Update Oktober 2016

Endlich mal wieder ein Update: Zwar habe ich im 4. und 5. Jahr keine Steigerungen mehr erzielt. Aber, die Einnahmen sind auch nicht wesentlich weniger geworden - näheres steht bei den einzelnen Jahren. Bei mir lag das übrigens im Wesentlichen an steigenden Einnahmen durch die VG Wort.

Und das, obwohl ich weniger neue Artikel geschrieben habe, im 5. Jahr zum Beispiel keinen einzigen Neuen!!

Zumindest kurzfristig klappt es also wirklich mit dem passiven Einkommen.

Update nach Rückmeldungen

Nach Ansicht einiger erfahrenerer Pagewizz-Autoren (s. Kommentare) ist sogar 1 Euro pro Monat und Artikel in einem Jahr machbar, nicht nur 1 Euro pro Jahr! Ein anderer meint sogar, dass man 1.000 Euro pro Monat erreichen könnte, wenn man ungefähr 400 bis 700 Artikel geschrieben hat!

(Dies scheint nach den unten dargestellten Veröffentlichungen einer Squidoo-Autorin mit einem Bestand von 663 Artikeln im Frühjahr 2014 jedenfalls nicht ganz abwegig zu sein: Sie hat in ihrem 4. Jahr schreiben 13.075 Dollar verdient, das ergibt ungefähr 10.070 Euro und immerhin 839 Euro pro Monat - im 4. Jahr.)

Heimarbeit ohne Kosten - Pagewizz Verdienstpotential Ergebnis

Was könnte langfristig mit dem Nebenjob von Zuhause bei Pagewizz verdient werden? Ich habe einmal versucht, das Potential von Pagewizz realistisch zu prognostizieren. Hier erst einmal meine Ergebnisse (manchmal etwas gerundet):

  • bei 1 Text pro Woche     im 4. Jahr 180 € monatlich, 3. Jahr   90 €, 2. Jahr 30 €, 1. Jahr  4 €
  • bei 2 Texten pro Woche im 4. Jahr 360 € monatlich, 3. Jahr 180 €, 2. Jahr 60 €, 1. Jahr  8 €
  • bei 3 Texten pro Woche im 4. Jahr 540 € monatlich, 3. Jahr 270 €, 2. Jahr 90 €, 1. Jahr 12 €

Also zum Beispiel: Bei regelmäßiger Veröffentlichung von zwei Texten pro Woche könnten im vierten Jahr 360 € pro Monat zu erzielen sein, im dritten Jahr 180 € pro Monat, im zweiten Jahr 60 € pro Monat und im ersten Jahr 8 € pro Monat. Die Einnahmen steigen also mit den Jahren, dazu später mehr. Außerdem ist noch erwähnenswert, dass das Geld zeitverzögert ausgezahlt wird.

 

Allerdings müssen die Beiträge sehr gut sein, das Thema muss im Internet gesucht werden und es darf nicht schon zu viel Gutes zu dem gesuchten Thema im Netz vorhanden sein. "Nischenthemen" sind also sinnvoll; zum schlichten Thema "Geschenkideen" z.B. gibt es schon massig Erörterungen.

Wäre es sogar möglich, nicht nur ein Nebeneinkommen, sondern sogar ein Haupteinkommen von Zuhause mit Pagewizz zu bestreiten? Von dem Verdienst aus der englischsprachigen Plattform Squidoo, die bereits länger existiert, sollen schon einige Leute leben. Die Verdiensthöhe soll jedoch mit dem deutschsprachigen Markt nicht zu vergleichen sein. Die generelle Meinung ist, dass man zur Bestreitung des gesamten Lebensunterhalts in Deutschland mindestens einen eigenen Blog benötigt - mit einem Blog ist es allerdings viel mehr Arbeit, überhaupt Geld zu verdienen (unter anderem muss man sehr häufig schreiben und sich um technische Dinge selber kümmern). Dennoch habe ich Arbeiten mit Pagewizz als Haupteinkommen einmal durchgerechnet. Ob es allerdings möglich ist, so viele gute Texte zu schreiben, selbst wenn man das ganztags macht, weiß ich nicht.

