1. Die Grundausbildung des Online-Autoren - Ohne diese Grundkenntnisse kommt man beim Online-Schreiben nicht weit

Neben der Beherrschung von guter Grammatik und Rechtschreibung sollte man zumindest mit den folgenden Konzepten vertraut sein:

  • Was bedeutet "Duplicate Content"?
  • Abgesehen von meinen eigenen Fotos - wo bekomme ich Bilder her, die ich legal für meine Artikel verwenden kann?
  • Wie bearbeite ich Text, so dass ein Link daraus wird?
  • Was ist "copy/paste"?
  • Wie leert man den Cache und warum ist das manchmal notwendig?
  • Was heisst "SEO" und wozu ist es wichtig?
  • Was ist ein "Keyword"?
  • Wie formatiert man eine attraktive Seite?
  • Wie erstellt man Accounts bei Google AdSense und Amazon?
  • Wie kann man Google Analytics nutzen?
  • Warum sollte man Accounts bei Google Plus, Facebook und Twitter haben?
  • Kenne ich die AGB, FAQ oder Hilfe-Seiten meines Online-Portals?

Online-Author

 

 

Einschlägige Informationen findet man auf den Pagewizz-Hilfeseiten, im Web oder in den nachfolgenden Pagewizz-Tutorials.

 

Weitere Artikel entdeckt man durch die Eingabe eines Schlüsselbegriffes ("Adsense", "Keywords", "Amazon" usw.) in das Suchfeld am oberen Rand dieser Seite.

2. Die optimale Grundeinstellung zur erfolgreichen Online-Karriere

Themen und Inhalte

Beim Artikel schreiben sollten wir uns immer diese Fragen stellen:

  • Was kann ich meinen Lesern bieten, das sie weiterbildet, unterhält, ihre Fragen beantwortet oder ihre Probleme löst?
  • Wie kann ich damit zur Qualitätssteigerung des Webs beitragen?
  • Was ist meine ehrliche Absicht mit diesem Artikel? 
  • Wer soll ihn lesen?

Der weitaus grösste Teil der Leser interessiert sich weder für unseren Seelenschmerz noch für unsere persönliche Unzufriedenheit mit Regierung, Behörden, Banken, Konzernen oder was uns sonst so auf den Wecker geht. Solche Dinge veröffentlicht man am besten auf einem eigenen Blog.

  • Besucher werden nur dann weiterlesen, wenn sie sich gleich von Anfang an einen Vorteil davon versprechen.
  • Manche Themen wurden schon tausendfach und aus allen möglichen Blickwinkeln beschrieben. Ein weiterer Artikel verstopft nur die Suchergebnisse, ohne dabei die Qualität zu erhöhen.
  • Mal ehrlich - warum schreibe ich überhaupt? Will ich nur schnell und kostenlos meine eigene Firma bewerben, einen Link zu meiner Homepage unterbringen oder den Leuten ein bestimmtes Produkt einreden? Oder möchte ich hilfreich sein - mit persönlichen Erfahrungen, einzigartigen Erkenntnissen und nützlichen Tipps - und erst danach meine eigennützigen Anliegen vorbringen?
  • Sind es angehende Mütter, die von meinem Artikel profitieren können? Männer, die gerne basteln? Musikliebhaber der älteren Jahrgänge? Hobby-Gärtner, die Miniatur-Kürbisse ziehen wollen? Je mehr wir über unsere angepeilte Leserschaft wissen, desto besser können wir uns in ihre Schuhe versetzen und mit gezielten Informationen beliefern. 

Foren und Gemeinschaft

online-community

In Foren kann man unheimlich viel lernen. Mitglieder teilen ihre Erfahrungen, stellen Fragen und helfen anderen Mitgliedern mit deren Schwierigkeiten. Neulinge werden mit offenen Armen empfangen, wenn sie sich nett und höflich vorstellen. Auch hier profitiert man am meisten, wenn man selbst zur Gemeinschaft beiträgt - durch Teilnahme an Diskussionen, lesen und bewerten von Artikeln anderer Autoren und generell hilfreichem Verhalten.

Geschäftsdenken

Online-Portale sind keine öffentlich-rechtliche Anstalten. Sie sind private, gewinnorientierte Unternehmen. Obwohl Zufriedenheit und Einkommenssteigerung der Mitglieder zu den höchsten Prioritäten zählen, sollte man nie auf "Meinungsfreiheit" und "Demokratie" pochen oder bei abgelehntem Material von "Zensur" sprechen. Man kann es nie allen recht machen, Regeln müssen sein und die letzte Entscheidung liegt bei der Geschäftsführung. Also bitte immer die AGB studieren, um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Geben und Nehmen

Das Portal gibt: Optimierte Plattform und vielfältige Hilfestellung

Der Autor gibt: Gute Artikel und gemeinnütziges Verhalten

Der Gewinn wird geteilt. Besser geht's nicht.

