10 Modetrends sollte frau sich merken - Die 60er Jahre lassen grüßen

Nach den 70er Jahren entdeckt die Mode nun folgerichtig die 60er Jahre. Die Kurzmäntel in Dreiviertellänge, möglichst in Knallfarben und mit hohen Stiefeln, werden das Straßenbild bestimmen genauso wie die bodenlangen Maximäntel vorwiegend in Schwarz. Die gehören zum Grunge-Look, ein Trend, der aus der Streetmode kommt. KurzmantDass nichts mehr ohne midilangen Glockenrock geht, wird überall berichtet, daran kommt frau im kommenden Herbst und Winter nicht mehr vorbei. Schön sind sie vor allem im schräg verarbeiteten Schottenkaro, das ist der geeignete Country-Look für Büro und Shoppping. Dazu kombiniert man Rollkragenpulli im wieder entdeckten Patentmuster gestrickt oder Blusen mit weißem sogenanntem Bubikragen. Gürtel nicht vergessen: sie kommen jetzt schmal daher zur Betonung der Taille, dürfen aber breiter und lässig über der Hüfte liegen bei den neuen weiten Schlabber-Hosen, die über eine Marlene-Hose oder 60er-Jahre-Schlaghosen weit hinaus gehen und schon ihren neuen Namen weg haben: Elefantenhosen. Damit kann man gut die Hüftpölsterchen verstecken genauso wie unter den neuen Oversize-Jacken, die den Namen Blazer auch nicht mehr verdienen. Sie bedienen den neuen oder wieder entdeckten androgynen, maskulinen Look.

Marine-Look und Weiß bleiben

Die Tendenz, dass sich mit jeder neuen Saison die Mode radikal ändert, um frau zum Kaufen zu bewegen, sind schon Jahrzehnte lange vorbei. Mindestens seit den 70er Jahren haben die Modeschöpfer gelernt, dass man Trends langsam und folgerichtig von Saison zu Saison weiter entwickelt und ergänzt und nicht abrupt die Richtungen wechselt. Overalls wird man so nach wie vor sehen genauso wie die beliebten Wildkatzenmuster, die allerdings schon mehr und mehr vom Schlangenmuster abgelöst werden. Auch der Marine-Look aus dem Sommer bleibt uns im Winter erhalten. Er wirkt so frisch an trüben Tagen genauso wie das Weiß in allen Schattierungen, das sowieso den Winter in seiner Schnee-Klarheit symbolisiert. Am Abend soll es endlich das feierliche aber oft trist wirkende Schwarz ablösen und das auch schon seit zwei Saisons.

Abendmode mit Spitze und Transparenz

Modell von Barbara Weber

Modell von Barbara Weber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Spitze, dieser Luxusstoff bleibt weiterhin ein bestimmender Trend, besonders am Abend. Tagsüber wird sie im gern gesehenen Materialmix oft mit Leder kombiniert und das ganze im immer noch angesagten Schwarz-Weiß z.B. als Jäckchen. Toll auch für den Discobesuch über eine Jeans zu kombinieren. Neu ist am Abend für Mutige der Trend zur Transparenz, aber man muss aufpassen, dass die Grenze von der Erotik zum Ordinären nicht leicht überschritten wird. Federn werden jetzt viel verarbeitet, ob als ganzes Federjäckchen oder bei den Accessoires als bombastischer Umlegekragen, am Gürtel oder an der Handtasche baumelnd.

Gold an der Börse und in der Mode

Modell von Barbara WeberWaren es im Sommer 2011 die großen Blumenmuster, die nach wie vor en vogue sind, so sind es jetzt allgemein großflächige Muster, auch das Courrege-Karo der 60er-Jahre erkennt man wieder. Rotals d i e Modefarbe des Herbst und Winters 2011/2012 hat sich längst herum gesprochen. Es muss aber ein vibrierendes, helles Rot sein, das eigentlich zum Orange tendiert. Daneben ist Gold, besonders gern in Paillettenverarbeitung gefragt. Wie so oft spiegelt die Mode die Börsenkurse wider: Gold ist die gefragte Anlage zur Zeit.Modelle Fashionvilla

 

 

 

 

 

Bildnachweis: Gabriele Hefele. Johnny Gates

Arlequina, am 23.09.2011
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Bildquelle:
Wikimedia Commons, Gemeinfreies Bild (Kilt und Plaid - Geschichte und Tradition schottischer Kleidung)

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