Zur Person - Christian Rätsch

Dies ist die erste und umfangreichste, scheinbar vollständige, Enzyklopädie der psyochoaktiven Pflanzen, verfasst von Dr. phil. Christian Rätsch.

Geboren ist er 1957, Ethnopharmakologe, Referent und Autor. Er studierte Altamerikanistik, Ethnologie und Volkskunde. Bereits seit 20 Jahren erforscht er weltweit schamanistische Kulturen und deren Gebrauch psychoaktiver Pflanzen. Unter anderem lebte er drei Jahre lang mit den Lakandonenindianern im mexikanischen Regenwald. Seine in 20 Jahren gesammeltes Wissen über die psychoaktive Pflanzenwelt hat Christian Rätsch in dieser Enzyklopädie veröffentlicht - sein Lebenswerk.

Christian Rätsch Bild

Schon in seiner frühen Kindheit entdeckte er sein sein Interesse zu Bewusstseins veränderten Drogen. So erweckte eine Radiosendung, nach eigenen Angaben, in einem Alter von 10 Jahren seine Wissbegierde. Inhalt der Radiosendung war die, so wie es zu jener Zeit üblich war, die unglaublichen Gefahren, die von einer neuen Rauschgiftwelle aus den USA über unsere gefährdete Jugend hereinbricht. Das damals dramatisch Skizzierte Bild über Haschisch als Einstiegsdroge, welche unweigerlich zum Tod durch den goldenen Herroinschuss führt, lässt auch heute Cannabis als eine bedrohliche Pflanze wirken.
Zu jener Zeit hatte er allerdings schon begriffen, dass er seinen Lehrern und konservativen Politikern nicht trauen kann. Instinktiv verspürte er, dass die Radiostimme log. Ein Spruch seiner Oma: "Probieren geht über Studieren" hat sein folgendes Verhalten maßgeblich beeinflusst. Und so war am ende der Radiosendung sein Wunsch zum ersten Haschisch Konsum erweckt.

2 Jahre später dann rauchte er seinen ersten Joint. Aus Lust am probieren und forschen fing er an den Haschisch mit verschiedenen Pflanzen zu mischen. Heute weiß er  das dies der Beginn seiner ethnopharmakologische Forschung war. Auch heute sucht er auf der ganzen Welt nach psychoaktiven Pflanzen und experimentiert mit ihnen solange herum bis er daraus für sich bedeutende Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen kann.

Seine Forschung begründet er aber nicht einfach nur an der Lust am Rausch, sondern ist auf der Suche um das übel der Welt zu überwinden. Auf einer Reise nach Nepal lernte er das die drei Grundübel des Daseins, Hass, Neid und Ignoranz sind.
Dabei ist/war er auf der Suche nach Methoden sich diesem Grundübel bewusst zu werden und sie durch veränderte Bewusstseinszustände zu überwinden.

Das Buch

Das Buch umfasst auf 944 Seiten nicht nur alle psychoaktiven Pflanzen sondern bietet auch einen guten Einblick in die Gründe des Gebrauch solcher Pflanzen. Deckt Vorurteile auf, beschreibt detailliert die Geschichte,den rituellen und medizinischen Gebrauch. Es werden Rezepte genannt wie schon vor hunderten von Jahren verwendet wurden und von Ureinwohnern noch heute rege Anwendung findet.
Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Pflanzen als Bild vorhanden.
Veröffentlicht wurde dieses Buch durch den AT Verlag.

Kurzer Auszug aus dem Buch die Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen - Die Alraune (Mandragora officinarum Linne)

AlrauneGeschichtliches:
Die geheimnisvolle Alraune oder Mandragora - die "Königin aller Zauberkräuter" - ist keine Märchenfigur sondern eine echte Pflanze, die besonders im östlichen Mittelmeerraum verbreitet ist. Ihre medizinische und magische Verwendung, ihre aphrodisischen und psychoaktiven Wirkungen ebenso wie ihre Mytologie und der sie umgebende Sagenkreis heben sie aus der Fülle der Zauberkräuter herraus.
Mit der Christianisierung Germaniens wurde auch die Alraune (alte heidnische Ritualpflanze) dämonisiert. Hildegard von Bingen hat als erste die Alraune verteufelt....

( stark gekürzt, auch zwischen den Sätzen)

 

 Droge: 

-Wurzel
-Wurzelrinde
-Blätter

-Früchte         

 

 Rituelle Verwendung: 
Die Alraune hatte im Altertum vor allem eine rituelle Bedeutung in erotischen Kulturen....
Die wichtigste Quelle zur orientalischen Verwendung der Alraune ist jedoch das Alte Testament. Darin werden die "Liebesäpfel" unter dem althebräischen Namen duda´im mehrfach genannt, und zwar als Aphrodisiakum...

 

Artefakte:
Die Alraunenwurzel dient seit der Antike als Amulett und wird für diese Zwecke bearbeitet. aus der Wurzel wurden früher sogenannte Alraunenmännlein (Atzmann, Galgenmännlein) geschnitzt oder wie eine Puppe hergestellt....

 

Medizinische Verwendung:
....Kaum eine Pflanze hatte in der Antike ein derart weites Anwendungsspektrum wie die Alraune. Sie diente als Schlafmittel, Schmerz- und Betäubungsmittel, Antidot, Abortativum, Aphrodisiakum, Liebeszauber und Rauschmittel. Zahlreich waren auch ihre medizinischen Indikationen. Sie wurde zu Behandlung folgender Erkrankungen verwendet: Abszesse, Arthritis, Augenentzündungen, und -erkrankungen, Ausfluß, Beklemmung, Besessenheit, Depression, Drüsenbeulen, Entzündungen, Gebärmutterentzündung, Geburtskomplikationen, Gelenkschmerzen, Geschwülzte, Gesschwüre, Gicht, Hämorrhoiden, Hautentzündungen, Hüftschmerzen, Hysterie, Impotenz, Knochenschmerzen, Kopfschmerzen, Krämpfe, Leberschmerzen, Magenbeschwerden, Melancholie, Menstruationsbeschwerden und -verhalt, Milzschmerzen, Schlaflosigkeit, Schlangenbisse, Schmerzen, Seitenschmerzen, Skrofeln, Tuberkeln, Unfruchtbarkeit, Vergiftung, Verhärtung, Verlust der Sprache, Würmer, Wunden, Wundrosen.

Einige Rezepte zur Heilung werden an dieser Stelle erwähnt.

 

Weitere Themengebiete die in dem Buch beschrieben werden sind:

Familie/Gattung
Formen und Unterarten
Synonyme
Zubereitung und Dosierung
Volkstümliche Namen
Inhaltsstoffe
Anbau
Aussehen
Wirkung
Marktformen und Vorschriften
Alraunenarten

Achtung Verwendung nur in homöopathischen  Mengen. Giftig!!!

Hast du schon Erfahrung mit bewusstseinsveränderne Substanzen gemacht

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noSlave, am 06.06.2012
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Autor seit 4 Jahren
4 Seiten
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