3. Suchmaschinen-Optimierung und Keywords - Der Unterschied zu Büchern und Zeitungsartikeln

SEO wurde studiert, analysiert, in den Himmel gehoben und für tot erklärt. Manche Leute beschweren sich, dass SEO ihre künstlerische Freiheit einschränkt. Andere beschweren sich über die erzwungene "Anbetung des Google-Gottes". Lasst mich die Funktion von SEO anhand der folgenden Vergleiche erklären:

keywordsWenn ich ein bestimmtes Buch suche, sehe ich z. B. in einem Verlagskatalog nach, oder in den thematisch und alphabetisch gegliederten Regalen einer Buchhandlung. Bei Magazinen stöbere ich im Inhaltsverzeichnis, bei Zeitungen blättere ich zu den interessanten Rubriken.

Ohne diese Vertriebs- und Verbreitungssysteme würden Bücher und Zeitschriften in der Druckerei vergammeln und nie gelesen werden. Ohne Kataloge, Inhaltsverzeichnisse, Archive und andere Methoden der Einordnung würden wir gar nicht wissen, wo wir mit der Suche anfangen sollen.

Google ist nun Verlag, Vertrieb, Einzelhandel und Archiv für alle Online-Veröffentlichungen. 

  • Google Search-Bots durchkämmen ständig alle Neuerscheinungen.
  • Mit Hilfe des Google-Algorithmus werden diese dann den entsprechenden Suchanfragen zugeordnet und in den Suchergebnissen aufgelistet.
  • Um den Suchern möglichst relevante und informative Ergebnisse zu präsentieren, sucht der Algorithmus nach Schlüsselworten (Keywords) und verwandten Begriffen - vor allem in URL, Titel, Beschreibung und Zwischenüberschriften, aber auch im Text selbst.
  • Als Online-Autoren sollten wir fokussierte Artikel schreiben, die solche Schlüsselworte auf natürliche Weise enthalten.
  • Um die Suchmaschinen noch mehr auf unsere Artikel aufmerksam zu machen, platzieren wir die kennzeichnendsten Keywords an den Haupt-Fokus-Punkten des Algorithmus: URL, Titel, Beschreibung und Zwischentitel.

SEO und Keywords sind also nichts anderes als notwendige Tools, um Leser mit dem gewünschten Material zusammenzuführen.. Wenn wir dem Algorithmus nicht sagen, worum es in unserem Artikel geht, wird er es selbst bestimmen (mit seinem Roboter-Gehirn, das die sprachlichen Feinheiten wohl noch nicht so gut versteht) - und das kann zu Missverständnissen führen.

Ganz besonders wichtig! 

Immer klare und unmissverständliche Seitentitel schreiben! Bitte keine Wortspiele, Metaphern, clevere Witzchen, Werbefloskeln oder ähnliche Dinge, die Suchmaschinen verwirren könnten. 

4. Einkommensbildung für Online-Autoren

Wie viel verdienen Lehrlinge, Anfänger, Neulinge in einem Beruf?

Genau.

Wie lange ist die Lehrzeit?

Das kommt darauf an, wie viel Zeit ihr investiert. Je nach persönlichem Einsatz kann man nach ein paar Monaten die ersten Einkünfte sehen und nach ein paar Jahren davon leben.

Wie viele Artikel muss man schreiben, um 1,000 € im Monat zu verdienen?

Das kommt auf die Qualität der Artikel und die richtige Nutzung der Verdienstmöglichkeiten an, aber die Zahl sollte so zwischen 400 und 700 liegen.

Ist das nicht viel zu viel Aufwand?

Geld verdienenAnfangs ist es unheimlich viel Arbeit. Du solltest jedoch bedenken: Wenn es mal läuft, kann man mit ein paar wöchentlichen Wartungsstunden sein Einkommen halten oder mit nur wenig mehr Arbeit nach Belieben steigern. Auch wird das Schreiben mit der Zeit immer leichter.

Manche Artikel werfen erst später richtig Geld ab, weil sie durch einen Reifungsprozess in den Suchresultaten nach oben gewandert sind.

5. Nutzlose Inhalte + Spam = Zeitverschwendung

Als Editor von Wizzley.com und Pagewizz.com sende ich täglich zahlreiche Artikel zur Korrektur zurück - wenn ich sie nicht gleich sofort sperre. Hier sind einige Beispiele von nutzlosen Texten:

