Von den Ubiern bis zur kreisfreien Stadt

Die Geschichte Rheydts reicht weit zurück. Die Geschichte Rheydts reicht weit zurück. Bereits in der Antike siedelten im Niersland germanische Stämme wie die Ubier, die das fruchtbare Gebiet zwischen Rhein und Maas nutzten. Die Lage im heutigen Grenzraum zu den Niederlanden, Belgien und Frankreich machte die Region früh zu einem Knotenpunkt für Handel, Kultur und politische Einflüsse. Über Jahrhunderte war das Gebiet ein Durchgangsraum, in dem sich Sprachen, Waren und Lebensweisen mischten.

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts gehörte Rheydt zum Herzogtum Jülich‑Berg, dessen Verwaltungsstrukturen und wirtschaftliche Netzwerke die Entwicklung des Ortes nachhaltig prägten. Aus verstreuten Hofsiedlungen entstand ein wachsender Ort, der durch Handwerk, Tuchproduktion und seine Nähe zu wichtigen Handelswegen an Bedeutung gewann. Die Region profitierte von ihrer Lage zwischen den rheinischen Städten und den westlichen Nachbarländern, die immer wieder neue Impulse brachten.

Mit der Industrialisierung beschleunigte sich dieser Wandel deutlich. 1856 erhielt Rheydt die Stadtrechte, und 1907 wurde der Ort zur kreisfreien Stadt im preußischen Regierungsbezirk Düsseldorf erhoben. Die Einwohnerzahlen stiegen im frühen 20. Jahrhundert stark an, doch die statistischen Erhebungen unterscheiden sich je nach Quelle: Das Stadtarchiv verzeichnet für die Zeit vor der Gebietsreform unterschiedliche Zählergebnisse, die auf wechselnde Erhebungsmethoden, Eingemeindungen und Abgrenzungen zurückgehen. Rheydt erreichte zeitweise den Status einer Großstadt, verlor ihn jedoch wieder, weil die Bevölkerungszahlen nicht kontinuierlich anstiegen. Diese demografische Entwicklung spielte später eine wichtige Rolle bei der kommunalen Neuordnung.

Bis zur Gebietsreform am 1. Januar 1975 blieb Rheydt eine eigenständige Großstadt. Erst dann wurde der Ort – gemeinsam mit Mönchengladbach und Wickrath – zur heutigen Stadt Mönchengladbach vereint. Doch das Verhältnis beider Städte war schon lange zuvor von einem Wechselspiel aus Konkurrenz, Nähe und dem Ringen um Selbstständigkeit geprägt. Diese Spannung wirkt bis heute nach und prägt das Selbstverständnis vieler Rheydter bis in die Gegenwart.

Identität & Erinnerung

Rheydts Identität ist geprägt von einer Geschichte zwischen Eigenständigkeit und Eingemeindung, Nähe und Distanz. Schon lange bevor die Gebietsreform von 1975 die Städte zusammenführte, standen Rheydt und Mönchengladbach in einem wechselvollen Verhältnis aus Konkurrenz und gegenseitiger Abhängigkeit – ein Spannungsfeld, das im Stadtarchiv deutlich sichtbar wird und bis heute nachwirkt .

Viele Rheydter reagieren bis heute zurückhaltend, wenn man sie fragt, woher sie kommen. Nicht selten fällt die Antwort "in der Nähe von Düsseldorf" – ein Phänomen, das Einwohner selbst damit erklären, dass der aus Rheydt stammende Joseph Goebbels die Stadt 1933 in ein ungünstiges Licht rückte . Doch diese Zurückhaltung erzählt nur einen Teil der Wahrheit. Denn parallel dazu gibt es eine starke, oft stille Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil, seinen Traditionen und seiner Geschichte.

