Der Aufbau eines Fertighauses

Der Aufbau eines Fertighauses (Bild: Pixabay.de)

Vorteile Fertighaus

Grundsätzlich werden Fertighäuser zu einem zuvor klar definierten Festpreis verkauft. Somit kann sich der Kunde auf die konkrete Summe einstellen und muss nicht mit unvorhergesehenen Zusatzkosten rechnen.

Fertighäuser werden nach dem Baukastenprinzip errichtet. Das bedeutet, dass jedes Haus aus einzelnen Bauelementen besteht, die vor Ort lediglich passend zusammengefügt werden müssen. Diese Bauart bringt eine deutlich kürzere Bauzeit mit sich, so dass sich auch die Fertigstellung termingenau errechnen lässt.

Aufgrund der riesigen Fortschritte im Baugewerbe lassen sich im Bereich der Fertighäuser auch hocheffiziente Energiesparprojekte erwerben. Auf diese Weise kann nicht nur der CO2-Ausstoß deutlich minimiert, sondern auch energiesparende Elemente verbaut werden.

Die Preisspanne bei Fertighäusern ist gewaltig. So können bereits Fertighäuser für kleines Geld erworben oder besonders teure Villen erstanden werden. Somit richtet sich das Angebot der Fertighäuser an alle Bauinteressenten – unabhängig von dem Startkapital der Kunden.

Mittlerweile gibt es deutschlandweit zahlreiche Ausstellungs-Parks, in denen die Fertighäuser präsentiert werden. Auf diese Weise kann sich jeder Bauwillige einen eigenen Eindruck über die unterschiedlichen Häuser machen, die Objekte begehen und sich letztendlich für sein ganz individuelles Fertighaus entscheiden.

Nachteile Fertighaus

Statistiken zeigen, dass Fertighäuser – im Vergleich zu Massivhäusern – eine deutlich kürzere Lebensdauer aufweisen. Somit werden Reparaturen und/ oder Instandhaltungen deutlich früher nötig sein (was letztendlich auch wieder Mehrkosten verursachen wird).

Aufgrund des relativ geringen Kaufpreises und der verkürzten Lebensdauer ist auch der Wiederverkaufswert eines Fertighauses vergleichsweise gering. Hinzu kommt, dass die Nachfrage an Fertighäusern immer noch verhältnismäßig gering ist.

Fertighäuser weisen – im Gegensatz zu Massivhäusern - einen geringeren Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz auf. Denn aufgrund der vorgefertigten Einzelteile des Hauses lassen sich diese besonderen Faktoren nur noch bedingt umsetzen.

Massivhaus im Rohbau

Massivhaus im Rohbau (Bild: Pixabay.de)

Vorteile Massivhaus

Aufgrund der "Stein auf Stein"- Methode eines Massivhauses sind diese Bauarten besonders robust und damit auch langlebig.

 

Aufgrund der hochwertigen Qualität dieser Häuser weisen diese Objekte auch einen hohen Wiederverkaufswert auf.

Massivhäuser lassen sich nach den individuellen Wünschen und Vorstellungen der Kunden konzipieren. Hausbaufirmen wie Viva-Haus planen ihr Haus individuell nach ihren Wünschen

 

Von Beginn an können auch Vorrichtungen zum Wärmeschutz, Brandschutz und Schallschutz berücksichtigt und installiert werden können.

 

In der Regel werden Massivhäuser nach den individuellen Wünschen und Vorstellungen den Bauherrn gebaut. Daher handelt es sich bei jedem Hausbau um ein Unikat, was zuvor lediglich auf dem Papier bestaunt werden kann (im Gegensatz zu den zahlreichen Ausstellungs-Parks der Fertighäuser).

Nachteile Massivhaus

Die Planung eines Massivhauses nimmt besonders viel Zeit in Anspruch. Denn beim Bau dieser Häuser muss jeder Schritt bis ins Detail geplant und vorbereitet werden, damit letztendlich alle Bauphasen nacheinander abgewickelt werden können.

Der zuvor festgelegte Festpreis kann sich bei Massivhäusern jederzeit verändern. Denn durch unvorhergesehene Probleme auf dem Bau können weitere Maßnahme oder gar Umplanungen nötig werden. Alle zusätzlichen Arbeiten und Arbeitsmaterialien sind mit weiteren Kosten verbunden, die bereits viele Bauherrn in den Ruin getrieben haben.

Massivhäuser weisen eine deutlich längere Bauzeit auf – nicht zuletzt durch die Abhängigkeit von der Witterung und den einzelnen Baufirmen vor Ort. Somit kann der Fertigstellungstermin vorab nur grob festgelegt werden.

Im Vergleich zu Fertighäusern sind Massivhäuser deutlich teurer. Denn während bei den Fertighäusern bereits alle Einzelelemente baufertig zusammengestellt sind, müssen beim Massivhaus alle Baubereiche in separaten Arbeiten erledigt werden.

Fertighaus vs. Massivhaus: Die individuellen Vorstellungen zählen

Ob Fertighaus oder Massivhaus: Die vorab aufgeführten Aspekte zeigen, dass jede Bauart unterschiedliche Vor- und Nachteile aufweist. Somit kann nicht allgemein gültig ausgesagt werden, welche der beiden Immobilienarten die "bessere" darstellt.

Grundsätzlich sollte die Wahl des eigenen Hausbaus von den individuellen Wünschen und Vorstellungen des Bauherrn abhängig gemacht werden. Holen sie sich mehrere Angebote von Hausbaufirmen wie z.B. Viva Haus ein und vergleichen Sie Preise und Leistungen. Jeder Bauherr setzt beim Hausbau auf andere Schwerpunkte, so dass letztendlich jeder Kunde zu seiner wahren Traumimmobilie kommen kann.

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