Feindbild Diesel um die Energiewende zu erzwingen?

Nun wird der Diesel verteufelt. Er sei verantwortlich für die hohen Belastungen durch Feinstaub und Stickoxide. Und unsere Städte können die Grenzwerte der EU nicht einhalten. Zum Feinstaub ist Folgendes zu sagen, dass der weitaus größte Teil des Feinstaubs in der Luft nicht von den Abgasen von Autos kommt, sondern ganz natürliche Ursachen hat. Die auch nach einem Totalverbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durchaus dafür sorgen können, dass der Grenzwert überschritten wird. Unsere Sonne erwärmt die Luft, wodurch diese steigt und dabei Staub aufwirbelt. Dieser für das menschliche Auge nicht sichtbare Dreck beträgt regulär bis zu 40 Mikrogramm des Feinstaubs, dessen Grenzwert bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter liegt. Im Winter, wenn sich Walzen durch darüberliegende kalte Luftschichten stark verdichten, können die natürlich hervorgerufenen Feinstaubwerte sogar bis zu 140 Mikrogramm erreichen. Von fünf bis acht Mikrogramm Feinstaub, die der Autoverkehr beiträgt, kommen nur zwei bis vier Mikrogramm aus deren Abgasen - der Rest entsteht dadurch, dass die Fahrzeuge Staub aufwirbeln. Staub, den auch Elektrofahrzeuge aufwirbeln würden.

Praktiker würden nun hingehen und Kehrmaschinen mit Sprinkleranlagen die Straßen reinigen lassen. Wir aber beschäftigen ganze Horden von Wissenschaftlern, Gutachtern, Vereinsfuzzis und sonstigen steuerfinanzierten Intelligenzbestien, um eine Technik zu vernichten, in der wir führend sind. Und an der nicht wenige Arbeitsplätze hängen. Liebe Grünen/innen, wenn ein Baby in die Windeln kackt, macht man es sauber! Aber man schreibt keine Doktorarbeit über Windelersatzstoffe! Und verteufelt die Windelhersteller!

 

 

Der Diesel verbraucht 18 % weniger Treibstoff als ein Benziner und stößt weniger Co² aus.

Zu den Stickoxiden kann man Folgendes sagen. Die sind beim Diesel höher als beim Benziner. Dafür ist der Co²-Ausstoß wesentlich geringer. Co², war das nicht dieses umweltschädigende Treibhausgas? Wollen wir den Co² Ausstoß reduzieren, ist der Diesel unverzichtbar. Stickoxide stammen natürlich durchaus in relevantem Umfang aus Verbrennungsmotoren. Vor allem dann, wenn diese Motoren ihren Treibstoff bei sehr hohen Temperaturen verbrennen, die dafür sorgen, dass sich wenig Feinstaub bildet. Diese von Öko-Politikern geforderte Verbrennung bei hohen Temperaturen hat den Nebeneffekt, dass dabei auch der in der Luft enthaltene Stickstoff verbrennt. Das Stickstoffmonoxid (NO), das sich bei so einer Verbrennung bei hohen Temperaturen bildet, oxidiert später in der Luft zu Stickstoffdioxid (NO2). Erstaunlich ist, dass der Grenzwert am Arbeitsplatz, besonders mit Gefahrstoffen, dann nicht mehr als 950 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Luft sein darf. Der viel niedrigere Wert für die Außenluft hingegen gilt für alle Menschen und bezieht besonders auch die Schwächsten mit ein. Es gibt Berichte, dass Laserdrucker in Büros gefährlicher sind, als LKW's. Es heißt, dass 38 000 Menschen nach einer Hochrechnung wegen nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte bei Dieselfahrzeugen allein im Jahr 2015 vorzeitig gestorben. 11 400 dieser Todesfälle entfallen auf die EU. Allerdings ist epidemiologisch ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und bestimmten NO2-Expositionen im Sinne einer adäquaten Kausalität nicht erwiesen. Stickoxide entstehen auch bei Heim-Feuerungsanlagen, ja sogar beim Grillen. Zum Vergleich: Rund 74.000 Menschen sterben jedes Jahr allein durch Alkohol. An den Folgen des Rauchens sterben jährlich zwischen 100.000 und 120.000 Menschen, das sind im Schnitt knapp 300 pro Tag. Und das nur in Deutschland. Also 100 Mal so viele, wie durch Stickoxide.

 

 

 

 

 

E-Panzer kann man getrost vergessen. Obwohl, Krieg nur bei Sonnenschein hat was.
Ein Panzer wie der Leopard fährt ...

Ein Panzer wie der Leopard fährt ebenfalls mit Diesel

500000 Km sind für einen Diesel absolut nichts, davon können Benziner nur träumen!

Ich benötige eine grüne Plakette, um nach Köln zu fahren, aber auf dem Rhein schippern Lastkähne, die mit Schweröl betrieben werde. Ganz mein Humor! Die Produktion einer Batterie für ein E-Auto bringt so viel Co²-Ausstoß hervor, dass ich mit meinem Diesel acht in Zahlen "8!" Jahre fahren kann, bevor die Öko-Bilanz ausgeglichen ist. So entstehen bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO2! 40 % unserer Energie wird in Kohlekraft-Werken, also unsauber, produziert. Wo ist da der tiefere Sinn? In England sollen 10 neue Atomkraftwerke gebaut werden, um die Umstellung auf Elektromobilität energiemäßig zu sichern. Was der Abbau von Uran anrichtet, können Sie sich gerne in Niger - Afrika ansehen. Oder mal Sanierung Wismut in Sachsen googeln. Die DDR-Altlasten kosten bis dato so etwa 200 Millionen €, Ende nicht in Sicht. Mein Diesel hat bis heute 315000 Km auf dem Buckel und ist motorenmäßig nicht müde zu kriegen. Was ich damit sagen will, ein Fahrzeug, das länger hält, muss nicht vorzeitig gebaut werden. In der Produktion fallen auch nicht geringe Immissionen an. Das wird in der "Öko-Bilanz" leider nicht berücksichtigt.

Zitat: "Statt den Diesel zu verteufeln, sollten wir den Ingenieuren eine Chance geben. Dieselmotoren sind nicht per se schmutzig. Daimler beweist, dass Selbstzünder sogar deutlich sauberer sein können als die gesetzlichen Grenzwerte vorschreiben. Die jüngste Dieselmotoren-Generation mit der Seriennummer OM 654 hat selbst die Deutsche Umwelthilfe beeindruckt. Drei Milliarden Euro hat Daimler nach eigenen Angaben in die Entwicklung des OM654 investiert, der in der neuen E-Klasse eingesetzt wird. Der Motor stößt nicht nur deutlich weniger NOx aus, er verbraucht auch 13 Prozent weniger Sprit und ist bis zu 40 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Gelungen ist dies unter anderem durch eine besondere Konstruktion, bei der der SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung gleich hinter dem Brennraum sitzt." 

Und was ist mit Bio-Ethanol, 7% werden bereits dem Diesel beigemischt. Zum Glück sitzen auch Abgeordnete bei CropEnergies im Aufsichtsrat. Beim Untergang des Diesels würden die auch ihre Pöstchen verlieren. Auf jeden Fall sollte die Diskussion sachlich geführt werden, ohne Ideologie und neutral sollte sie schon sein.

 

1PS-Alternative, kein Co² Ausstoß, dafür aber Methan.
Emissionsfreies Fahrzeug, äh ...

Emissionsfreies Fahrzeug, äh Laufzeug wohl eher. Das heißt nur Pferd, läuft aber.

Autor seit 6 Jahren
296 Seiten
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