Wer meint, es gibt nur einen Rudi Völler, der irrte gewaltig.

Unter den Tänzern waren echte Profis. Gruppen, die bereits Gardetanz einstudiert hatten. Wer meint, Männer könnten sich nicht rhythmisch bewegen, der wurde hier rasch vom Gegenteil überzeugt. Und wer der Ansicht ist, diese Art zu tanzen wäre kein Männersport, der sollte erstmal diese Leistung erbringen. Rhythmus, Körperbeherrschung, Ausdauer, Beweglichkeit und Teamgeist werden hier aufs Äußerste gefordert. Das ist Hochleistungssport. Und etwas, was extrem hart ist, leicht aussehen zu lassen, das ist schon Kunst!

Das muss man/frau einfach gesehen haben!

Jede Gruppe hatte sich ein Thema ausgesucht! Das Krokodil will hier Captain Hook fressen.

Ob Peter Pan, der Schuh des Manitu, Reporter der Bären-Times, Müllmänner, olympische Götter, Steinzeitmenschen, Himmel oder Fürst der Finsternis, es war so viel Fantasie im Spiel, ich kann nur sagen: "Hut ab, vor dieser Kreativität!" So wurden denn auch die Trainer und Trainerinnen der Balletttänzer auf der Bühne geehrt. Die Choreografien waren einfach einfallsreich, vielseitig und teilweise sogar komplex. Wir können hier ohne Wenn und Aber von ganz tollen musikalischen Kompositionen, ja sogar kleinen Kunstwerken sprechen. Diese Inszenierung finde ich persönlich perfekt!  

Geniale Inszenierungen, bunt, wild, dynamisch und voller Rhythmus.

Der Fürst der Hölle hat Probleme mit seinem Thronfolger, der geht lieber shoppen in rosa Pumps.

Es gibt kein Thema, zu dem man (Mann) nicht tanzen kann!

Aus der Bibel stürmten die Tänzer aufs Parkett. Zum vergrößern bitte anklicken!

Dr. Frankenstein erschafft Tänzer, sein Assistent ist als Tom Gerhardt mit Pudelmütze verkleidet.

Musikalisch wurde fast alles geboten, auf das es sich tanzen lässt. We will, we will rock you! Ob Stellen aus dem Zigeunerbaron, die Steppeinlage aus Michael "Bully" Herbig's Schuh des Manitu (Superperforator), Rock, Pop oder Volkslied. Der Helene Fischer Song "atemlos durch die Nacht" war genauso dabei, wie "ein bisschen Frieden" von Nicole von 1982. Auf "die Wanne ist voll" tanzte meine persönliche Lieblingsgruppe die Pfundigen aus Bayern. Ihr Motto: Kompetenz durch Korpulenz begeisterte und hatte den größten Spaßfaktor. Andere glänzten durch Akrobatik. Pyramiden, Überwürfe, Saltos, Spagate waren einfach perfekt. Gruppen wie Lackschuh, Hopptown Jumping Jacks, Gefühlsecht, Mann-oh-Mann, Wild-Boys Mersch-Plattern, Asseler Schneeflöckchen, Legendarios und die vielen anderen begeisterten einfach mit einer absolut professionellen Show!

Fotostrecke für alle, die nicht dabei waren. Diese Vielfalt ist wirklich sehenswert!

Einzug - gelungene Maske kann ich da nur sagen! (Bild: eigen natürlich)

Da wo sonst die Telekom Baskets Bonn spielen, fand dieses Event der Extraklasse statt.

Die Halle war rappelvoll. Denn in der ehemaligen Bundes-Hauptstadt tanzte nicht nur der Bär! Am Basketsring 1, 53123 Bonn war Messe, Karnevalsmesse (Artikel folgt). Parallel dazu wurde in der Trainigshalle der Telekom-Baskets die 13. deutsche Meisterschaft im Männerballett vom Bundesverband Deutscher Männerballette e. V. ausgerichtet. Die sind auch auf Facebook vertreten. Wer Interesse hat, kann dem Link folgen. Die Show war grandios. Die Vereine feuerten sich gegenseitig an. Hier gibt es nur ein Miteinander. Spaß und Freude standen ganz klar im Vordergrund. Auch organisatorisch war es eine Meisterleistung der vielen ehrenamtlichen Helfer und Organisatoren! Ich kann alle Teilnehmer nur beglückwünschen zu dieser Performance, dieser erstklassigen Darbietung. Es gab definitiv keine Verlierer. Aber da nur einer (bis zur nächsten Meisterschaft) die Nummer EINS sein kann, ging der Wanderpokal an die Gruppe "Gefühlsecht". Ich wünsche weiterhin Hals- und Beinbruch, viele Sponsoren und das Quäntchen Glück, das dem Tüchtigen zusteht!

 

Autor seit 5 Jahren
268 Seiten
Laden ...
Fehler!