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Wie gerecht ist der neue Rundfunkbeitrag?

Aus Sicht des Staates gibt es in puncto Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gute Argumente für einen Pauschalbeitrag pro Wohnung, wie er ab 2013 gelten soll. Bislang zahlt nur ein Teil der Rundfunkteilnehmer Rundfunkgebühren. Vom neuen Tarif können insbesondere Personen, die in einer Wohngemeinschaft leben, oder erwachsene Kinder mit eigenem Einkommen, die noch bei den Eltern wohnen, profitieren. Diese Personengruppe ist jedoch eher klein. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2011 von rund 40 Millionen Haushalten in Deutschland allein mehr als 16 Millionen Einpersonenhaushalte.

Auch wenn für viele, die bereits jetzt die normale Rundfunkgebühr bezahlen, wohl eher alles beim Alten bleiben wird: Problematisch ist der Rundfunkbeitrag vor allem, weil er wenig differenziert ist. Alle werden über einen Kamm geschoren: Jeder, ob Rundfunkteilnehmer oder nicht, muss zahlen. Für Personen, die zuvor nur Radio und/oder Internet-PC genutzt haben, ist der neue Rundfunkbeitrag deutlich teurer als die ermäßigten Rundfunkgebühren.

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Titelbild: PublicDomainPictures / pixabay.com

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