Flug zum Planeten Zeta Reticuli - Eine unheimliche Entdeckung in einem abgestürzten Raumschiff

Dunkler PlanetDer Konzern Weyland unterstützt die Forschungsarbeiten des Wissenschaftler-Paares Elizabeth Shaw und Charlie Holloway. Überall auf der Welt entdeckten sie die gleiche Stern-Formation in Höhlen und mit Unterstützung "der Gesellschaft" (Weyland) wird eine 1 Billion Dollar schwere Mission gestartet. Das Raumschiff "Prometheus" mit einem Wissenschaftlerteam unter Führung der Weyland-Managerin Meredith Vickers an Bord, steuert auf das 40 Lichtjahre entfernte Ziel, den Mond LV-223 an und erreicht es nach zwei Jahren. Mit an Bord ist der Androide David, der den Flug überwacht und dabei die Träume von Shaw ohne deren Erlaubnis mit einer Art Gedankenlesegerät liest. Kurz vor der Ankunft in Zeta Reticuli erwacht die Mannschaft aus ihren Tiefschlafkammern und muss sich von dem zweijährigen "Winterschlaf" erst erholen. Die Prometheus landet in einem weiten Tal an deren Ende sich ein gewaltiges Gebilde befindet und die Wissenschaftler beschließen es zu erforschen. Nach Betreten des Gebildes, welches sich als abgestürztes riesiges Raumschiff entpuppt, entdecken Shaw und einer ihrer Kollegen ein Wesen welches ohne Kopf vor einem Tor liegt. David erkennt die Schriftzeichen auf einem Bedienfeld neben dem Tor und öffnet es ohne Genehmigung von Shaw. Hinter dem Tor entdecken sie den Kopf des Lebewesens und erblicken einen großen Raum mit einem riesigen Menschengesicht aus Stein, umgeben von merkwürdigen Urnen aus denen eine schwarze Flüssigkeit läuft. Als ein Sturm aufzieht fordert Raumschiff-Kapitän Janek das Team auf sofort zur Rückkehr auf. Das Team kann bis auf die Mitglieder Fitfield und Milburn das Raumschiff rechtzeitig erreichen.

Die beiden Geologen müssen über Nacht im Alienschiff bleiben, wo sie sich in eines der vielen Tunnelsysteme verirrt haben. In einem Labor der Prometheus wird der Schädel des Wesens untersucht mit dem Ergebnis dass es sich um einen Helm handelt. Nach Abnahme des Helms kommt der Kopf eines "Konstrukteurs" zum Vorschein, der noch sehr gut erhalten ist und merkwürdige Adern auf Oberfläche aufweist. Er wird neurologisch untersucht aber dabei platzt er und die Überreste werden analysiert. Das Ergebnis offenbart dass die DNA gewisse Ähnlichkeit mit dem menschlichen Erbgut aufweist. Nach der Entdeckung öffnet David heimlich eine der Urnen, die er ohne Erlaubnis mit an Bord brachte und tröpfelt einen Teil der schwarzen Flüssigkeit in ein Getränk welches er Holloway gibt. Shaw kommt zu der Erkenntnis dass die Außerirdischen das Opfer einer Seuche wurden und deshalb die Flucht ergriffen haben. Sie teilt das Ergebnis ihren Mann mit und verbringen die Nacht miteinander. Janek entschließt sich einen Suchtrupp zu bilden, um Fitfield und Milburn zu finden. Im Urnen-Raum entdecken sie Milburns leblosen Körper und fragen sich wo Fitfield ist. Erste Anzeichen einer Krankheit bilden sich bei Holloway und nach der Rückkehr zur Prometheus weigert sich Vickers ihn an Bord zu lassen. Holloway gelangt zu der Erkenntnis dass es keine Hoffnung mehr gibt und läßt sich durch Vickers sein Leben nehmen.

