Anzeichen eines Mangels

 

Brüchige Nägel, stumpfes Haar oder Cellulitis können auf einen Silicium-Mangel hindeuten. Der tägliche Bedarf liegt bei ca. 50 mg. Dieses Spurenelement kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Über eine ausgewogene Ernährung ist der Bedarf in der Regel jedoch problemlos zu decken. Besonders Karoffeln, Beeren, Zwiebeln, Rote Beete und Vollkornprodukte sind reich an Siliizium. Wer häufig zu industriell gefertigten Nahrungsmitteln greift, läuft eher Gefahr einen Mangel zu erleiden. Silicium ist beim Aufbau und Festigkeit der Knochen, der Knorpel und Gelenke mitbeteiligt. So kann es bei älteren Menschen, die sich mangelhaft ernähren, schnell zu einem Mangel und einer Osteoporose führen.

Vorsicht bei Nierenschäden

Wer sichergehen will, dass bei ihm ein Mangel vorliegt, sollte eine Haaranalyse, z. B. in der Apotheke, durchführen lassen. Aber nicht jeder wählt gleich diesen Schritt und so wird meist zunächst ein Kieselerde-Produkt aus der Drogerie, dem Supermarkt oder Apotheke gewählt. Angeboten werden sie dort in Form von Kapseln, Tabletten, Gel oder Pulver. Bei kurzzeitiger Einnahme ist normalerweise auch kein Schaden zu erwarten. Allerdings gibt es Hinweise, dass die langfristige Einnahme zu Nierensteinen führen kann. Auch hier gilt der berühmte Spruch, vor Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie erst Ihren Arzt oder Apotheker. Es versteht sich von selbst, dass vor Anwendung eines Produktes unbedingt die Packungsbeilage gelesen werden sollte!

Kieselsäure-Gel und Zahncreme

Auch einigen Zahncremes ist Kieselerde zugesetzt. Der natürliche Putzkörper entfernt regelmäßig angewendet sanft Zahnbelag und Zahnstein und beugt so Karies vor.
Kieselsäure-Gel kann sowohl innerlich wie äußerlich angewendet werden. Auf der Haut aufgetragen verspricht das Produkt Wirksamkeit gegen Cellulitis.

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 24.04.2011
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