Sanddorn

Beim heimischen Sanddorn handelt es sich um einen Gesundheitscocktail der besonderen Art. Sanddorn hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt und wird deshalb auch die "Zitrone des Nordens" genannt. Vitamin C stärkt das Immunsystem und damit die körpereigenen Abwehrkräfte. Deshalb setzt man die Beeren bevorzugt im Herbst und Winter ein. Außerdem besitzt Sanddorn B-Vitamine, Vitamin A und E. Vitamin A stärkt die Sehkraft und schützt die Schleimhäute, Vitamin E hat einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen beeinflussen unter anderem den Nervenstoffwechsel und die Blutbildung. Sanddorn ist als Saft, Extrakt und Mus erhältlich. 

Walnüsse

Walnüsse fallen durch ihren hohen Fettanteil von über 60 Prozent auf. Daher sollten sie nur in Maßen verzehrt werden. Das Fettsäurespektrum von Walnüssen ist allerdings als positiv zu bewerten, es besteht zu einem großen Teil aus der Alpha-Linolensäure, einer Omega-3-Fettsäure, die zu einem gesunden Cholesterinwert beiträgt. In Walnüssen stecken zudem reichlich B-Vitamine, Vitamin E, Kalium und Magnesium für den Nervenstoffwechsel, sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die einen antioxidativen Schutzmechanismus auf den menschlichen Körper besitzen. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) und damit vor Erkrankungen wie Krebs, Infekten, Diabetes und Arteriosklerose. 

Äpfel

Äpfel sind lecker und vielseitig einsetzbar und gelten deshalb als das Lieblingsobst der Deutschen. Äpfel enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt ist hoch und kann bereits mit zwei Äpfeln täglich gedeckt werden. Das Obst enthält den Ballaststoff Pektin, der unter anderem die Verdauung in Schwung hält und so vor einigen Darmerkrankungen schützen kann. Da sich die gesunden Inhaltsstoffe direkt unter der Schale verstecken, sollten Äpfel, wenn möglich, ungeschält verzehrt werden. Das größte Gesundheitspotential findet sich übrigens in alten Obstsorten, wie diese auf Streuobstwiesen vorkommen. 

ein weiteres heimisches Superfood - Rote Beete - reich an Vitaminen, Kalium und Eisen (Bild: Flyfishinghut / Pixabay)

Blaubeeren

Blaubeeren sind "Gesundheit" im Miniaturformat. Die Beeren enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. So stärken Vitamin C und E die Abwehrfunktion, das Provitamin A spielt eine wichtige Rolle im Sehprozess. Mineralstoffe wie Kalium sind für den Zellstoffwechsel erforderlich und gleichzeitig ein natürlicher Blutdrucksenker. Ihre Farbe verdanken Blaubeeren übrigens den Anthocyanen, einem sekundären Pflanzenstoff. Anthocyane haben antioxidative Eigenschaften, das heißt, sie schützen die Zellen vor Mutationen, außerdem vor chronischen Entzündungen und Zivilisationskrankheiten wie dem Diabetes Typ 2. 

Tomaten

Tomaten haben einen Wasseranteil von über 90 Prozent und gelten deshalb als besonders kalorienarm. Das Gemüse passt zu vielen Gerichten und ist zudem in vielerlei Formen erhältlich. Der Vitamin-C-Gehalt und der Anteil an Kalium sind bei sonnengereiften Tomaten relativ hoch. Erwähnenswert ist bei Tomaten das Lycopin. Hierbei handelt es sich um sekundären Pflanzenstoff, der zu großen Gruppe an Carotinoiden gehört. Lycopin besitzt antioxidative und krebshemmende Eigenschaften, d.h. es besteht ein präventiver Schutz gegen diese Erkrankung. Lycopin wird übrigens besser aus erhitzten Tomaten bzw. aus Tomatenmark aufgenommen. Tomaten lassen sich nach dem letzten Frost im Frühjahr gut im eigenen Garten und auf dem Balkon kultivieren. Für das Reifen der Früchte ist ein sonniger Standort erforderlich. 

Ashlie, am 17.05.2018
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