  • bei   6 Texten pro Wo. im 4. Jahr 1.100 € monatlich, 3. Jahr   540 €,  2. Jahr 180 €, 1. Jahr 25 €
  • bei 10 Texten pro Wo. im 4. Jahr 1.800 € monatlich, 3. Jahr   900 €,  2. Jahr 300 €, 1. Jahr 40 €
  • bei 20 Texten pro Wo. im 4. Jahr 3.600 € monatlich, 3. Jahr 1.800 €, 2. Jahr 600 €, 1. Jahr 80 € 

Berechnungsgrundlagen

Wie komme ich auf die obigen Zahlen?

1. Jahr

Im ersten Jahr ist durchschnittlich 1 € pro veröffentlichtem Text im Jahr realistisch. (Hier gehts zu einem Artikel, der erklärt, wie man mit Pagewizz Geld verdienen kann.) Dabei bringen manche Beiträge deutlich mehr ein, manche gar nichts. Die kursierende Zahl kann ich mittlerweile aus eigener Erfahrung bestätigen: Nach einem Jahr hatte ich 35 Beiträge veröffentlicht und aus allen Einnahmequellen zusammen ungefähr 35 € verdient. Allerdings noch nicht eingenommen, denn die Auszahlungsgrenzen sind höher, z.B. bei 70 €.

Auch "Robrung" aus dem Pagewizz ähnlichen Portal Pageballs (bei dem das Erstellen der Texte aber viel komplizierter sein soll) hat nach seinem Bericht 1 € pro Artikel im ersten Jahr erreicht, bei der Wahnsinnszahl von 1.000 Artikeln also 1.000 € verdient - er schreibt allerdings hauptberuflich für das Portal.

2. Jahr

Die Abschätzung für das zweite Jahr wird schon schwieriger. Ich kann mir gut vorstellen, dass da eine erhebliche Steigerung möglich ist. Einmal generieren Beiträge aus dem letzten Jahr weiter Einnahmen, insbesondere, wenn sie aktualisiert werden. Zudem bringen viele Texte erst nach einiger Zeit etwas ein. Vor allem aber kann man im ersten Jahr besonders viel lernen und schreibt danach besser geeignete Artikel. Meine ersten ungefähr 10 Texte z.B. waren völlig ungeeignet, obwohl ich sogar von Anfang an "Keyword-Recherche" betrieben habe.

Netterweise hat die Autorein "Susivital" ihre Einnahmen nach zwei Jahren veröffentlicht (Hier ihre Schilderung). Bei 100 Texten hat sie insgesamt nach 2 Jahren fast 400 € eingenommen. Wenn es im ersten Jahr bei 50 Texten 50 € waren, macht das 350 € im zweiten Jahr, eine Steigerung um den Faktor 7! "Vallain" von Squidoo hatte sogar eine noch höhere Steigerung zu verzeichnen, dazu im nächsten Abschnitt.

Update: Mein zweites Jahr "Pagewizz" ist um. Tatsächlich habe ich meinen Verdienst vervielfacht. Zwar nicht um den Faktor sieben, aber um den Faktor 6! (Ich habe auch weiterhin ungefähr einen Artikel pro Woche veröffentlicht, insgesamt sind es nach zwei Jahren um die 110 Artikel insgesamt.)

3. Jahr

(Update August 2014: Mein drittes Jahr "Pagewizz" ist so gut wie beendet. Wieder habe ich meinen Verdienst ordentlich gesteigert. Nicht um den Faktor 3, aber gut verdoppelt habe ich die Einnahmen vom letzten Jahr. Ich habe übrigens jetzt insgesamt 171 Artikel veröffentlicht – einige wenige zwischendurch wegen extremer Veraltung etc. gelöscht -, habe also wieder ungefähr einen Artikel pro Woche geschrieben.)

Hier berichtet "Vallain" vom amerikanischen Squidoo. Die absolute Höhe der Einnahmen soll nicht auf den deutschsprachigen Markt übertragbar sein. Allerdings, "Vallain" ist auch nicht so ganz weit von dem 1 € pro Artikel im ersten Jahr entfernt. Wie unten dargestellt, hat sie 345 Dollar in dem Jahr verdient, das sind umgerechnet 268 €, das sind bei den 200 Beiträgen in diesem Jahr 1,34 € pro Beitrag.

Zumindest der Steigerungsfaktor könnte jedenfalls vergleichbar sein. "Vallain" scheint auch regelmäßig geschrieben zu haben, da sie nach drei Jahren ungefähr 600 Texte hat und nach dem ersten Jahr 200 veröffentlicht hatte. "Vallain" hat im zweiten Jahr ihr Einkommen verzehnfacht und dies im dritten Jahr nocheinmal verdoppelt. Damit hat sie im dritten Jahr das Einkommen vom ersten Jahr ungefähr verzwanzigfacht, genau wie ich in meiner Prognose Tabelle angegeben habe. (Ich hoffe, dass diese Berechnung nachvollziehbar ist.)

