Ingwer weist viele gesundheitsfördernde Eigenschaften auf

Ingwertee Rezept: leicht herzustellenIngwer unterstützt den Körper im Kampf gegen freie Radikale, die es auf die Zerstörung von Körperzellen abgesehen haben. In mehreren Tierstudien konnten darüber hinaus weitaus mehr gesundheitsfördernde Wirkungen festgestellt werden. Wer zum Beispiel einen schwachen Kreislauf hat, kann mit einer Tasse Ingwertee diesen auf natürliche Weise anregen. Trotz der guten Eigenschaften sollten Sie den Konsum jedoch nicht übertreiben. Gegen eine Tasse täglich, ist nichts einzuwenden. Bestimmte Personen dürfen Ingwertee nur in Absprache mit ihrem Arzt zu sich nehmen. Gallenstein-Patienten, Diabetikern, Bluthochdruckkranken und Patienten, die blutgerinnende Medikamente einnehmen müssen, könnte das regelmäßige Trinken eines Ingwertees sogar eher schaden als nützen.

Ein einfach herzustellendes Ingwertee Rezept:

Zur Herstellung des Ingwertee Rezepts benötigen Sie frischen Ingwer, etwas Saft einer Zitrone, Honig oder andere Süßungsmittel (z. B. Ahornsirup, Agavendicksaft oder brauner Zucker) und natürlich Wasser.

Während Sie das Wasser zum Kochen bringen, schneiden Sie 4-6 Scheiben, je nach gewünschter Intensität, Ingwer von der Knolle ab. Diese gibt man geschält ins sprudelnde Wasser und lässt es den Topf noch 10 Minuten bei schwacher Hitze auf dem Herd. Wer den Tee kräftig mag, kann die Ziehzeit auf 20 Minuten ausweiten. Nach der Abkühlungsphase auf Trinktemperatur brauchen Sie den Ingwertee nur noch nach Geschmack süßen und fertig ist ein einfaches und gesundes Teegetränk.

Ingwertee: Anwendung und Wirkung

Ingwer eignet sich gut als natürliches Heilmittel bei Magen-Darm-Beschwerden und wirkt sogar hervorragend bei Übelkeit und Erbrechen. Auch auf die Darmtätigkeit greift Ingwer regulierend ein, er steigert mild die Darmbewegung. Wer unter der Reisekrankheit leidet, kann von der positiven Wirkung des Tees profizieren und die Übelkeit in den Griff bekommen. Schwangere hingegen sollten Ingwertee nicht zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit - und erbrechen einsetzen.

In einer Studie hat man festgestellt, dass das Wachstum des Bakterium Helicobacter pylori, welches im Verdacht steht Magengeschwüre und Magenkrebs zu begünstigen, durch Ingwer gehemmt wird.

Interessant ist, dass der regelmäßige Genuss von Ingwertee nach einer Studie die Entwicklung von Arterienverkalkung verzögern könnte. Labormäuse wurden über einen Zeitraum von 75 Tagen mit Cholesterin gefüttert, anschließend gab man Ihnen Ingwer zu fressen. Bei den Tieren stellt man kaum Veränderungen an den Gefäßen fest.

Bildquelle: pixabay.com

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 18.04.2013
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