Besonders sichtbar wird diese Identität im Karneval. Während die Gladbacher "Halt Pohl!" rufen, erklingt in Rheydt der Ruf "All Rheed!" – ein Gruß, der nichts anderes bedeutet als "Alle Rheydter" und bis heute das Gefühl einer eigenen Gemeinschaft ausdrückt . Diese beiden Rufe sind mehr als Folklore: Sie spiegeln die historische Trennung, die unterschiedlichen Traditionen und das Bedürfnis nach Selbstbehauptung wider.

Zwischen Stolz und Zurückhaltung, zwischen Erinnerung und Neubeginn entsteht so ein vielschichtiges Selbstbild. Rheydt ist ein Ort, der seine Geschichte kennt – und gleichzeitig dabei ist, sie neu zu erzählen.

Doch Rheydt definiert sich nicht nur über seine Vergangenheit – auch die Gegenwart zeigt Besonderheiten, die den Stadtteil auszeichnen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen

Seit der Gebietsvereinigung 1975 ist Mönchengladbach weltweit einzigartig: Die Stadt verfügt über zwei Hauptbahnhöfe – den Mönchengladbacher Hauptbahnhof und den Rheydter Hauptbahnhof. Beide liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und prägen bis heute die Verkehrsanbindung des Stadtteils Rheydt.

Zum Schienennetz gehören außerdem der Bahnhof Rheydt‑Odenkirchen, der an der Strecke Richtung Köln liegt, sowie die Bahnstrecke über Geneicken. Der dortige Bahnhof wurde früher vor allem für den Güterverkehr genutzt, insbesondere für das Kabelwerk in Bonnenbroich. Heute spielt er keine operative Rolle mehr – die Strecke selbst bleibt jedoch wichtig, weil sie die Verbindung zum Mönchengladbacher Hauptbahnhof bildet.

Viele Berufspendlerinnen und ‑pendler, Schülerinnen und Studierende schätzen die gute Erreichbarkeit Rheydts. Neben den Bahnverbindungen sorgen die Busse der Niederrheinischen Versorgung und Verkehr AG (NVV) für eine dichte Anbindung innerhalb des Stadtgebiets und in die umliegenden Orte. Eine der Linien – früher die Linie 6 – verband Rheydt über Wickrath und Wanlo hinweg mit der niederländischen Grenzregion. Die Verbindung besteht bis heute, auch wenn sich Liniennummern und Betreiber im Laufe der Jahre verändert haben.*

Durch diese Kombination aus Bahn- und Buslinien ist Rheydt bis heute ein zentraler Verkehrsknotenpunkt der Region – gut erreichbar, vielseitig angebunden und eng mit dem Umland vernetzt.

Rheydt im Internet vertreten

Im Internet gibt es unterschiedliche Möglichkeiten mit Rheydtern in Kontakt zu kommen.

Eine Homepage, auf der sich Privat- und Geschäftsleute miteinander austauschen, ist die von Udo Küppers betreute Plattform www.rheydt-online.de. Dort können sich Interessierte generell über Rheydt informieren, aber auch Kleinanzeigen aufgeben.

Das Serviceportal der Stadt Mönchengladbach ist hier erreichbar. 

Das 34. Rheydter Jahrbuch über die Kulturlandschaft der Stadt ist da

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft brachte das 34. Rheydter Jahrbuch mit zahlreichen Beiträgen von ausgewiesenen Kennern der Mönchengladbacher Geschichte und Kultur heraus.

Die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Förderverein des Städtischen Museums Schloss Rheydt ist bekannt für die Unterstützung des Museums in allen seinen Aufgabenbereichen, durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen, der finanziellen Förderung von Anschaffungen sowie durch Fahrten mit kunst-, kulturgeschichtlichem und/oder historischem Schwerpunkt.

