Warum der Trend zum Pavillon im eigenen Garten?

Immer häufiger leisten sich auch Privatpersonen als Teil ihrer Gartenanlage einen prächtigen Pavillon, um dort ruhige Stunden zu verbringen, den Nachmittagskaffee zu trinken oder mit Freunden zu feiern. Hier sind sie vor den Blicken der Nachbarn geschützt und können sich in einer Zeit, die von Stress und Hektik geprägt ist, in die eigene Wohlfühloase zurückziehen. Dieser Trend passt zur allgemeinen Tendenz in Zeiten allgemeinen Wertverfalls, Immobilien-Eigentum zu bilden. Warum also nicht den Garten auch als Wertanlage sehen? Ob rund, rechteckig oder quadratisch, die schmucken Bauwerke gibt es in vielen Ausführungen, Formen, Größen und Designs. Sie möchten eine charmante Oase für die Familie oder benötigen ein Party-Pavillon? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Festinstallierte Pavillons

Bei dieser Bauweise muss der Platz im Garten oder Park gut gewählt werden. Wenn ein Fundament dafür ausgegossen werden soll, müssen Sie darauf achten, dass in den meisten Gemeinden eine Baugenehmigung erforderlich ist. Als Baumaterial eignen sich Holz, Stein, Glas oder Metall. Es gibt sehr schöne Metall- und Holzpavillons (mit und ohne Boden), mit verschiedenen Wandelementen zur Auswahl. Sehr beliebt ist beispielsweise die Verwendung von Eckelementen als Rankgitter für Kletterpflanzen, beispielsweise für rankende Rosen oder Weinreben. Ein Pavillon mit Boden und hauptsächlich geschlossenen Seitenwänden erinnert dann eher an ein Gartenhaus, wobei der Übergang eher fließend ist. Es gibt auch sehr stabile Pavillon-Varianten, deren Tragegerüst im Boden mit Ankerschrauben befestigt werden kann

Das Dach als Hingucker

Oftmals ist das Dach ein wahrer Blickfang und erinnert an die romantische Epoche. Es gibt reetgedeckte Dächer, schiefergedeckte Dächer und auch die klassischen Variante mit Ziegelbedachung oder Flachdach.

Mobile Partyzelte und Faltpavillons

Sie bestehen meist aus Metall, Aluminium oder Holz, das mit solidem Stoff oder Kunststoff bespannt wird. In der Regel werden sie für eine Saison oder eine Festivität aufgebaut und nach Belieben wieder abgebaut. Die Seitenwände lassen sich in der Regel bequem öffnen. Sie schützen vor Wind und Wetter und sind auf Sommer- und Straßenfesten nicht mehr wegzudenken. Achten Sie beim Kauf auf einen leichten Auf- und Abbau. Mit diesen mobilen Zelten braucht eine geplante Grillparty nicht mehr ins Wasser fallen. Auch auf Flohmärkten werden Faltpavillons immer häufiger eingesetzt.

Beim Kauf eines Pavillonzelts sollte darauf geachtet werden, dass die Nähte der Bespannung gut verarbeitet und die Scharniere robust sind, denn bei Gewitter mit Sturm bieten die Zelte eine große Angriffsfläche, verwandeln sich die in riesige Segel und knicken bei minderer Qualität in sich zusammen. Bei guten Partyzelten sind die Stoffe sogar waschbar. Die Gerüststangen sollten korrosionsbeständig sein. Auch sollten Sie darauf achten, dass das Dach wasserdicht ist und gegen UV-Strahlung schützt.

Ein Gartenpavillon im Winter

Die Überwinterung Ihres Pavillons richtet sich nach dem Dach, das Sie wählen. Ein Dach aus PE-Kunststoff sollte in der Herbst- und Wintersaison abgenommen und eingelagert werden, während das Gerüst in vielen Fällen draußen überwintern kann. So verlängern Sie die Haltbarkeit Ihres Schmuckstücks. Ein PVC-Dach erinnert an das Material einer LKW-Plane und kann auch draußen überwintern. Allerdings sollte man dann darauf achten, dass es gut befestigt ist und auch Stürmen standhält. Bei starkem Schneefall sollten sie das Dach von Schnee und Eis befreien, damit es nicht zu schwer wird. Faltpavillons sollten vor der Einlagerung mit einem feuchten Tuch gesäubert werden und erst nach dem Trocknen gefaltet werden.

Ein Gartenhaus selbst bauen

Sie verbringen Ihre Freizeit gerne ungestört im Grünen? Pavillons sind für Gartenfreunde einfach das I-Tüpfelchen. Freuen Sie sich jetzt schon auf den täglichen Urlaub an Ihrem Lieblingsplatz im Garten.

Autor seit 6 Jahren
104 Seiten
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