Olivenhain

Olivenhain (Bild: ©NadineTardieu - Coll. ADT Vaucluse)

Oliven, Wein, Getreidemühle in der ...

Oliven, Wein, Getreidemühle in der Nähe von Gordes (Bild: ©AlainHocquel - Coll. ADT Vaulcuse)

Die Olivenernte und die Herstellung von Olivenöl

Geerntet werden Oliven ca. von Mitte November bis Ende Januar. Am besten werden sie mit der Hand oder einem kleinen Rechen von den Ästen gelesen und fallen in, am Fuße des Baumes ausgebreiteten Netze. Die Oliven müssen dann schnell nach der Ernte verarbeitet werden, damit das Olivenöl nicht an Qualität verliert. In eine der zahlreichen Oliven-Mühlen im Vaucluse werden sie noch mit einem Granitstein zu einer einheitlichen Paste zermahlen. Die Paste wird auf die einzelnen Platten oder Matten einer Olivenölpresse verteilt, und anschließend gepresst. Ein hellgrünes, leicht trübes Öl, gemischt mit Fruchtwasser, tropft aus der Presse. Das Öl wird abgeschöpft oder per Zentrifuge vom Wasser getrennt.

Olivenernte (Bild: ©BenoitDignac - Coll. ADT Vaucluse)

Wandern durch die Olivenhaine im Vaucluse

Das ganze Jahr über kann man die Olivenhaine im Vaucluse auf den 11 gekennzeichneten Wanderwegen erkunden und sich von der schönen Landschaft bezaubern lassen. Sie führen einen über die Hügel des Luberon, der Dentelles de Montmirail und durch die Landschaft am Fuße des Mont Ventoux. Auf den schmalen Wegen durch Olivenhaine und mittelalterliche Dörfer, trifft man in manchen Gegenden auf Trockensteinhütten (Bories), alte Getreide-Mühlen oder Kapellen - Eine facettenreiche Gegend zu jeder Jahreszeit!

Einige Wanderwege durch Olivenhaine mit Mühlen, die noch auf traditionelle Weise ihr Öl pressen:

  • Le Clos des Jeannons in Gordes, ein Bergdorf, das zu den "Schönsten Dörfern Frankreichs" zählt. Der wunderschöne Wanderweg führt durch den Olivenhain der Mühle vorbei an Bories und durch Pinienwälder.
  • Le Moulin de la Colombe in Malemort du Comtat bestehend seit 1930. Ein Wanderweg am Fuße des Mont Ventoux durch die malerischen Dörfer Blauvac und Méthamis und durch das Nesque-Tal.
  • Le Moulin Jullien in Saint-Saturnin-lès-Apt. Öl-Hersteller seit vier Generationen. Der Wanderweg führt über die Hügel des Luberon entlang einer Waldgrenze. Hier kann man während der Olivensaison bei einer Olivenöl-Pressvorführung zusehen.

Zikade im Olivenbaum (Bild: ©ValérieGillet - Coll. ADT Vaucluse)

Rezept-Idee : Fougasse (Provenzalisches Fladenbrot) mit Olivenöl aus Beaumes de Venise Restaurant le Mesclun à Séguret

Fougasse©NathalieRuffatZutaten:

- 250 gr. Weizenmehl (T55)

- 5 gr. feines Salz

- 10 gr. Hefe

- 150 ml lauwarmes Wasser

- 2 Esslöffel Extra Natives Olivenöl

- Schwarze Oliven und Speckwürfel

Zubereitung:

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser lösen. 125 gr. Mehl, das Salz und das Olivenöl hinzufügen, vermischen und mit den Händen zu einem Teig kneten. Das restliche Mehl hinzufügen und weiterkneten bis der Teig schön glatt wird. Speck in einer Pfanne knusprig braten. Den Teig zu einer Kugel wälzen und in der Mitte in einer Kuhle die Oliven und den Speck verteilen und weiterkneten. Die Teigkugel zudecken und eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen (die Menge sollte sich verdoppeln). Nach der Ruhezeit den Teig zu einer ovalen Form ausrollen (2,5 cm dick) und mit einem Messer 5 cm lange pfeilförmige Schnitte machen und sie dann mit den Fingern auseinanderziehen. Auf Backpapier auslegen und ½ Stunde lang gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen auf 200° Grad 20 min. lang backen lassen.

Guten Appetit!

Eingemachte Oliven auf dem Markt von l'Isle sur la Sorgue (Bild: ©ValérieBiset - Coll. ADT Vaucluse)

Vaucluse Tourisme

Vaucluse Tourisme (Bild: http://www.provence-tourism...)

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