  • Ein Rezept für exotischen Fruchtsalat, das am Ende einen Link zu einer chemischen Reinigung aufweist (à la "wir entfernen Obstflecken..."). Wahrscheinlich wurde der Artikel im Auftrag der Reinigungsfirma geschrieben und dem Autoren fiel nichts Interessantes zum Thema chemische Reinigung ein. So veröffentlichte er halt ein Rezept. Unsinn! Erstens sind die Rezeptsucher nicht an chemischer Reinigung interessiert, und zweitens ist so ein irrelevanter Link total wertlos für den Firmenbesitzer.
  • Der millionste Beitrag zu einem der folgenden Themen: Gewichtsabnahme, schnell Geld verdienen, Akne, Haarausfall, Frauen anmachen, Ex zurückgewinnen, Online Casino, kostenlose Musik oder Movie Downloads, Kreditkarten, Forex, Versicherungen und mehrere andere. Diese Themen sind überlaufen zum geht-nicht-mehr, hauptsächlich durch Spamer. 
  • So ein Seitentitel: "Hosenträger kaufen | Karierte Hosenträger | Farbige Hosenträger für den modernen Mann!" Das ist Keyword Stuffing. Es klingt beknackt wie ein abgedroschener Werbespruch, nicht wie die Überschrift eines informativen Berichts. Google wird es auch nicht mögen.
  • Alter Schnee wie z. B. Celebrity-Portraits, deren Inhalt aus umgeschriebenem Wikipedia-Content und PR-Informationen besteht. Kühe müssen wiederkäuen - Autoren nicht!

Wenn man mit seinen Artikeln nichts Originales, Nützliches und (zumindest teilweise) Neues zum bestehenden Webgehalt beitragen kann, sollte man lieber die Finger davon lassen.

6. Ein Blick in die Zukunft des Online-Schreibens - Was Google schon immer wollte

Google hatte von Anfang an die Absicht, Suchanfragen mit den relevantesten und neuesten Informationen zu beantworten - ähnlich wie Wikipedia, nur eben kommerzieller und weniger reguliert.

"Weniger streng" ist nicht immer die beste Idee, da wir Menschen nach dem kleinen Finger gerne die ganze Hand ergreifen. Oder - wie im Falle von Spamern - den ganzen Körper samt Haus, Hof, Oma und Hund fordern.

SEO der ZukunftGoogles Antwort darauf sind fortwährende Updates des Algorithmus' und ein kleines Heer von menschlichen Prüfern.

Schon jetzt können Suchroboter Satzaufbau, Grammatik, Rechtschreibung und die Relevanz zwischen Titel und Text erkennen.

Über kurz oder lang werden sie auch mit Metaphern und anderen sprachlichen Feinheiten keine Schwierigkeiten mehr haben. 

 

Was bedeutet das für uns Online-Autoren?

Nun, wir müssen uns mehr Mühe geben. Schlampige, oberflächliche oder sogar kopierte Texte haben keine Chancen mehr für gute Rankings und langzeitigen Erfolg.

Googles Algo kann jetzt schon die Absicht unserer Artikel erkennen! Schummeln gilt nicht mehr.

Übertriebene Optimierungsversuche (Keyword-Stuffing) und scheinheiliges Link-Building wird uns schneller als wir "G-G-Google?" stottern können auf die Hinterseiten der Suchresultate verbannen. 

EInes der wichtigsten Erfolgskriterien der Zukunft heisst Shareability: Ist mein Artikel so gut geschrieben und informativ, anregend, unterhaltsam, lehrreich oder sonst irgendwie herausragend gestaltet, dass der Leser die URL an seine Freunde weiterempfiehlt? Google erkennt dies als ein starkes Signal für Qualität an.

Tipp: Schöne Bilder tragen gewaltig zur Shareability bei!

Um einen Ruf der Vertrauenswürdigkeit aufzubauen, sollte sich jeder Autor um das Authorship Markup bemühen. Anleitungen hierzu findet ihr durch den nächsten Link.

Abschliessende Tipps

  1. Gute Artikel enthalten ca. 80 Prozent puren Nutzen für Leser und nur 10-20 Prozent Eigenwerbung.
  2. Kurze Artikel (400 Worte) können durchaus gute Rankings erzielen, allerdings bieten längere Texte auch mehr Keywords für die Suchmaschinen.
  3. Bilder! Bilder verwenden! Immer viele Bilder verwenden! (Ja, es ist so wichtig.)

Bonus-Tipp: Fokussiert bleiben!

Eigene Webseiten sind nicht immer der beste Weg zu besserem Online-Einkommen. Sie erfordern viel Zeit und Arbeit, und die Konkurrenz ist riesengross. Ohne Erfahrung und technisches Know-How ist das Geld verdienen mit eigenen Seiten viel schwieriger.

Gute Portale bieten Autoren einen gewissen Vorsprung bei Google:

  • Die Autorengemeinschaft hilft Artikeln mit Kommentaren, Bewertungen und Bookmarks.
  • Die Struktur der Seite wird fortwährend nach den neusten SEO-Kenntnissen optimiert.
  • Die Autorität des Portals hilft gewaltig mit Indexing und Ranking.
  • Die Verdienstmöglichkeiten sind vorgegeben und sehr effektiv.

Ich wünsche euch viel Erfolg! 

chefkeem, am 01.12.2012
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