Die Zauberstäbe wählen sich ihre Besitzer

Ob ein Zauberstab für einen Zauberer oder eine Hexe der richtige ist, merkt derjenige sofort, wenn er ihn zum ersten Mal in der Hand hält: Er gibt ein eindeutiges Zeichen, dass er zu seinem Besitzer gehört (z.B. durch sichtbare leuchtende Funken). Harrys Zauberstab hat ihn am Anfang etwas erschreckt. Im Inneren befindet sich als Zauberkern die Schwanzfeder eines Phönix - genau wie bei dem von Lord Voldemort. Diese beiden Zauberstäbe sind miteinander  "verschwistert". Das Problem dabei ist: Sie können sich nicht wirklich bekämpfen, sondern die Energie der Zauberstäbe verbindet (Fluchumkehreffekt).

 

Die Zauberstäbe aus den Harry-Potter-Filmen

DAS hier ist die (beinahe) originalgetreue Nachbildung des Zauberstabs von Harry Potter. Der echte ist aus dem Holz einer Stechpalme angefertigt. Diese Palme soll die jeweilige Person vor negativen Energien schützen. Harry musste einige Zauberstäbe ausprobieren bevor er den fand, der zu ihm passte. Genauer gesagt bevor sich sein Zauberstab seinen neuen Besitzer aussuchte. Zauberstäbe speichern nämlich Flüche, Zaubereien und müssen  - damit sie am besten funktionieren - energetisch mit ihrem Benutzer harmonieren. 

Harry Potter Zauberstäbe: Professor Snape

Er hier ist eine meiner Lieblingsfiguren der Harry Potter Filme: Professor Severus Snape. Er wirkt düster, undurchsichtig und war nicht gerade Potters bester Freund. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, die man nie wirklich durchschaut. Auch wenn Professor Snape nicht gerade vertauenswürdig wirkt - er ist auf seine Art eine recht komische Figur, was ihn irgendwie sympatisch macht. Als Lehrer in Hogwarts hat er es nicht leicht. Professor Snape wollte gerne das Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste" unterrichten, aber immer kam etwas dazwischen. Meistens waren es neue Lehrer von außerhalb, die entweder völlig inkompetent (z.B. Gilderoy Lockhart) waren oder selbst der "dunklen Seite" angehörten. Erst in Band 6 wurde er endlich für dieses Fach ausgewählt.

Potter und seine Freunde haben ihm nie richtig vertraut, sie hatten manchmal sogar etwas Angst vor ihm. Doch Professor Dumbledore vertraute ihm und am Ende der Geschichte stellte sich heraus, warum das so war. 

Das große Geheimnis des Professor Snape

Achtung: Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte diesen Abschnitt vielleicht besser überspringen (Spoiler)!

Der dunkle, immer etwas schlecht gelaunte Severus Snape war als junger Mann verliebt in Lily, die Mutter von Harry Potter. Doch geriet er in die Fänge von Lord Voldemort und wurde ein gefürchteter Todesser. Aber er liebte Lily noch immer und gab sich die Schuld für ihre Ermordung durch Voldemort. Nach ihrem Tod versprach er, Harry zu beschützen - sein Geheimnis hat er tief in sich vergraben. Im letzten Harry Potter Band wird Professor Snape - mittlerweile Schulleiter von Hogwarts - von Voldemort getötet. 

Die Todesser

Die Todesser sind die dunklen Gefolgsleute von Lord Voldemort, Harry Potters Erzfeind. Sie gehören der dunklen Seite an und üben schwarze Magie aus. Als Anhänger des dunklen Lord wollen sie ihm natürlich zu seiner Rückkehr verhelfen und schrecken weder vor Mord noch anderen Grausamkeiten zurück. Doch sie haben auch etwas Angst. Angst zu versagen und ihren Anführer zu verärgern. Der kennt weder Gnade noch Vergebung und seinen Zorn bekamen schon etliche seiner Leute zu spüren. 

Die Todesser erkennt man an ihrer schwarzen Kleidung, unheimlichen Kapuzenmänteln und den Masken.

Harry Potter Kostüme: Lucius Malfoy

Auch wenn man bei Harry Potter immer auf der Seite der "Guten" sein sollte - aber Lucius Malfoy gefällt mir irgendwie. Er ist ein besonders gut aussehender Todesser und ist - ähnlich wie Severus Snape - von einer geheimnisvollen Aura umgeben. Er ist ein Zauberer von reinem Blut, das heißt, in seiner Familie gab es nie Muggel. Dementsprechend arrogant verhält sich Malfoy auch. Anfangs wirkt er einfach nur überheblich, im Laufe der Zeit kommt aber seine Grausamkeit immer mehr zum Vorschein. Als ein Anhänger des Lord Voldemort ist Malfoy ein ergebener Handlanger und selbstverständlich ein Todesser. 

Lucius Malfoy legt offensichtlich Wert auf seine Kleidung. Für das Kostüm  benötigen Sie eine eng anliegende schwarze Hose und einen schwarzen Rollkragenpullover. Sie können auch - falls vorhanden - ein schwarzes, enganliegendes Hemd nehmen, das wirkt besonders erotisch. 

