Jetzt gehts los! Backen!

Jetzt gehts los! Backen!

Kekse!!!

...schmeckt aber auch ungleich besser.

Mein Motto auch bei Keksen: Weniger ist mehr.


Lieber weniger Kekse und dafür gesündere, die einem nachher nicht im Magen liegen – und außerdem für eine echte Weihnachtsfigur sorgen, dank der man in keine einzige Jeans mehr passen wird.
Je nach Plätzchenart kommen dann noch verschiedene Gewürze und Aromen hinzu, die an sich jeder in seiner Küche stehen hat – sei es nun Zimt (eignet sich ja auch prima als Zutat für beispielsweise Apfelmus oder Apfelkompott) oder verschiedene Nüsse. Ganz und auch gemahlen.
Schokolade ist eine Entscheidungssache. Ich persönlich liebe Schokolade, bin in Bezug auf Kekse aber kein Fan. Und bei Zuckerguss denke ich nur, dass viele daraufhin einen Termin beim Zahnarzt bräuchten… ich vielleicht auch, und das würde dann teuer werden.

 

Rumkugeln! Köstlich <3

Rumkugeln! Köstlich <3 (Bild: Hans / Pixabay)

Rezeptideen, die immer gehen

Vanillekipferl kennt wohl jeder – auch haben sie wohl die meisten Fans. Sie gehören zu den Kekssorten, bei denen auch geriebene Nüsse eine größere Rolle spielen: Hier hat man die Wahl zwischen geriebenen Walnusskernen und Haselnüssen… was ich gleich hinzusage… selber reiben oder mahlen macht keine Freude, bringt meines Erachtens wenig Vorteile (es sei denn vielleicht, man hätte die betreffenden Bäume beziehungsweise Früchte direkt im eigenen Garten…) und lässt einen ermüden, bevor man überhaupt so richtig loslegen konnte mit dem Backen.
Für klassische Vanillekipferl braucht man:
• 280 g Mehl (glatt)
• 200 g Butter (zimmerwarm)
• 100 g Walnüsse oder Haselnüsse (geriebene)
• 80 g Staubzucker
• 1 Pkg. Vanillezucker (Bourbonvanille)
• Staubzucker (zum Bestreuen)
• Vanillezucker (zum Bestreuen)

Für die Vanillekipferl alle Zutaten mischen und rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten, dann den Teig in Klarsichtfolie einschlagen und mindestens zwei Stunden rasten lassen.
Das Backrohr auf 170 ºC Heißluft vorheizen.
Den Teig jetzt mit einer Teigkarte in einige gleich große Teile abtrennen - daraus muss man Rollen zu ca. 1,5 cm Durchmesser formen, und dann diese Stränge wiederum in kleine Stücke teilen und daraus Kipferln formen.
Nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen - gut 15 Minuten backen.
Abschließend noch Vanillezucker und Puderzucker vermischen und auf die noch heißen Vanillekipferln streuen. Man kann selbstverständlich auch nur Puderzucker verwenden – oder alternativ eben nur Vanillezucker. Das ist eine reine Geschmacksfrage – was einem lieber ist, gewinnt!

Ohne Ei ist die Zubereitung übrigens ganz ähnlich:
• 280 g Weizenmehl
• 210 g Butter
• 70 g Staubzucker
• Vanillezucker (zum wälzen)
• 100 g Mandeln (fein gemahlen)


Für die Vanillekipferl ohne Ei das Backrohr auf 180 Grad vorheizen, alle Zutaten in eine Schüssel geben und hier am besten mit einer Teigkarte zu Bröseln vermischen. Brösel mit der Hand dann rasch zu einem Teig zusammenkneten, nun in nussgroße Stückchen teilen, zu kleinen Kipferl formen und im Rohr backen. Noch warm (!) in Vanillezucker drehen und auskühlen lassen.
Schmeckt top und geht im Übrigen schneller!

 

Außerdem lecker!

Linzer Augen
Einer unserer Lieblinge braucht die folgenden Zutaten:
• 450 g Mehl (glatt)
• 300 g Butter (zimmerwarm)
• 150 g Staubzucker
• 1 Stk. Eidotter
• 1 Pkg. Vanillezucker
• 1 EL Rum
• 1 Prise Salz
• Ribiselmarmelade (nicht original aber auch gut: Erdbeerkonfitüre!)

Für gelungene Linzer Augen gilt es Mehl, Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz und Eidotter rasch zu einem Mürbteig verkneten – dann den fertigen Teig mindestens zwei Stunden rasten lassen.
Das Backrohr auf 170 ºC Heißluft vorheizen.
Den Teig sollte man auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche auswalken – alternativ rate ich zu einer Silikonmatte für Backzwecke. Nun runde Kekse ausstechen und in die Hälfte der Scheiben drei kleine Löcher stechen.
Die Keksscheiben jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen lassen - die Ribiselmarmelade mit dem Rum verrühren.
Nachher die vollen Keksscheiben mit der Ribiselmarmelade bestreichen - die gelochten Scheiben für die Linzer Augen mit Staubzucker bestreuen und auf die vollen Keksscheiben kleben. Übrigens…es besteht kein Zwang, das Rezept total gemäß des Original anzufertigen… Es kann einem ja keiner verbieten, in die zweite Scheibe keine Löcher zu stechen. Zwar handelt es sich dann nicht mehr um Linzer Augen – aber letztlich kommt es auf die Kekse an. Schöner sind sie aber im Original!

Rumkugeln
Rumkugeln sind ja eigentlich keine Plätzchen, sollten aber auf keinen Fall fehlen! Erstens wegen des Rums, und zweitens wegen der Schokolade.
Folgende Zutaten braucht man:
Portionen: 50
• 125 g Butter
• 125 g Staubzucker
• 1 Teelöffel Kaffee (am besten Instant nehmen)
• 1 Esslöffel Kakao
• 4 Esslöffel Rum
• 200 g Haselnüsse (gemahlen)
• 350 g Halbbitterschokolade
• 200 g Schokostreusel (Kokosstreuseln oder gehackte Pistazien zum Wälzen)
Die Schokolade in einem Wasserbad soweit erwärmen, dass sie flüssig ist und danach die Haselnüsse, den Rum, den Kaffee sowie den Kakao hinzufügen. Leicht abkühlen lassen, allerdings sollte die Masse noch zähflüssig sein. Jetzt die Butter mit dem Zucker glattrühren und dann mit der Schokomasse zusammen mischen - in den Handflächen die Rumkugeln der gewünschten Größe rollen und in den Schokostreuseln, gehackten Pistazien oder Kokosraspeln rollen.
Danach kaltstellen – am besten gleich ein paar Tage, und dann genießen!

Autor seit 6 Jahren
94 Seiten
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