Ebenso fungiert die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Herausgeberin des alle zwei Jahre erscheinenden "Rheydter Jahrbuchs", einer etablierten wissenschaftlichen Publikation zur "Geschichte und Kultur der Stadt Mönchengladbach" und im Besonderen zum Museum Schloss Rheydt.
"Da wir im nächsten Jahrbuch auch das Jubiläum des Museums besonders würdigen wollen, ändern wir auch den Tonus der Veröffentlichung", berichtet Dr. Rolf Keuchen, Vorsitzender der Otto von Bylandt-Gesellschaft schon über die 35. Ausgabe des Rheydter Jahrbuchs. "Sie kommt schon im nächsten Jahr, damit wir uns vom diesjährigen hundertjährigen Jubiläum nicht so weit entfernen." Doch erst einmal geht er davon aus, dass das 34. Jahrbuch sich wieder großer Beliebtheit bei allen Mönchengladbachern erfreut: "Denn es beschäftigt sich mit Inhalten aus der gesamten Stadt.
Es gibt einen Artikel

  • Zum Museumsjubiläum
  • Es geht zum um die Sammlung und das Archiv Andersch im Museum Abteiberg
  • Das ehemalige Kreuzherrenkloster in Wickrath wird thematisiert und es geht um zwei
  • Mönchengladbacher Kunstvereine

Was zeichnet das Jahrbuch aus?

Für Museumsdirektor Dr. Karlheinz Wiegmann zeichnet dieses breite Spektrum aus Kunst- und Kulturgeschichte das Rheydter Jahrbuch besonders aus:

"Ich kenne keine Publikation, die dieses Themenspektrum auf lokaler Ebene hat. Dabei handelt es sich um Erstveröffentlichungen." "Und es sind Texte, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen", ergänzt Keuchen. Insgesamt gibt es 600 Exemplare.

Das Rheydter Jahrbuch ist für 28 Euro im Buchhandel erhältlich und kann zusätzlich an der Museumskasse Schloss Rheydt erworben werden.
Es wurde gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bild: Vorstellung des neuen Rheydter Jahrbuchs v.l. Dr. Rolf Keuchen, Dr. Karlheinz Wiegmann und Werner Goertz

Stadt MG

Schloss Rheydt 2025: Ein vertrauter Ort im neuen Gewand

Wer in diesen Tagen, um Weihnachten 2025, rund um Schloss Rheydt spaziert, sieht sofort, wie sehr sich das historische Ensemble verändert hat. An der zum Wassergraben hin gelegenen Südostseite der Vorburg ist das Gerüst nach rund zwei Jahren Bauzeit verschwunden und plötzlich wirkt der Blick auf das alte Gemäuer wieder frei, fast so, als würde das Schloss aufatmen.

Das Gerüst ist weg, der Blick auf die frisch sanierte Südostseite der Vorburg wieder frei. (© Stadt Mönchengladbach)

Die Südostfassade erstrahlt wieder

Das Gebäudemanagement der Stadt (gmmg) hat die Dach- und Fassadensanierung an dieser Seite erfolgreich abgeschlossen. Die Fassade des Südostflügels und des südlichen Eckturms wurde behutsam vom alten Anstrich befreit, beschädigte Ziegel und Natursteine ersetzt und sämtliche Fugen erneuert. Weil das Mauerwerk durch die frühere Nutzung als Stall stark salzbelastet ist, kam ein spezieller Trass-Kalk-Mörtel zum Einsatz. Den Abschluss bildet ein atmungsaktiver roter Silikatanstrich – eng angelehnt an das historische Erscheinungsbild. Kleinere Salzausblühungen können weiterhin auftreten, ein normaler Prozess bei alten Gebäuden, der den Bestand nicht gefährdet.

Zum Ende der Sanierung erhielt die Fassade einen atmungsaktiven roten Silikatanstrich, der sich eng am historischen Erscheinungsbild orientiert. (© Stadt Mönchengladbach)

Unterstützung durch Denkmalschutz und ein Blick nach vorn

Gefördert durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm X der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wird die Sanierung der Südostfassade fristgerecht zum Jahresende abgeschlossen. Die Arbeiten an der hofseitigen Fassade und der Dacheindeckung sollen im Frühjahr 2026 fertig werden und damit den äußeren Sanierungsabschnitt am Ostflügel der Vorburg abschließen.