Darüber gehört eine schwarze Weste, möglichst aus Leder oder Kunstleder, die ebenfalls sehr eng geschnitten ist und bis oben hin zugeknöpft wird. Damit Sie als Todesser gefährlich ausssehen, wäre es sehr gut, schwarze Stiefel zu tragen. 

Der Todesser-Mantel

Der Mantel ist ganz entscheidend für das Todesser-Kostüm. Den passenden Kapuzenmantel gibt es in Einheitsgröße zum Bestellen. Er muss schwarz und lang sein, weit und mit einer großen Kapuze.


Die Maske des Lucius Malfoy

Jetzt brauchen Sie noch eine lange platinblonde Perrücke und die typische Maske.  Die  originale Maske des Lucius Malfoy können Sie ebenfalls im Internet bestellen. Bei einigen Kostümen ist sie auch bereits mit dabei. So können Sie abwechselnd die Maske tragen und - nachdem Sie sie abgenommen haben - als geheimnisvoller aber gutaussehender Lucius Malfoy auftreten.

Nun fehlt noch das Wichtigste, die absolut tödliche Waffe der Todesser - der Zauberstab. Der echte Zauberstab des Lucius Malfoy ist aus Ulmenholz angefertigt mit einem "Herz" aus Drachenfaser. 

Lord Voldemort

Jetzt wird es gefährlich und unheimlich, es geht um Lord Voldemort. Seinen Namen darf man eigentlich nicht aussprechen, angeblich können dadurch die Todesser sofort wissen, wo sich diese Person befindet. Auch hält sich jeder daran, schon aus Angst vor diesem Namen - bis auf Harry. Er nennt ihn immer beim Namen und im letzen Band, als er ihm endgültig seine Respektlosigkeit zeigen möchte, spricht er ihn mit  "Tom Riddle" an. Das war Voldemorts ursprünglicher Name, bevor er zum gefürchteten, grausamen dunklen Lord wurde. 

Sein großes Ziel ist es, Harry Potter zu vernichten und endlich wieder in einem Körper zurückkehren zu können, um die Herrschaft zu übernehmen. Er lässt alle töten, die ihm im Weg stehen. Doch die Kräfte der weißen Magie sind stärker und so wird er immer wieder von Harry, seinen Freunden und Dombledore zurückgedrängt. 

Hermine Granger

Zum Schluss wieder etwas Schöneres, damit das Dunkle keine Chance hat: Der Zauberstab von Hermine Granger. Er besteht aus Weinstockholz und hat ebenfalls einen Zauberkern aus Drachenfaser. 

Die kleine Hermine - ehrgeizig, gebildet und mutig. Manchmal könnte man glauben, sie hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, jedenfalls wenn man ihr zuhört. Sie redet ganz gerne und - während normale Kinder immer froh sind, wenn die Schule vorbei ist, würde sie in Hogwarts am liebsten alle Kurse gleichzeitig belegen. Das hat sie auch schon annähernd geschafft, durch einen Zeitumkehrer. Durch drehen an dieser Zauberuhr konnte sie durch die Zeit reisen und so alle Unterrichtsstunden besuchen, die sie interessierten.

Hermine ist eine sehr enge Freundin von  Harry und Ron, in den sie sich verliebt, was aber erst sehr spät im Laufe der Geschichte herauskommt. Sie wird von Draco Malfoy oft als "Schlammblut" beschimpft. Eine harte Beleidung für Zauberer, die aus einer Familie mit Muggeln stammen. Diese Herkunft ist für Hermine auch nicht ganz ungefährlich, schließlich möchten Voldemorts Anhänger die Schlammblüter am liebsten ausrotten oder wenigstens für immer von Hogwarts verbannen.

Wahrscheinlich ist diese Abneigung gegen Hexen/Zauberer aus Mischfamilien der Grund für Hermines großen Ehrgeiz - sie möchte zeigen, dass sie nicht schlechter ist als andere, indem sie sich mehr anstrengt und härter arbeitet als viele andere, "reinrassige" Zauberschüler. 

Bellatrix, die durchgeknallte Schwester von Narzissa Malfoy, Dracos Tante, ist auch zugleich die Cousine des Siruis Black. Als absolut ergebene Anhängerin des dunklen Lords liebt sie die schwarze Magie und tötet ohne mit der Wimper zu zucken ihren eigenen Cousin. Zu Bellatrix` Lieblingsbeschäftigungen gehören Folter, die Anwendung der unverzeihlichen Flüche und die Anbetung ihres Meisters, Lord Voldemort.

Die Geschichten von Harry Potter haben Millionen von Menschen begeistert. Ein Erfolg, mit dem die Autorin nicht gerechnet hätte. Als man glaubte, die Kinder würden sich nicht mehr für Bücher interessieren (hat doch fast jedes Kind seinen eigenen Fernseher), kam es zu einem gewaltigen Ansturm auf die Harry-Potter-Bücher. Sie sind einfach anders als die meisten Kinderbücher, extrem phantasievoll und ich muss gestehen - als über 30-Jährige -  ich liebe Harry Potter (die Geschichten und Filme)!

Wenn es nach mir ginge, dann könnte diese Geschichte ewig weitergehen. Wer weiß, vielleicht schreibt J.K. Rowling auch eine neue zauberhafte Geschichte, die uns genau so begeistert, wie die von Harry Potter. 

Grace, am 14.05.2012
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Autor seit 6 Jahren
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