Lithium-Ionen-Akkus für unsere geliebten Elektronik-Begleiter.

Unsere geliebten Handys, Notebooks, Smartphones u.s.w. werden immer leichter und kleiner. Der Trend zur Miniaturisierung ist ungebrochen. Dafür wurden Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Diese sind leicht, haben eine Energiedichte von 180 Wh/kg. Halten bis zu 5 Jahre, bei bis zu 500 Ladevorgängen. Giftig für die Umwelt sollten diese auch entsprechend entsorgt werden. Lithium ist das leichteste Metall. Es reagiert mit Wasser. Deshalb nimmt man als Elektrolyt ein brennbares Lösungsmittel. Bei unsachgemäßer Behandlung können dann schon mal Notebook-Akkus abbrennen. Also nichts für Bastler!!!

Alternative wäre die Brennstoffzelle. Aber irgendwie kommen die nicht zu Potte. Haben allerdings Fortschritte bei der autarken Energiegewinnung. (Strom-Agregate)

Erfolge in der Forschung zeigen, dass wir bald E-Autos mit Reichweiten von über 500 Km haben werden. In China boomt der Markt mit E-Fahrrädern, E-Rollern. Nun greifen die gelben Tiger mit serienreifen E-Autos den Weltmarkt an.

Aber nur wer Lithium besitzt, kann auf Dauer E-Autos bauen. Und nur wer E-Autos baut, kann wirtschaftlich überleben. Die Auto-Industrie ist ein Träger unseres (mehr oder weniger) Wohlstandes und damit der gesellschaftlichen Stabilität.

Die Hoffnung der Autobauer ruht auf Bolivien.

Salar de Uyuni, South West Bolivia (Bild: Peter Adams / AllPosters)

BYD "Build Your Dreams" und Mitsubishi zeigen den europäischen Autobauern wo es in Zukunft langgeht.

Lithium Li 3 ist ein silbrig graues Alkalimetall. Das leichteste Metall der Welt wird in Zukunft das Öl ersetzen. So toll unsere deutschen Benzinkutschen auch sind, sie sind Vergangenheit! Wenn wir nicht handeln, heißt die Zukunft BYD "Build Your Dreams" (eine chinesische Firma). Warren Buffett hat dies erkannt, und dort investiert. Man sagt ihm nach, er hätte ein Nässchen.

Oder iMiEV (i Mitsubishi innovative Electric Vehicle) aus Japan. Deutsche Autobauer versuchen nun über Joint Ventures den Anschluss nicht zu verlieren. Unsere Politik schnarcht auch mal wieder. Sowohl in Japan, als auch in, oder besonders in China werden E-Cars gefördert. Damit wird die Massenproduktion angekurbelt, was sich positiv auf den Verkaufspreis niederschlägt. Somit ein großer Wettbewerbsvorteil (zu anderen) für die Asiaten.

Saudi Arabien wurde unfassbar reich durch den Verkauf von Öl und Benzin. Die Zukunft gehört den Lithium-Besitzern. Und so herrscht Goldgräberstimmung. Glücklich, wer eigene Vorkommen hat.

Wie zum Beispiel China, unter anderem auch im besetzten (eingemeindetem) Tibet. Aber auch Explorer in den USA, Kanada, Australien und vor allem Süd-Amerika baggern, bohren und erforschen. Teilweise ist die Gewinnung aus Erz-Gestein noch zu teuer. Vielversprechend ist die Gewinnung in Salzseen. In der Atacama-Wüste in Chile z. B. wird die halbe jährliche Weltproduktion destilliert. Und die Vorräte nehmen ab, während China sich strategisch zurückhält.

Große Hoffnung setzt man auf Bolivien. Dort am Salar de Uyuni im Hochland Boliviens mit den größten Vorkommen hat der Abbau noch gar nicht begonnen. Die Höhenlage und starke Regenfälle bringen Probleme. Regen verdünnt die Lake. Deutsche Forscher aus Sachsen wollen mit dem sogenannten "Freiberger Kegel" Abhilfe schaffen.

Deutschland ist von Importen abhängig. Bis jetzt! Möglicherweise lagert im Erzgebirge ein bis dato wenig beachteter Schatz. Forscher stufen die Lagerstätten unter die Top 10 world wide.

Liebe Ossis, ab jetzt haben wir Euch alle wieder ganz doll lieb!

Ob sich Investitionen in LI-Aktien lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auch an der Börse herrschte Goldgräberstimmung. Lange Zeit wurde alles gekauft, was Lithium im Namen trug. Fördergesellschaften, Explorer, Batterie-Hersteller u. s. w.! Aktienkurse stiegen um bis zu 500 %. Und brachen auch wieder ein. Katastrophen in Japan, Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Eurokrise und, und, und. Man sagt volatil. Leichte Schwankungen. Champagner oder Strick ist hier die Frage.

Zurzeit ist aber ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen. Die Kurse einiger Explorer sind so flach, das ist fast schon ein Witz. Trotz erstklassiger Bohrergebnisse!

Ich persönlich hab mir für wenige 100,-- €  (meine angesparten, nicht verspielten Lotto-Einsätze) einige Aktien ins Depot gelegt. Das Geld wäre so oder so weg gewesen. Die Gesellschaften gehören zu den Penny-Stocks, Shares unter 1,00 €. Viele bunte virtuelle Anteile für wenig Geld.

Nach dem Motto "Alles oder Nichts" richte ich keinen Stopp-Loss ein. Einen automatisierten Verkauf bei Kursverlust.  50 – 60 % Verlust war fast schon normal. Nur der Verlust entsteht erst, wenn ich realisiere, bedeutet  verkaufe. Tu ich nicht. Inzwischen bin ich wieder bei + - null. Hab sogar 12,30 € Dividende erhalten. (Vor Steuern!)

Lithium-Papiere sind eine Wette auf die Zukunft. Wenn aber die US - Militärs strategische Reserven mit Lithium anlegen, China Lithium kauft, um eigene Ressourcen zu schonen, wette ich, dass ich meine Wette gewinne. Ich weiß nur nicht wann!

Also liebe Leser wundert Euch nicht, wenn Merlin in einigen Jahren  von den Caymans aus berichtet.

Dies ist keine Kaufempfehlung! Ich bin kein Börsen-Fachmann! Kein Hellseher!

Kein Banker oder Broker! Jeder ist eigenverantwortlich für seine Kohle zuständig!

Autor seit 5 Jahren
268 Seiten
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