Atatürk und die Gründung der Republik Türkei - Ankara wird unter Atatürk zur Hauptstadt der Türkei

Nachdem Mustafa Kemal Atatürk das Sultanat abgeschafft hatte, wurde die Friedenskonferenz von Lausanne einberufen. Hier wurden unter anderem die Interessen auch der türkischen Seite vertreten und 1923 der Vertrag unterzeichnet, in welchen der Türkei volle Souveränität zugesichert wurde. Am 29. Oktober 1923 war es dann soweit: Die Nationalversammlung rief die Gründung der Republik Türkei aus, mit Ankara als Hauptstadt.

Mit den Folgejahren, veränderte sich das Bild des türkischen Staates, weg von den Vorschriften des Islam, den orientalischen Traditionen und Symbolen, hin zu einem europäisch ausgerichteten Selbstverständnis. Europäische Gesetze und Kleidung wurden angepasst und Atatürk veramlasste die Einführung der Lateinische Schrift mit Ergänzungen. Außerdem wurde eine nationalistische Ideologie gebildet und verbreitet, Institutionen orientierten sich von nun an an westlichen Vorbildern und alles in allem wurde ein Lebensstil propagiert, der sich an westlichen Gewohnheiten orientierte. Ein wesentliches Merkmal der Republik sollte von Anfang an der Laizismus, die strenge Trennung von Religion und Staat, sein. Heute wie damals, wird Mustafa Kemal, mit Beinamen Atatürk (Vater der Türken), als wahrer Volksheld verehrt und ist im Alltag allgegenwärtig.

Atatürk – Vater der Türken

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