Stress beschleunigt das Altern

Stress entzieht dem Körper wichtige Nährstoffe. Sowohl eine unausgewogene Ernährung wie eine unausgeglichene Lebensweise sind Stressfaktoren. Fehlen dem Körper notwendige Vitamine und Spurenelemente, wird die Zellalterung beschleunigt und Regenerationsprozesse verlangsamen sich. Somit wird durch Nährstoffmangel der Grundstein für spätere Erkrankungen insbesondere des Bewegungsapparates, des Herz-Kreislaufsystems und des Gehirns gelegt.

Gesund im Alter (Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)

Vorsorge ist das beste Rezept

Auch hier ist eine ausgewogene Ernährung die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen. Ebenso wichtig sind Bewegung und frische Luft. Körperliche Aktivitäten stärken Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln, trainieren das Herz, regen den Kreislauf und den Stoffwechsel an und stabilisieren das Immunsystem. Frische Luft sorgt für die Sauerstoffversorgung des Blutes und damit der Organe und Zellen. Beim Aufenthalt im Freien nimmt die Haut UV-Licht auf, Haut und Knochen werden besser mit den notwendigen Vitaminen und Spurenelementen versorgt. Die Haut bleibt straffer und die Knochendichte erhalten. All diese Faktoren tragen weiterhin zu einem gesunden Hormonhaushalt und einem intakten Immunsystem bei. Sie führen zu einem erholsamen Schlaf, welcher der Regeneration dient. Wird über Jahre hinweg eine gesunde Lebensweise gepflegt, bleibt der Mensch auch im Alter agiler.

Meditation und autogenes Training sind Balsam für die Seele

Meditation und autogenes Training sind Entspannungstechniken, die zu Ausgeglichenheit, Stressabbau und einer gesteigerten Konzentrationsfähigkeit führen. Die Psyche wird entlastet, die Motivation gefördert.

Meditation

Meditation (Bild: www.yogan-om.de / pixelio.de)

Meditation

Die Meditation hat ihren Ursprung in den östlichen Religionen, findet jedoch heute auch in der westlichen Gesellschaft immer mehr Anklang. Meditation hat zum Ziel, seine eigene Mitte zu finden und die Gedanken zu beruhigen. Wichtig ist eine ruhige Umgebung.

 

Anfangs kann es schwer erscheinen, innere Ruhe einkehren zu lassen. Diese Fähigkeit entwickelt sich mit der Zeit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Meditation. Einige Techniken beinhalten die Konzentration auf einen Gegenstand, ein Bild, eine Farbe oder Worte, andere das reine Versenken in sich selbst.

 

In einem Zustand innerer Ruhe breitet sich Zufriedenheit aus, Psyche und Intellekt können sich von den Geschehnissen des Alltags lösen. Der Mensch wird aufnahmefähiger, auch die Leistungsfähigkeit steigt. Psychosomatische Probleme können durch Meditation gelindert und Schlafstörungen behoben werden.

Schlafstörungen bekämpfen

Zwölf Millionen Deutsche haben regelmäßig ernsthafte Schlafstörungen, die behandelt werden müssen.

Über 40 Prozent der Bundesbürger kämpfen sogar immer mal wieder damit, nicht gut einzuschlafen oder durchzuschlafen.

Neun von zehn beschäftigten Menschen würden morgens lieber etwas länger schlafen.

Ein Drittel unserer Bevölkerung soll unter chronischem Schlafmangel leiden.

Schlafstörungen bekämpfen: wieder fit in den Tag [Kindle Edition] Sylvia Dingeldein (Autor)

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Autogenes Training

Das autogene Training geht noch einen Schritt weiter als die Meditation, indem Suggestionen einfließen. Neben der Entspannung soll das autogene Training durch die Selbstsuggestion zur Heilung von Krankheiten und zur Problemlösung beitragen.

Wie auch bei der Meditation kann etwas Übung erforderlich sein, um mit dem autogenen Training vertraut zu werden. Der äußere Ablauf ist ganz einfach. Durch die ständige Wiederholung einer Suggestion und die Konzentration darauf soll die Psyche auf deren Inhalt eingestimmt werden.

Wichtig für das autogene Training ist eine entspannte Haltung. Je nach Ziel wird eine Formel aus Worten gebildet, welche in der entspannten Sitz- oder Liegeposition fortlaufend in Gedanken wiederholt wird. Es findet eine Art meditatives Versenken in die Formel statt. Auf diese Weise ist es möglich, sich von einer Last zu befreien, auf eine schwierige Situation vorzubereiten, sich zu motivieren, Kraft zu sammeln oder Schmerzen zu lindern.

Mit dem autogenen Training geht ein Senken der Pulsfrequenz einher, es breitet sich körperlich und psychisch ein Gefühl der Entspannung aus, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, das allgemeine Wohlbefinden steigt und Schlafstörungen wird entgegengewirkt

Autor seit 3 Jahren
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