Da es die umfangreichste Aufstellung ist und sie sich für Deutsche im (mittlerweile - 2016 - verschwundenen Originaltext) etwas schlecht liest (amerikanische Schreibweise der Zahlen, Fließtext), habe ich die Einnahmen hier in einer Tabelle noch einmal aufgeführt. Extraeinnahmen aus Preisverleihungen etc. habe ich dabei nicht berücksichtigt. Ab dem dritten Monat sind die Zahlen auf den ganzen Dollar abgerundet.

  • August       2009:     0
  • September 2009:     9 Cents
  • Oktober      2009:   94 Cents
  • November  2009:     3 Dollar
  • Dezember  2009:     4 Dollar
  • Januar        2010:     8 Dollar
  • Februar      2010:     9 Dollar
  • März           2010:   31 Dollar
  • April           2010:   50 Dollar
  • Mai             2010:  42 Dollar
  • Juni            2010:  58 Dollar
  • Juli             2010: 139 Dollar, also 345 Dollar im ersten Jahr

 

  • August        2010:   193 Dollar
  • September  2010:   226 Dollar
  • Oktober       2010:  395 Dollar
  • November   2010:  379 Dollar
  • Dezember   2010:  455 Dollar
  • Januar         2011:  318 Dollar
  • Februar       2011:  323 Dollar
  • März           2011:  348 Dollar
  • April            2011:  292 Dollar
  • Mai             2011:  467 Dollar
  • Juni            2011:  446 Dollar
  • Juli             2011:  561 Dollar, also 4.403 Dollar  im zweiten Jahr

 

  • August          2011:     623 Dollar
  • September   2011:      793 Dollar
  • Oktober        2011:   1.074 Dollar
  • November    2011:      997 Dollar
  • Dezember    2011:   1.360 Dollar
  • Januar          2012:      852 Dollar
  • Februar        2012:      881 Dollar
  • März             2012:      824 Dollar
  • April              2012:      884 Dollar
  • Mai               2012:    1.213 Dollar
  • Juni              2012:    1.337 Dollar
  • Juli               2012:    1.064 Dollar, 11.902 Dollar im dritten Jahr

Das vierte Jahr von "Vallain". Und wie war Weihnachten? 

  • Januar 2013: 736 Dollar
  • Februar 2013: 719 Dollar
  • März 2013: 778 Dollar
  • April 2013: 706 Dollar
  • Mai 2013: 769 Dollar
  • Juni 2013: 822 Dollar
  • Juli 2013: 639 Dollar
  • August 2013: 1.492 Dollar
  • September 2013: 1.348,05 Dollar
  • Oktober 2013: 2.000,15 Dollar
  • November 2013: 1.443 Dollar
  • Dezember 2013: 1.623 Dollar, also 13.075 Dollar im 4. Jahr

 

Der Verdienst stieg also im 4. Jahr an, obwohl sie nicht mehr so viele Texte geschrieben zu haben scheint (im April 2014 sind 633 Stück verzeichnet.)

Weil ich schon einmal dabei bin, hier gleich der Ausblick auf das 5. Jahr von ihr:

  • August 2013: 440 Dollar
  • September 2013: 306 Dollar
  • Oktober 2013: 1.034 Dollar
  • November 2013: 726 Dollar
  • Dezember 2013: 1.016 Dollar
  • Januar 2014: 442 Dollar

4. Jahr

Update Oktober 2016: Im 4. Jahr habe ich etwas weniger verdient als im 3. Jahr, aber nicht einmal 5 % weniger.

 

Der super erfolgreiche Blog von Peer Wandinger "selbständig-im-netz", der seit Jahren seriös im Internet Geld verdient, hat im vierten Jahr seine Einnahmen vom dritten Jahr noch einmal verdoppelt (gute Aufstellung für den Monat September jeweils hier: Wie viel Geld kann man mit einem Blog verdienen.) Behauptet wird auch, dass man mit Texten 3 bis sogar 7 Jahre Geld im Nebenjob von Zuhause verdienen kann (http://www.adsensetipp.com/fuer-beginner/die-grundlagen-um-mit-google-adsense-geld-zu-verdienen). Ich bin vom dritten auf das vierte Jahr vom Faktor 2 ausgegangen.

