Wie erkennt man eine stutenbissige Frau?

In seltenen Fällen kann eine stutenbissige Frau offen einer anderen Frau eine Niederlage zufügen. Unsere Erziehung hat uns als liebenswürdige Wesen geprägt. Bei Streitereien unter Geschwistern müssen die männlichen Geschwister oft ein Nachsehen mit den kleinen Schwestern haben. Wenn die Tränen fließen, ermahnen Mütter die Brüder nachzugeben, weil man doch die kleine schutzbedürftige Schwester nicht verletzen kann.

Warum gibt es Stutenbissigkeit, aber keine Hengstbissigkeit?

  • Frauen reagieren aggressiver, wenn sie Konkurrenz wittern!
  • Frauen gehen in die Offensive, wenn eine andere Frau optisch besser wirkt
  • Frauen reagieren mit Missgunst, wenn eine andere Frau von Männern als anziehender empfunden wird.
  • Frauen können als Chefin unbeliebt sein

Vermeiden Sie Zickenkrieg im Job!

Die Konkurrenz unter Frauen ist normal. Unter Frauen und Männern gibt es immer Rivalität, doch gehen Frauen damit anders um als Männer. Wenn im Beruf auf eine Position sehr viele Bewerber kommen, kann unter Frauen mit harten Bandagen konkurriert werden. Die Kämpfe werden meistens auf der verbalen Ebene ausgetragen. Wenn der "Zickenkrieg" tobt, werden Verbündete gesucht, die beim Mobbing behilflich sind. So wird das Opfer unter vorgehaltener Hand und hinter dem Rücken beschimpft und schlecht gemacht. Im Endstadium kann der Zickenkrieg so schlimm werden, dass Mentoren gesucht werden müssen, die den Streithähnen zeigen, dass sie ihre Grenzen überschritten haben. Da viele Frauen sich über ihren Körper definieren, setzen sie diese körperliche Attraktivität durch äußere Signale ein. Sie ziehen sich aufreizend an, bringen ihre Körperlichkeit durch kurze Röcke zur Geltung und versuchen im Job ihrem Chef schöne Augen zu machen. Wenn die Rivalin attraktiv ist und einer anderen Frau die Show im Beruf stiehlt, wird versucht das Opfer zu isolieren und die Gruppendynamik negativ zu beeinflussen. Wenn Männer dann noch im Spiel sind, wird die Sache brenzlig! Männer schalten den Konkurrenten durch Leistung aus. Viele Frauen gehen aber weiter und möchten die Rivalin als Person ausschalten.

 

Tragen Sie ihre privaten Probleme nicht in den Job hinein!

Wenn die Hormone verrückt spielen und die monatliche Menstruation zu schaffen macht, sind Frauen gereizter und können ihre aggressiven Wortgefechte oftmals nicht im Zaun halten. Die hormonellen Schwankungen machen sie Kampfeslustiger. Wenn dann noch die Erfolgsaussichten durch eine Rivalin geschmälert werden, leiden Frauen körperlich und sie werden einige Tage krank geschrieben.

Der Typ der stutenbissigen Hyäne

Da werden Weiber zu Hyänen, hat schon Schiller in seiner Glocke gesagt. Es gibt ein ganz spezieller Typ von Frau, der anderen Frauen immer mit Missgunst, Eifersucht und unlauteren verbalen Attacken begegnet. Frauen fühlen sich in einer Gruppe wohl und wenn eine Frau aus der Gruppe ausschert, sei es durch größere Attraktivität oder durch mehr Intelligenz, beginnt die Frauensolidarität zu bröckeln. Es wird dann mit allen Mitteln versucht, die Intelligentere und die Schönere Schach matt zu machen! Es gibt Frauen, die immer auf Konfrontation aus sind. Meistens verbirgt sich hinter diesen Frauen eine unsichere Frau, die dieses Ventil braucht, um gerade in der Gruppe gegen eine andere herzuziehen, sie schlecht zu machen oder gegen sie zu mobben. Oftmals sind es sexuell unausgeglichene Frauen, die ihren mangelnden "Lustfrust" mit Zickereien kompensieren wollen. Es sind Frauen, die um Anerkennung buhlen, wenn sie sie privat schmerzlich vermissen. Eine starke, ausgeglichene und zufriedene Frau verkörpert das Bild einer hilfsbereiten Frau. Sie ist Teamplayerin sowohl privat als auch im Job. Wenn sie die Karriereleiter erklommen hat, zeichnet sie sich aus durch Hilfestellung nicht nur für ihre männlichen Kollegen, sondern gerade für ihre weiblichen.

 

Aktion 1: Lassen Sie sich beißen!

Wenn Sie von einer anderen Frau gebissen werden, sehen Sie das als Kompliment an! Sie haben die besseren Karten und fallen auf durch ihre Attraktivität, durch ihren Charme und durch ihre witzige Wortwahl, vor allem gegenüber Kollegen.

