Die Dartscheibe - Steeldart oder E-Dart (Softdart)

Es gibt viele Varianten des Spiels, bei denen es aber immer das Hauptziel ist, mit den geworfenen Punkten ein bestimmtes Resultat zu erreichen. Dafür werden die Punkte der erzielten Treffer je nach Spielvariante addiert oder subtrahiert.

Hier liegt jetzt schon mal ein wesentlicher Unterschied der verschiedenen Dartscheiben.

Steeldartscheibe aus Kork oder Sisal (Bild: suman / Pixabay)

Die Steeldartscheibe ist eine Kork- bzw. Sisalscheibe, also eigentlich die herkömmliche Methode des Dartspiels. Hier werden die Punkte im Kopf zusammengerechnet und dann in der Regel auf einer Tafel notiert.

Die elektronische Dartscheibe ist schon mit unzähligen kleinen Löchern gespickt, in denen die Pfeile stecken bleiben. Das Wurfergebnis wird mit Hilfe von Sensoren übermittelt und sofort angezeigt. So wird das Rechnen also praktisch von dem Gerät selber übernommen.

E-Dart Scheibe (Bild: Hebi65 / Pixabay)

Bei der Korkscheibe zählen übrigens nur die Treffer, bei denen der Pfeil auch tatsächlich stecken bleibt. Bei der elektronischen Variante kann es durchaus vorkommen, dass der Automat ein getroffenes Feld zählt, auch wenn der Pfeil nachher auf den Boden fällt. Meistens einigt man sich darauf, dass grundsätzlich die Zahl stimmt, die vom Gerät angezeigt wird.

Auch bei den Pfeilen gibt es deutliche Unterschiede. Wenn Sie Ihr Dartzubehör online kaufen möchten, kommt es also darauf an, auf welcher Scheibe Sie letztendlich spielen wollen.

Die Dartpfeile - Größe und Gewicht

Bei einem Steeldartpfeil besteht die Spitze aus Stahl. Das Maximalgewicht dieser Pfeile beträgt 50 Gramm und die maximale Länge liegt bei 30,5 cm.

Die Spitzen der Softdartpfeile bestehen aus Plastik. Das macht diesen Pfeil natürlich wesentlich ungefährlicher. E-Dartpfeile dürfen die Länge von 16,5 cm und das Gesamtgewicht von 18 Gramm nicht überschreiten. Das ist vor allem auch wichtig, weil es sonst zu erheblichen Schäden an den Geräten kommen könnte.

Der Aufbau der Pfeile ist allerdings sowohl beim Steeldart als auch beim Softdart derselbe.

Aufbau der Pfeile
Aufbau eines Dartpfeils

Aufbau eines Dartpfeils

Das Wichtigste, sozusagen das Herzstück des Pfeils ist der Barrel (oben auf dem Bild mit der 3 gekennzeichnet). Er ist mit seinem Gewicht und der Verlagerung des Gewichtes für die Flugeigenschaft des Pfeils verantwortlich. Außerdem kommt es auf die Form des Barrels an, wie der Pfeil "in der Hand liegt". 

Der Barrel besteht meistes aus Messing, das aber oft in einem weiteren Arbeitsschritt noch veredelt wird, um dem Pfeil ein spezielles Aussehen zu geben.

Hochwertigeren Barrels wird das Schwermetall Tungsten (Wolfram) beigemischt. Tungsten hat eine besonders hohe Härte, sodass Barrels, denen dieses Metall zugefügt wird, trotz hohem Gewicht deutlich schlanker ausfallen können. Hier finden Sie eine große Auswahl an Barrels bei Amazon.

Der Schaft (2), der direkt an den Barrel geschraubt wird, bestimmt die Länge des Dartpfeils. Er besteht meistens aus Kunststoff, Stahl oder Aluminium.

Es ist wichtig, dass die Schäfte immer absolut gerade sind, da der Pfeil sonst nicht wirklich präzise genau geworfen werden kann.

Auch bei den Schäften gibt es einige Spezialanfertigungen, und zwar die sogenannten "Top Spins".

Bei dieser Form ist das oberste Stück, auf das der Flight gesteckt wird, drehbar. Dadurch kann sich der Flight automatisch wegdrehen, wenn der nächste Pfeil angeflogen kommt.

Oben auf dem Schaft wird dann der sogenannte Flight oder Fly (1) gesteckt, der beim Werfen als Flugstabilisator dient.

Da auch Größe und Form der Flights einen Einfluss auf die Flugeigenschaften des Pfeils haben, sollten Sie vielleicht auch hier ein wenig experimentieren und dann bei Ihrer bevorzugten Form bleiben.

Ansonsten können Sie sich bei der Auswahl der Flights nach Ihrem persönlichen Geschmack richten.

Flights gibt es in verschiedenen ...

Flights gibt es in verschiedenen Ausführungen (Bild: stux / Pixabay)

Die Spitze (4), mit deren Hilfe der Pfeil dann auch in der Scheibe stecken bleibt, wird beim Softdart "Tip" genannt. Hiervon sollten Sie auf jeden Fall immer ausreichend in Reserve haben, da der Tip das wohl am meisten beanspruchte Teil an einem Dartpfeil ist.

Natürlich ist auch Spitze wieder nicht gleich Spitze. Softdarspitzen, also Tips, werden mit zwei verschiedenen Gewindegrößen angeboten. Achten Sie, wenn Sie Dartzubehör online kaufen, also darauf, dass das Gewinde der Spitze auch in das Gewinde des Barrels passt.

Auch bei der Länge gibt es Unterschiede. Kurze Spitzen sind in erster Linie sinnvoll, wenn Sie besonders lange oder schwere Pfeile haben. Dadurch können die Pfeile nicht so leicht nach Hinten runter hängen.

Bull's Eye

Bull's Eye (Bild: Hebi65 / Pixabay)

Weiteres Dartzubehör online kaufen

Neben den vier oben genannten Hauptbestandteilen eines Dartpfeils, gibt es noch weiteres Dartzubehör, das zwar nicht zwingend nötig ist, aber entweder zum Schutz oder zur angenehmeren Handhabung der Pfeile doch sehr nützlich ist.

Da ist einmal der Protector. Hierbei handelt es sich um ein kleines Krönchen, das auf den Flight geschoben wird, um ihn vor Beschädigungen zu schützen.

Der Collar ist ein kleiner Ring, durch den der Flight bei Schäften aus Kunststoff am Schaft festgeklemmt wird.

Um zu vermeiden, dass sich das Gewinde zwischen Barrel und Schaft von selber lockert, gibt es die sogenannten Schaftgummis, die einfach über das Gewinde des Schafts gestülpt werden.

 

Damit Ihre Dartpfeile und natürlich auch das Zubehör optimal geschützt sind und auch entsprechend sicher transportiert werden können, gibt es noch eine Reihe verschiedener Darttaschen bei Amazon.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen ein klein wenig beim Dartzubehör online kaufen geholfen. Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen ein fröhliches "Good Darts" zu wünschen.

monros, am 06.04.2012
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