Wofür wird die Therapie eingesetzt?

Zum einen eignen sich ätherische Öle zur Linderung von manchen Krankheiten und deren Beschwerden und zum anderen kann damit das Wohlbefinden gesteigert werden.

Damit es zu der gewünschten Wirkung kommt, sollten ausreichend Kenntnisse über die Aromatherapie vorhanden sein, um diese erfolgreich durchführen zu können.

Viele Heilpraktiker bieten diese Therapie an und können diese gezielt anwenden.

In der Regel muss diese selbst bezahlt werden weil die gesetzlichen Krankenkassen sich hierfür nicht zuständig fühlen.

Kurze Geschichte der Aromatherapie

Bereits in den alten Hochkulturen in Mesopotamien und auch im alten Ägypten wurden Düfte und Pflanzenteile, oft als Räucherwerk, angewendet. Hier wurde aus rituellen und therapeutischen Gründen geräuchert.

So wurden beispielsweise Pfefferminzblätter zur Reinigung in Krankenhäusern eingesetzt.

Ätherische Öle der Pfefferminze haben so die schlechten Gerüche nach Krankheit und Tod vertrieben und die Räume erfrischt.

Die Anwendung mit ätherischen Ölen

Hier wird zuallererst der Geruchssinn aktiviert und angeregt. Dies kann zu Sinneswahrnehmungen führen, welche weitere Nebeneffekte hervorrufen wie Erinnerungen, indirekte Beeinflussung einiger Körperfunktionen oder sogar leichten Trugbildern.

Manche Aromen werden direkt auf die Haut aufgetragen und dringen so in das Gewebe ein. Hier braucht es umfangreiche Kenntnisse über Massage-Techniken und die Anatomie des Menschen.

Die erwünschte Wirkung sollte ebenfalls bekannt sein, um eine fachgerechte Anwendung gewährleisten zu können. Das ölen bestimmter Körperpartien besitzt nebenbei einen beruhigenden Effekt und kann entspannend auf den ganzen Organismus wirken.

Durch eine Inhalation oder die Einnahme der ätherischen Öle können diese eine unmittelbare Wirkung auf die Organe haben. So bewirkt die Aromatherapie zum Beispiel, dass Thymian den Stoffwechsel aktiviert, dass Jasminöl beruhigend und gegen Depressionen wirken kann und Zitronen- oder Orangenöl sind bekannt dafür, dass diese die Stimmung aufhellen.

Einige ätherische Öle weisen antibiotische Eigenschaften auf auf und können Vorbeugend oder auch zur Behandung von leichten Infekten genutzt werden. Hier eignen sich in der Aromatherapie auch Gewürze und Heilkräuter wie Salbei, Zitronenmelisse und Thymian. Besonders oft wird dies bei Erkältungen genutzt wenn die ätherischen Öle zum Beispiel die Atemwege frei machen und die Nasenschleimhaut abschwellen lassen.

Die Raumluft kann über die Verdunstung mittels Aromalampe mit ätherischen Ölen angereichert werden und eine gezielte Wirkung erreichen wenn diese eingeatmet werden.

Achtung bei der Anwendung

Jedes Öl muss mit Bedacht angewendet werden, da bei Überdosierung Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen und toxische Erscheinungen auftreten können.

Vorsicht ist vor allem bei Kindern, älteren Menschen und auch bei Schwangeren und geschwächten Menschen muss darauf geachtet werde, dass es nicht zu Verätzungen, allergischen Reaktionen und Unverträglichkeiten kommt.

Daher gut aufpassen wenn ätherische Öle unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden.

Babys und Kleinkinder sollten damit am besten gar nicht in Berührung kommen.

Die Seele der Pflanzen duftet

In der Aromatherapie machen wir es uns zu nütze, die Lebenskraft der Pflanzen, welche in den Ölen enthalten sind, für unsere Zwecke zu nutzen.

Das Wort "ätherisch" entstammt dem griechischen "aither", welches "Himmelsduft" bedeutet. Dies weist darauf hin, dass es sich um flüchtige und nicht greifbare Substanzen handelt.

Weiterhin ist jedes Öl wesentlich in der Bestimmung der Pflanze. Deswegen wird das Öl auch als Seele der Pflanze bezeichnet. Dieses spiegelt den Geist und die individuelle Persönlichkeit jeder einzelnen Pflanze wieder. Wer die Pflanze richtig kennen lernen möchte, setzt sich mit ihrem Duft und der Erscheinung auseinander und nutzt diese je nach eigenem Bedürfnis.

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