Im Verlauf der weiteren Geschichte findet David heraus, dass Shaw schwanger ist und weigert sich einer Abtreibung zuzustimmen. Kurzentschlossen läßt sich die Wissenschaftlerin den Fötus aus ihren Bauch mit einem Operationsroboter entfernen. Der Fötus entpuppt sich als eine wurmähnliche Kreatur. Das Lebewesen wird betäubt und die Gefahr vermeintlich gebannt. Zur gleichen Zeit taucht der stark mutierte Fitfield vor der Ladeluke des Raumschiffs auf und bringt ein Großteil der Besatzung um. Nur Janek und seinem Co-Piloten gelingt es ihn zu stoppen indem sie ihn töten. Unbemerkt von der Besatzung befindet sich auch Peter Weyland an Bord, der von David aufgeweckt wird und vom ihm Befehle erhalten hat. Weyland erteilt die Order, das Alienschiff erneut zu erkunden und begleitet die Expedition. Sie gelangen zum Kommandoraum, wo Weyland David befiehlt den einzig überlebenden in Kälteschlaf befindlichen Konstrukteur aufzuwecken. Eine Kommunikation mit ihm schlägt fehl, da er Weyland tötet, David schwer beschädigt und weitere Crewmitglieder um ihr Leben bringt. David erkennt, dass die Konstrukteure die Menschheit vernichten wollen und kann den letzten Überlebenden nicht aufhalten. Gemeinsam mit Shaw kann er vom startenden Alienschiff fliehen während Janek es mit einem riskanten Manöver rammt. Es stürzt ab und begräbt die fliehende Vickers unter sich. Die einzigen Überlebenden der Mission sind Shaw und David. Von David ist jedoch nur noch der Kopf übrig, der Shaw von anderen Raumschiffen erzählt die unter der Planetenoberfläche befinden und gemeinsam fliehen sie von LV-223. Das Ziel ist jedoch nicht die Erde sondern die Heimatwelt der Konstrukteure, wo Shaw herausfinden möchte weshalb sie die Menschheit zerstören wollten.

Beeindruckende Bildgewalt - 400 Millionen US-Dollar Einspielergebnis an den Kinokassen

UnheimlichDer SF-Film "Prometheus - Dunkle Zeichen" wurde unter der Regie von Ridley Scott im Jahr 2012 gedreht, der sich bereits für den Kultfilm "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" verantwortlich zeichnete. Die Produktionskosten beliefen sich auf rund 130 Millionen US-Dollar und der Film spielte über 400 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein.

Die gebotenen Spezialeffekte sind sehr beeindruckend und das Innendesign der Prometheus erinnerte doch sehr stark an den Raumfrachter Nostromo aus dem genannten Kultfilm mit Sigourney Weaver als Ellen Ripley in der Hauptrolle. Wie im Original ist die Kommandozentrale der Prometheus gestaltet mit einer verglasten Pilotenkanzel und drei Computerpulten. Als das Raumschiff auf dem Mond LV-223 landet, fühlte ich mich gleich an "Alien" erinnert da es ebenfalls durch ein Unwetter fliegen musste. Das Alienschiff wies die Form eines Hufeisens auf und nach deren Absturz sieht es genauso aus wie es Ripley in "Alien" vorfindet aber nicht auf dem Mond LV-223 sondern LV-426. Als am Ende des Films das Wesen aus dem Brustkorb des "Konstrukteurs" brach, erinnerte mich dies sogleich an das riesenhafte Wesen aus dem ersten Teil.

Ich fand den Film stellenweise sehr brutal aber dennoch zur Handlung passend. Der Kinohit hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren und zarte Gemüter sollten "Prometheus - Dunkle Zeichen" nur am Tageslicht schauen. Die schauspielerische Leistung vor allem von Noomi Rapace (Elizabeth Shaw) hat mir gefallen, da Sie genauso stark und mutig wie Ellen Ripley ist. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die wohl die Antwort liefern wird weshalb die "Konstrukteure" das Ziel verfolgten die Menschheit zu vernichten. Die Story sollte jedoch wohl durchdacht und Tiefgang haben unterbrochen von fein abgestimmten Actionszenen.

Infoblogger, am 09.06.2013
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Bildquelle:
http://www.amazon.de (Horrorfilme: Nach wahrer Begebenheit oder frei erfunden?)

Autor seit 5 Jahren
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