlupfsprossen, aus denen der Zwerg dann später bequem rausklettern kann.

Und es kann dann eben nachher problemlos mit den beigefügten Umbauteilen in ein Jugendbett umgewandelt werden.

Egal für welches Bett Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass es die nötigen Sicherheitsvorkehrungen aufweist.

  • Achten Sie darauf, dass der Gitterabstand mindestens 4,5 cm.,  höchstens aber 7,5 cm beträgt.
  • Natürlich sollten keine harten Ecken und Kanten, und auch keine losen Kleinteile an dem Bett zu finden sein.
  •  Die Lackierung muß absolut schweiß-und speichelfest sein.

Babykleidung - Babys erstes Outfit

Gerade bei der Babykleidung ist es ratsam, erstmal nicht zuviel zu kaufen. Besonders in den ersten Tagen und Wochen wächst der Wurm ganz schnell wieder aus den Sachen raus.

Bei mir persönlich war es so, dass mein Sohn schon zu groß für die kleinsten Größen war als er auf die Welt kam. Sie sehen also, im Falle der Kleidung ist es sinnvoll erst einmal abzuwarten.

Außerdem hat die Erfahrung gelehrt, dass man  nach der Geburt auch noch viel von der Familie und von Freunden geschenkt bekommt.

Auf der Checkliste fürs Baby sollten für den Anfang erstmal 4 – 6 Bodies in den Größen 56 – 68 und auch 4 – 6 Strampelanzüge mit Hemdchen in denselben Größen stehen.

Des Weiteren kommt es natürlich darauf an, ob das Baby im Sommer oder im  Winter geboren wird. Für den Sommer kann man noch 2 – 3 kurze Hosen und T-Shirts in den Größen 56/62 dazu kaufen oder einfach 2 – 3 zusätzliche Bodies ohne Arme.

Im Winter empfiehlt es sich zusätzlich einen dickeren Overall, 4 – 6 Strumpfhosen und 3 – 4 dickere Jäckchen oder Pullis, alles in den Größen 56/62 anzuschaffen.

Zusätzlich sollte auf der Checkliste fürs Baby dann noch die entsprechende Kopfbedeckung stehen. Ein dünneres Mützchen für den Sommer oder eben eine etwas dickere Mütze für den Winter.

Wichtig ist es, neue Kleidung auf jeden Fall vor dem Gebrauch mindestens einmal zu waschen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Sachen auch für die Waschmaschine geeignet sind.

Baden, wickeln und pflegen - rundum trocken und zufrieden

Die ersten Babybäder können durchaus im Waschbecken stattfinden. Nachher können sie sich dann immer noch eine Babywanne anschaffen oder Sie baden zusammen mit dem Kleinen in der großen Wanne.

Wichtig für den Anfang sind ein Badethermometer, ein paar weiche Waschlappen und Badehandtücher, am Besten mit Kapuze. Auf irgendwelche Badezusätze sollten Sie ganz verzichten. Damit können Sie der empfindlichen Babyhaut eventuell mehr Schaden zufügen als Gutes tun.

Auch ob Sie sich eine spezielle Wickelkommode anschaffen, liegt bei ihnen. Auf jeden Fall sollten Sie eine rutschfeste Wickelunterlage verwenden.

Windeln gehören in jedem Fall auf die Checkliste fürs Baby und je nachdem, ob Sie sich für Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln entscheiden, wäre ein Windeleimer mit Deckel noch zu empfehlen.

Ansonsten gehören auf die Checkliste zum Thema Babypflege noch Feuchttücher, Wundschutzcreme für die Windelzone, eine sanfte Feuchtigkeitslotion um trockener Babyhaut vorzubeugen und Mullwindeln, die auch als Spucktücher verwendet werden können.  

Was Sie zum Stillen und nach dem Abstillen benötigen.

Wenn Sie vorhaben zu Stillen, benötigen Sie mehrere Still-BHs, entsprechende Stilleinlagen, eine Milchpumpe und eventuell ein Stillkissen.

Wenn Sie nicht Stillen, oder nach dem Abstillen, brauchen Sie 4 – 6 große Milchflaschen mit altersentsprechenden Saugern und 2 kleinere Teefläschchen mit speziellen Teesaugern.

Zum säubern gibt es spezielle Flaschenbürsten und kleine Saugerbürsten. Sie können zum sterilisieren ein extra Sterilisiergerät verwenden, Sie können die Fläschchen und Sauger aber auch einfach in einem Topf auskochen. Benutzen Sie in dem Fall aber den Topf ausschließlich für diesen Zweck.

Zur Zubereitung der Fläschchen ist es Empfehlenswert sich einen Wasserkocher und einen elektrischen Flaschenwärmer anzuschaffen.

Jetzt noch 4 – 6 Frotteelätzchen, und das Füttern kann losgehen.
Gegen eventuell auftretende Bauchschmerzen durch Blähungen o.ä. ist es ratsam, ein vielfach einsetzbares Kirschkernkissen im Haus zu haben.

Baby on Tour -

Frische Luft ist wichtig. Auch für die Kleinsten. Mit der richtigen Kleidung und der nötigen Ausrüstung können Sie unbedenklich raus ins Freie.

Auch wenn Sie sich entscheiden ihren Sprössling in einem Tragesack oder Tragetuch mitzunehmen, was durchaus seine Vorteile hat, ein Kinderwagen gehört sicher auch mit auf die Checkliste fürs Baby.

Im Winter am Besten mit einem dickeren Fußsack und im Sommer mit einer leichten Decke.

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Um für alle möglichen "Bedürfnisse" ausgerüstet zu sein, brauchen Sie eine Wickeltasche mit den nötigsten Wickelutensilien und einen Thermobehälter um ein Fläschchen warm zu halten.

Für die Autofahrt ist ein Autosicherheitssitz selbstverständlich. Im Sommer empfiehlt sich zusätzlich noch eine Sonnenblende am Autofenster anzubringen.

So jetzt kann es los gehen. Sie und ihr Würmchen werden den Ausflug genießen.

Text © Monika Rosenbaum

monros, am 09.01.2011
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