Kreativität macht das Geschenk aus - Beim Schenken nah am Thema bleiben

Schenken Sie mit Herz - das ist sicherlich der wichtigste Tipp für alle, die gerade auf der verzweifelten Suche nach einem passenden Mitbringsel sind. Das heißt aber auch, dass man sich ein bisschen in denjenigen eindenken sollte, der die Gabe überreicht bekommt.

Zunächst gilt es zu klären, zu welchem Anlass ein Geschenk gemacht werden soll. Dies bestimmt nämlich immer das Thema des Geschenkes. Zur Grillparty gibt es also was anderes als zur Geburt, zur Hochzeit sind andere Geschenksideen gefragt als zum Homeworming und die Kaffeeeinladung erfodert ein anderes Geschenk als die Geschäftseröffnung.

Ob es sich beim Beschenkten um eine Frau oder einen Mann handelt, spielt erst in zweiter Linie eine Rolle.

 

Mit Blumen liegt man natürlich immer richtig - auch oder gerade zur Büroeinweihung oder Geschäftseröffnung. Der Nachteil an einem Blumenstrauß ist nur: Jeder hat ihn dabei. Zuerst glänzen die neuen Räume in einem bunten Blumenmeer und dann sind alle auf einmal welk.

Deshalb ist es kreativer, etwas Bleibendes und Persönliches zu schenken.

Einen Kugelschreiber, Füller oder anderen Stift beispielsweise.

Und einmal ganz ehrlich: Das neue Büro ist noch nicht restlos erobert, wenn man nicht seine persönliche Tasse darin stehen hat.

Lustig: Mit der automatischen Kaffeetasse muss man die Büroküche nie mehr nach einem Löffelchen absuchen. Bei diesem Modell genügt ein Knopfdruck. Der kleine Propeller am Tassenboden sorgt dafür, dass automatisch umgerührt wird. Es braucht keinen weiteren handgriff mehr, um Milch und Zucker unterzumischen

Damit der Kaffee nicht kalt wird, nur weil zwischendurch mal das Telefon klingelt, ist das Modell mit einem Thermobecher ausgestattet. Ein Deckel gehört ebenfalls dazu.

Fürs neue Haus ein Geschenk - Design für die Homeworming-Party

Sie wünschen viel Glück im neuen Heim? Ganz traditionell bringen sie dann Brot und Salz mit: Beides soll nie ausgehen - diese Idee steckt dahinter.

Wer lieber auf ein moderneres Geschenk setzt, liegt mit einem Designstück richtig.

Stool My DeerBeispielsweise mit dem Design-Objekt My Deer. Es bringt genau das mit, was man von gutem Design erwartet: Anpassungsfähigkeit und Funktionalität. Egal, ob die Hausbesitzer im klassischen oder modernen Stil eingerichtet sind, das Hirschgeweih aus leichtem Plastik passt sich immer an. Es harmoniert mit seiner Umgebung und setzt dennoch einen Akzent.

Designer Jereon Wesselink hat ein Objekt geschaffen, das sich als Deko-Stück an der Wand genauso gut macht wie als bequemer Hocker. Denn mit einem Handgriff verwandelt sich das Accessoire in ein Möbelstück: Vom Haken nehmen, umdrehen, sitzen.

Zugegeben, nicht ganz uneigennützig: Wer noch einen Hocker zusätzlich an der Wand hängen hat, hat die Mglichkeit, auch zur nächsten Party ein paar Leute mehr einladen - Platz gibt's ja genügend. Und da sind Sue garantiert dabei, schließlich erinnert man sich an Sie und Ihr Geschenk.

Hochzeitsgeschenk: Die Herausforderung an sich - Mit Geld liegt man immer richtig

Es ist etabliert und akzeptiert: Man darf dem Brautpaar auch Geld schenken. Wenn heutzutage ein Paar heiratet, lebt es meist schon länger zusammen; der Hausstand ist also komplett.

Aber: Das Brautkleid, das Hochzeitsfest, die Flitterwochen, all das kostet eine Stange und so ist es legal, wenn ein Obolus gewünscht wird. Den sollte man auch geben und schön verpacken.

 

Doch ein bisschen Ehrgeiz hat man als Hochzeitsgast schon. Eine Kleinigkeit sollte es neben dem Geldbetrag als Geschenk geben.

Lustig ist da der Haussegen, ganz neu interpretiert. Früher war das ein frommer Spruch auf einer Holztafel, der über den Eingangstür hing. Gab es Streit und wurden Türen geschlagen, verrutschte er und hing schief.

Heute wird exakter nachgemessen - mit einem vom Designer gestalteten Haussegen mit Wasserwaage.

Das Schönste: Schenken macht glücklich - Geber und Nehmer profitieren

Übrigens: Schenken macht glücklich. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Bei einem der Tests wurden den Probanden 50 Euro gegeben. Die Hälfte wurde aufgefordert, sich vom Geld etwas Schönes zu kaufen. Die anderen sollten es verschenken. Sie waren ausnahmslos glücklicher und zufriedener als diejenigen, die für sich selbst kauften.

Myrtis, am 29.07.2012
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Bildquelle:
Heimo Cörlin (Frohes Fest: Texte für Weihnachtskarten)

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