Update: Jetzt gibt es eine Angabe für den Verdienst im 4. Jahr auf einem Autorenportal, s. oben bei "Vallain". Sie hat ihre Einnahmen vom dritten Jahr zwar nicht verdoppelt, sondern "nur" um 10 % gesteigert. Ich führe dies allerdings auch wesentlich darauf zurück, dass sie nicht mehr so viel geschrieben hat: Jetzt im April 2014 nach 4,5 Jahren sind nur 633 Texte von ihr Online. Das bedeutet, dass in den letzten 1,5 Jahren im Ergebnis nur 33 Texte dazugekommen sind statt wie in den ersten drei Jahren je 200 Texte pro Jahr. Das sind 2 Texte pro Monat statt 16 Texte pro Monat. Sie schreibt inzwischen selber, dass man gar nicht so viele Texte schreiben, aber herausfinden muss, welche Art von Texten für einen selber funktionieren. Fazit: Wenn man nach 3 Jahren fleißigen Texte-Verfassens nur noch einen Bruchteil dieser Textanzahl schreibt (hier ca. 1/8) und vorhandene aktualisiert, kann man sein Vorjahresergebnis sogar noch etwas erhöhen.

 

5. Jahr und folgende Jahre

Update Oktober 2016: Im 5. Jahr hatte ich ziemlich genau 90 % der Einnahmen vom 4. Jahr - allerdings habe ich keinen einzigen Artikel neu geschrieben!!

 

Irgendwann müsste das Steigerungspotential erschöpft sein. Alte Beiträge bekommen zu viel Konkurrenz oder sind nicht mehr so aktuell. Letzteres kann man etwas beeinflussen: Beschreibungen des neuesten Modells der Barbiepuppen veralten natürlich schneller als Ausführungen zum Hundertjährigen Kalender. Die Einnahmen des Blogs "Selbständig im Netz" stagnierten nach dem vierten Jahr, also rechne ich für das fünfte und die Folgejahre mit gleich hohen Einnahmen, sofern weiter regelmäßig Artikel veröffentlicht werden.

Persönlicher Tipp

Ich würde Neueinsteigern bei Pagewizz empfehlen, im ersten Jahr lieber weniger Beiträge zu schreiben und dafür die Tipps von "Chefkeem" (Zur Zusammenfassung einiger Tipp-Beiträge von "Jofl") sorgfältig zu studieren. Dann kann man feststellen, ob man mit diesem Nebenjob von Zuhause auf ungefähr 1 € im ersten Jahr kommt. Wer gleich hektisch irgendwie 20 Artikel pro Woche veröffentlicht, hat sehr viel Arbeit und läuft ernsthaft Gefahr, am Ende des Jahres gar nichts eingenommen zu haben.

Wo ist der Haken bei diesem Nebenjob von Zuhause?

Erstens: Es ist viel Arbeit, solche Texte zu erstellen!! Zweitens: In den ersten Jahren ist das Verhältnis von Aufwand und Ertrag sehr schlecht. Drittens: Die äußerem Umstände können sich ändern. Google kann einen Strich durch die Rechnung machen, die Konkurrenz kann zu stark werden.....

Was mich wirklich interessieren würde

Fazit zur Pagewizz Heimarbeit ohne Kosten

Man müsste also mit der Pagewizz Heimarbeit auf lange Sicht ein gutes Nebeneinkommen erzielen können. Es gibt wahrscheinlich auch noch Autoren, die mehr verdienen als die, die ihre Einnahmen offengelegt haben. Ich werde bei dieser Heimarbeit ohne Kosten - außer der Arbeitszeit - jedenfalls ersteinmal bleiben.

Ich finde es auch ermutigender, immer mal wieder ein bisschen einzunehmen und langsam etwas mehr, als lange Zeit einen eigenen Blog aufzubauen, um dann erst nach Monaten oder Jahren festzustellen, ob sich damit überhaupt Einnahmen erzielen lassen. Wahrscheinlich habe ich demnächst auch mal mehr Zeit zum schreiben, und, wer weiß, vielleicht schreibe ich ja noch ein paar Texte, die richtig einschlagen und die Einnahmen unerwartet abrupt nach oben schnellen lassen!

Update: Oder ich finde heraus, welche Art Texte bei mir funktionieren und schreibe von diesen gezielt recht viele, so dass mein Einkommen etwas schneller wächst als bisher - das halte ich mittlerweile für die wahrscheinlichere Variante.

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