Klassischer Marmorkuchen oder Guglhupf

Diesen leckeren Klassiker gibt es – gleich unter mehreren möglichen Namen – nicht nur in Österreich, sondern praktisch überall!

Natürlich gibt es auch verschiedene Rezepte, die alle auf ein gleichwertiges Ergebnis abzielen – die Menge der Zutaten variiert dabei jeweils.

 

Daher verrate ich euch mein Lieblingsrezept (das selber aber kein Geheimnis in dem Sinn ist, sondern in vielen Zeitschriften und Co nachgelesen werden kann…aus einer von diesen habe auch ich es), und noch etwas zusätzlich: je nach Lust und Laune kann man seine persönliche Abwechslung schaffen.

 

Ich persönlich verwende für Guglhupf meist nur Puderzucker, weil er feiner ist und süßer schmeckt.

 

besten geht ihr SO vor: ihr schlagt mit dem Mixer das Eiweiß zu einer Schneemasse (dauert meist keine eineinhalb Minuten) und gebt die fertige Masse dann in eine Schüssel, die ihr beiseite stellt.

Danach rührt ihr die in Stücke geschnittene Butter (Raumtemperatur!) mit ein wenig Salz, einem Schuss Rum und der Zitronenschale und Eigelb zu einer Masse. Maizena und Staubzucker hinzufügen, weiter rühren, jetzt noch Milch und Mehl hinzufügen und alles zu einem ansehnlichen Teig verkneten. Jetzt den Schnee unterheben und den Teig fertigstellen.

Wer lieber einen normalen Gulghupf will, erspart sich im weiteren den Arbeitsschritt mit dem Kakao – alle anderen trennen jetzt den Teig in zwei Drittel hell und fügen jetzt so vier bis sechs kleine Löffel feines Kakaopulver in das in der Rührschüssel verbliebene Drittel der Masse hinzu.

Eine Guglhupfform mit zerlaufener Butter befetten und mit Mehl die Form bestäuben. Und jetzt geht es ans Einfüllen der Teigmasse – ich beginne so gut wie immer mit dem hellen Teig. Am besten mit einem Löffel in die Form geben, abwechselnd jeweils eine helle und eine dunkle Schicht, bis der Teig vollständig aufgebraucht ist.

 

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad gut eine Stunde backen.

Stäbchenprobe machen. Kurz überkühlen lassen, später mit Puderzucker anzuckern und die ersten Stücke am besten noch warm genießen!

Auch verschiedene Variationen kann man mit der Teigmasse selbst machen.

Warum nicht statt in einer großen Form mehrere kleine Formen verwenden?

Und auch saisonal lässt sich da einiges machen. Frische Früchte sind natürlich Geschmacksache - aber wer Lust drauf hat, kann sein persönliches Geschmackserlebnis mit frischen Beeren aufwerten, und diese noch im Teig unterbringen. Und auch die Idee des "frisch servierens" kann man auf originelle Weise abwandeln - frisch gebackener Kuchen verträgt durchaus die eine oder andere sonnengeküsste Erdbeere ;-)

 

Bernadette Maria Kaufmann

Autor seit 7 Jahren
94 Seiten
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