Betreten Sie die Arena eines offenen und intelligenten Dialogs mit ihrer Kontrahentin. Machen Sie sich vor der Aussprache Notizen, mit welchen sachlichen Argumenten sie die Rivalin von ihrer Kompetenz überzeugen möchten. Bieten Sie ihr ein Gespräch unter "vier Augen an." und treten Sie ihr mit einem klaren Blick gegenüber. Fragen Sie, was sie veranlasst, ein hinterhältiges Mobbing gegen Sie anzuzetteln. Machen Sie sich Notizen über ihre Aussagen und beobachten Sie ihre Körpersprache und ob sie Ihnen in die Augen sehen kann. Wenn die Argumente der Anderen auf einer unsachlichen, pöbelhaften und emotionalen Ebene ablaufen, sagen Sie ihr klar, dass Sie das Gespräch beenden möchten. Bieten Sie ihr an, einen Termin mit dem Vorgesetzten zu vereinbaren, um das Gespräch bei ihm weiterzuführen. Falls Sie das ablehnt, nehmen Sie professionelle Hilfe von Mediatoren in Anspruch!

Aktion 2: Bewahren Sie Ruhe!

Steigern Sie sich nicht zu sehr in das Thema hinein! Gehen Sie sorgsam mit ihren Energiereserven um und lassen Sie es nicht zu, dass die Andere sie krank macht. Erwägen Sie alle Möglichkeiten, um vor allem sachlich die Sache aus der Welt zu schaffen. Weihen Sie Leute ein, denen Sie vertrauen, um eine andere Sichtweise zu bekommen. Akzeptieren Sie Ihr Problem! Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass Sie nicht mehr die Kraft haben, an ihren eigenen Reserven zu arbeiten: Psychische Reserven, um wieder Energie zu tanken und physische Reserven, um an ihrer eigenen Entwicklung zu arbeiten. Akzeptieren Sie, dass Konfrontation zum Leben gehört. Wenn Differenzen sachlich ausgetragen werden, und sie nicht in die gleiche Kerbe schlagen wie die Gegnerin, gehen Sie als Gewinnerin hervor. Bewahren Sie Ruhe!

Aktion 3: Rivalität gehört zu unserem Sozialverhalten - Lernen Sie richtig zu konkurrieren!

Akzeptieren Sie, dass Rivalitäten auszutragen gelernt werden muss. Gestehen Sie sich auch ein, dass Sie nicht immer das Opfer sind, sondern dass Sie vielleicht auch schon mal dazu beigetragen haben, dass ein Zickenkrieg ausgebrochen ist. In der Gruppe fühlen wir uns immer stark und da werden wir auch oft durch Andere in Schlammschlachten hineingezogen. Reflektieren Sie, ob Sie daran teilnehmen wollen! Oftmals ist es besser nicht mit der Masse zu schwimmen und konkret seine Missbilligung gegen irgendwelche Aktionen des Zickenkrieges zu zeigen! Miteinander zu reden ist der effektivste Weg, um verbale Attacken gleich zu Beginn im Keim zu ersticken! Die Attacke zu ignorieren oder zu verdrängen schadet Ihnen nur und macht die Sache umso schlimmer!

 

Reaktion 1: Die Waffen als Frau intelligent einsetzen!

Setzen Sie "Ihre Waffen" intelligent ein. Arbeiten Sie strategisch im Team und profitieren Sie dann von der Hilfsbereitschaft ihrer Mitarbeiter. Meryl Streep hat in dem Film "der Teufel trägt Prada" die eiskalte und unberechenbare Chefin gespielt. Die eiserne Lady M. Thatcher hatte so gut wie keine Frauen in ihrem Kabinett. Arbeiten solche Frauen strategisch gut? Ich bezweifle das. Ein gemischtes Team im Beruf sorgt für mehr Kollegialität, für interessantere Ideen und mehr Wachstum. Studien haben auch gezeigt, dass hoch qualifizierte Frauen andere Frauen nicht stechen wollen, sondern eher darin unterstützen möchten, ihre Potenziale zu entwickeln und weiter auszubauen. Wer als Frau während des Studiums oder während diverser Praktika durch Mentorenprogramme von anderen unterstützt worden ist, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Chefin für diese intelligente Strategie entscheiden. Wenn eine Frau nicht nur an ihrem Machtausbau arbeitet, sondern sich souveräne und intelligente Verbündete sucht, wird sie eine schnellere und bessere soziale Anerkennung im Unternehmen erreichen. Einzelgänger haben die schlechteren Karten, weil sie mit ihren Mitarbeitern in keinem reziproken Austausch stehen!

Der Teufel trägt Prada - Die "Machtgeile" Frau Maryl Streep

Reaktion 2: Stoppen Sie den Zickenkrieg!

Der Kampf und der tägliche Zickenkrieg unter Frauen kosten unnötige Energie, die wir Frauen sinnvoller nutzen könnten:

  • Chancengleichheit und Emanzipation schneller umsetzen
  • Berufliche Netzwerke weiter ausbauen
  • Konfliktstrategien lernen, um diese sachlich auszutragen
  • Offenheit zeigen
  •  "Stutenbissigkeit" aus dem Vokabular streichen
  • An unserer persönlichen Entwicklung arbeiten
  • An unserer Fairness arbeiten

 

sissilu, am 11.08.2012
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Bildquelle:
Batei Lübbe (Eine Kindheit im Gulag – Buchrezension)

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