Die spanische Schuhmarke El Naturalista gibt es erst seit 2002 und doch hat sie sich innerhalb kurzer Zeit zum Kultlabel entwickelt und dies in 45 Ländern. Warum? Weil sie nicht nur neue ökologische Maßstäbe in Sachen Schuhproduktion setzt, sondern weil sie auch noch stylishes  Schuhwerk bietet. 

 

Super bequem, gesund, fröhlich bunt und verspielt kommen die spanischen Modelle daher und begeistern auch uns Deutsche. Jeder Schuh kann eine Geschichte erzählen und das ist nicht nur so dahingesagt, sondern stimmt tatsächlich. Die Designer und Entwickler hinter dem klangvollen Namen geben sich alle Mühe um Besonderes zu schaffen.

 

 

In der Sohle stecken mystische Geheimnisse

Seit Beginn der Firmengeschichte gibt es einzelne Sohlen-Serien. Ja, bei El Naturalista steht - auch wenn die feine Optik sehr davon ablenkt - die Sohle im Vordergrund. Die einzelnen Modellserien werden nach den Sohlen benannt und diese erzählen auch die Geschichten. Um neue Inspiration für innovative Modelle zu finden, bereisen die Designer und Schuhentwickler die ganze Welt, natürlich am ehesten entlegene Orte, um sich viel von der Kraft der Natur abzuschauen. So findet man mal einen Gecko auf der Sohle, mal angedeutete marokkanische Sanddünen, einen symbolischer Ginkgo-Baum oder Botschaften, die uns mahnen, mehr Respekt der Natur zu zollen.

Die Reise geht auch deshalb in ferne Länder, weil hier noch vieles der Natur abgeschaut werden kann. So wie die Sohlen aus natürlichem Kautschuk bestehen, der in seiner Flexibilität jedem künstlichen haushoch überlegen ist, wird einfach vieles der Natur nachgeahmt, allerdings immer mit voller Rücksicht auf die Ressourcen.

Schaut man sich die Sohlen der El Naturlistas mal an, ist unverkennbar recyceltes Material verwendet worden. Die Sohlen sind meist bräunlich mit kleinen Sprenklern drin. Diese Sohlen haben es allerdings in und an sich. Das merkt man, wenn man mal einen ganzen Tag in solchen Schuhen gelaufen ist. Sie geben herrlich nach, federn die Tritte ab, fühlen sich weich an und geben gut Halt auf rutschigem Untergrund.

Jede Sohlenserie wird mit neuesten technischen rein ökologischen Innovationen entwickelt. Da kommt es schon mal vor, dass flüssiger Honig in der Sohle verarbeitet wird, um sie besonders biegsam zu machen.

Nicht nur ökologisches, sondern auch soziales Engagement

Bei El Naturalista steht aber nicht nur die Sorge um die Natur im Vordergrund, sondern auch der soziale Aspekt. Das Label passt sehr genau darauf auf, dass seine Arbeiter angemesssen bezahlt werden und vor allem nicht, wie sonst in der Schuhproduktion üblich, giftige Dämpfe einatmen müssen.

Von Anbeginn unterstützte El Naturalista soziale Projekte, das erste eigene war das Atauchi-Projekt, das mit jedem verkauften Schuh einem armen Kind in Peru den Schulbesuch ermöglicht. Mittlerweile sind zahlreiche neue Projekte hinzugekommen und man arbeitet mit internationalen Hilfsorganisationen zusammen.

 

Ökologisch modisch korrekt

Bei allem Engagement für die Umwelt, wird doch der Erfolg wohl nicht in erster Linie damit zusammenhängen, sondern eher mit der unverwechselbar witzig-frechen Optik der Schuhe. Diese Schuhe sehen aus, als ob sie leben würden. Die Schuhspitze gern leicht nach oben gebogen und meist mit kräftigem Absatz ausgestattet, bieten sie den täglichen Vorkommnissen die Stirn. Für die Damen-Kollektionen werden die mutigsten Farben angerührt, um sommerliche Leichtigkeit und Wohlgefühl zu vermitteln. Besonders hübsch sind die Modelle, die noch bestickt werden. Cloqs von El Naturalista sind so bequem und festsitzend, dass man darin fast wandern könnte.

Für die Herren der Schöpfung hat El Naturalista allerdings auch viel zu bieten. Diese Schuhe sind natürlich komfortabel und strapazierfähig, aber sie fallen auch angenehm auf. Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, dass man öfter auf seine schönen Schuhe angesprochen wird, denn die spanische Schuhmarke trifft einfach den Nerv der Zeit.

Übrigens online Schuhe bestellen ist heute kein Wagnis mehr - und die El Naturalistas passen in der Normgröße meist wie angegossen.

Autor seit 6 Jahren
40 Seiten
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