Im Inneren bleibt der Ostflügel vorerst im Rohbauzustand. Für 2027 sind Mittel für die Innensanierung vorgesehen mit dem Ziel, den Brandschutz zu verbessern und die Räume an die zukünftige Ausstellungskonzeption anzupassen.

Die beschädigten Kopfenden der tragenden Balken wurden durch Stahlkonstruktionen ersetzt und das gesamte Dachtragwerk durch zusätzliche Aussteifungen stabilisiert. (© Stadt Mönchengladbach)

Ein Ort, der Geschichte trägt und Geschichten bewahrt

Ab Frühjahr 2026 beginnen zudem Arbeiten im Außenbereich: Die mags wird im abgesperrten Teil der Wallanlage den Boden austauschen, neuen Rollrasen verlegen und Möblierung sowie Beleuchtung erneuern. Vielleicht wird dann auch die kleine Bank am Schlossgraben wieder ein stiller Platz, an dem Menschen verweilen so wie früher, wenn ganze Schulabgangsklassen dort saßen, Pärchen den Blick über den Wassergraben schweifen ließen, die Pfauen ihren Ruf ertönen ließen und im Schlosshof zu erahnen waren. Manche Erinnerungen gehören eben genauso zu Rheydt wie das Schloss selbst: ein erster Kuss im Schatten der alten Mauern, ein Moment, der bleibt, auch wenn die Zeit weiterzieht und nicht nur das Gemäuer sich verändert.

Bild:Pixabay

Rheydt aktuell

Neue Gesamtschule an der Breite Straße: Pläne für dauerhaften Schulstandort vorgestellt

Die Stadt Mönchengladbach treibt den Aufbau der neuen Gesamtschule an der Breite Straße weiter voran. Während auf dem Gelände derzeit das Interims-Modulgebäude entsteht, wurden nun auch die Pläne für den dauerhaften Schulneubau präsentiert. Mit der siebten Gesamtschule reagiert die Stadt auf die seit Jahren hohe Nachfrage: Rund 44 Prozent der Schülerinnen und Schüler wählten zuletzt eine Gesamtschule als Erstwunsch, 142 davon meldeten sich bereits für den neuen Standort an – obwohl dieser sich noch im Aufbau befindet.

Der Neubau, entworfen vom Architekturbüro Auer Weber (München), soll moderne Lernlandschaften schaffen und sich aus fünf Bauteilen mit Innenhöfen sowie einer Dreifach-Sporthalle zusammensetzen. Eine zentrale "Schulstraße" verbindet alle Bereiche. Herzstück wird ein viergeschossiger Gebäudeteil mit Foyer, Forum, Mensa und Ateliers. Weitere Elemente sind ein Selbstlernzentrum mit Bibliothek, flexible Unterrichtsbereiche nach dem Prinzip "Kleine Schule in der Schule", ein Dach-Spielfeld sowie barrierefreie Zugänge zu allen Ebenen.

Im Außenbereich entstehen Pausenflächen, ein Schulgarten, Aktivitätszonen und eine Grünfläche, die auch als Retentionsraum dient. Für eine nachhaltige Energiebilanz sorgen Erdwärmepumpe, Photovoltaik und ein Eisspeicher. Insgesamt investiert die Stadt rund 130 Millionen Euro in Interimsbau und dauerhaften Standort.

Der Schulbetrieb startet 2026/27 zunächst im Modulgebäude für etwa 240 Schülerinnen und Schüler. Bis 2031 soll der endgültige sechszügige Neubau mit Platz für rund 1.200 Kinder fertiggestellt sein. 

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Stellten die Pläne für das neue Schulgebäude vor (v.r.): Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport Christiane Schüßler, Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz, gmmg-Betriebsleiter Raimund Eckers und Architekt Stephan Suxdorf vom Büro Auer Weber. (© Stadt Mönchengladbach)

Die Bauarbeiten für die neue Gesamtschule haben begonnen

Ein Beispiel für diesen fortlaufenden Wandel ist der Schulneubau an der Breite Straße.

Die Gebäudemodule für den Interimsbau werden aufgestellt

Auf dem ehemaligen Sportplatz an der Breite Straße ist der Schulneubau nun auch für Passanten sichtbar in die nächste Phase gegangen. Nachdem seit Februar vor allem Erdarbeiten und die Verlegung von Versorgungsleitungen im östlichen Grundstücksbereich im Mittelpunkt standen, wurde an diesem Donnerstag der erste von insgesamt 170 Modulen per Kran an seinen Platz gesetzt.

Bild: Container_Kran (Copyright: Stadt MG)

Um bereits im Sommer den Schulbetrieb aufnehmen zu können, errichtet die Stadt zunächst einen zweigeschossigen Interims‑Modulbau mit rund 1.800 m² Nutzfläche. Er bietet Platz für ein modernes Lernumfeld für bis zu 240 Schülerinnen und Schüler und entsteht in zwei Bauabschnitten:

  • Bis Ostern werden die beiden Stockwerke des Gebäudeteils an der Breite Straße errichtet.

  • Anschließend folgt bis Mitte April der westliche Gebäudeschenkel.

Sobald der Rohbau steht, beginnen Innenausbau und Arbeiten an den Außenanlagen. Zum neuen Schuljahr sollen hier zunächst 108 Kinder unterrichtet werden, die sich im jüngsten Anmeldeverfahren für die neu gegründete Gesamtschule entschieden haben.

Raimund Eckers, Betriebsleiter des städtischen Gebäudemanagements, betont den engen Zeitplan: "Mit dem neuen Schuljahr als Frist steht das Projekt unter hohem Zeitdruck." Umso erfreulicher sei es, dass die Modulmontage bereits begonnen habe und das Projektteam gemeinsam mit den beteiligten Firmen gut im Zeitplan liege.

So wird der Interimsbau aussehen

Der Modulbau entsteht als L‑förmiger Baukörper im östlichen Grundstücksbereich. Der kurze Schenkel bildet die Front zur Breite Straße, während der längere Gebäudeteil nach Westen ins Grundstück hineinragt und einen geschützten Bereich für den Pausenhof schafft. Dort entstehen Treffpunkte, Spiel‑ und Bewegungsflächen sowie ein Fahrradabstellbereich. Weitere Außenbereiche wie eine Chill‑Out‑Wiese und Picknickzonen schließen sich an.

Bild:(Copyright: Stadt MG)

Nach außen erhält das Gebäude eine Profilblechfassade in Beige‑ und Brauntönen. Die Erschließung erfolgt über eine neue Zufahrtsstraße mit Wendehammer an der Westseite.

Wochenmarkt Rheydt

Eine besondere Auszeichnung der Stadt Rheydt ist die Goldene Blume.

Die Goldene Blume von Rheydt gilt als ältester deutscher Umweltschutzpreis.

Sie wurde seit 1967 insgesamt 28 Mal verliehen, unter anderem an:

Prinz Bernhard der Niederlande (1971), Heinz Sielmann (1977), Hannelore "Loki" Schmidt (1987), den Wissenschaftsastronauten Reinhold Ewald (2003), Gräfin Sonja Bernadotte af Wisborg (1999) 2019 an den Chemiker Professor Dr. Michael Braungart im Jahr 2011 an den Rocksänger Peter Maffay und 2021 an den Schauspieler, Autor, Dokumentarfilmer, Umwelt- und Tierschützer Hannes Jaenicke. 

Und was ist mit dem Karneval?

Der Mönchengladbacher Narrenruf "Halt Pohl"!bedeutet Halt die Stange und symbolisiert die Treue zur Stadt Mönchengladbach und dem Karneval.
Im Stadtteil Rheydt rufen die Jecken im Karneval "All Rheydt", was nichts anderes bedeutet als "Alle Rheydter".
Beide Rufe ergänzen sich.

Rosenmontag 2025

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