Worauf sollte man bei einem Buggy achten?

Wenn das Kind zu groß für den Kinderwagen geworden ist, kaufen die meisten Eltern einen handlichen, mobilen Kinderbuggy. Sobald das Kind alleine sitzen kann, darf es auch in den Buggy. Doch das Angebot ist groß und schließlich gibt es Modelle in jeder Preisklasse. Worauf also sollte man beim Kauf achten?

Die Hersteller empfehlen ihre Modelle häufig schon ab einem Alter von sechs Monaten, das ist jedoch eigentlich viel zu früh. Normalerweise können sich Kinder ab dem neunten bis zwölften Monat selbstständig aufrecht halten. Erst dann sollten sie auch sitzend gefahren werden, um spätere Haltungsschäden zu vermeiden.

 

Kleine Kinder schlafen gerne in Ihrem Buggy. Deswegen kaufen Sie am besten gleich einen Kinderbuggy mit Liegefunktion. Hierbei lässt sich der Sitz ganz einfach nach hinten kippen, damit das Kind bequem und flach liegen kann. Auch ein Sonnendach ist durchaus sinnvoll, um das Kind vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. In der Regel dient es auch gleichzeitig als Regenschutz. Bedenken Sie, dass ein kleines Dach auch im Winter vor Zugluft geschützt.

Für den Winter brauchen Sie darüber hinaus unbedingt einen Fußsack, denn das Kind bewegt sich nicht und friert daher schnell. Häufig ist dieser bereits im Lieferumfang enthalten. Bei einigen Herstellern haben Sie sogar die Wahl zwischen einem gefütterten Fußsack mit Fell oder Vlies.

Nicht zuletzt sollten Sie auch an sich selbst denken, eine Netztasche für die alltäglichen Einkäufe ist auf jeden Fall sehr praktisch. Hierin können auch andere Dinge wie Wickeltasche oder Spielzeug verstaut werden. Selbstverständlich sollte der Kinderbuggy auch gut lenkbar und möglichst leicht sein. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, ist dieser Aspekt beim Kinderbuggy Test besonders wichtig.

Die Sicherheit des Kinderbuggys

Die in Deutschland erhältlichen Markenprodukte sind TÜV geprüft. Sie brauchen sich bezüglich der Sicherheit nicht allzu große Sorgen machen, sollten allerdings auf einige Dinge achten.

Natürlich hat der Kinderbuggy verschiedene Sicherheitsgurte, mit denen Sie Ihr Kind angurten können. Ein gutes Gurtsystem ermöglicht dem Kind trotzdem noch eine gewisse Bewegungsfreiheit und engt es nicht ein. Scharfe Kanten und andere Materialfehler, an denen das Kind sich verletzen kann, sollten selbstverständlich ausgeschlossen werden. Doch dies ist in der Regel auch nicht zu befürchten.

Kinderbuggy Test: Federung und Räder

Wenn Sie mit Ihrem Buggy längere Spaziergänge unternehmen möchten, ist die Qualität der Räder und der Federung besonders wichtig. Gute Buggies haben Lufträder, die zudem schwenkbar sein sollten. Eine Federung fängt Stöße auf und sorgt für mehr Komfort für das Kind. Nicht zuletzt sollten Sie darauf achten, dass der Lenker höhenverstellbar ist, damit Sie ihn an Ihre individuelle Körpergröße anpassen können. Nur so können Sie den Kinderbuggy über einen längeren Zeitraum schieben, ohne Rückenschmerzen zu befürchten. Interessant sind auch Kombis, die gleichzeitig als Dreirad genutzt werden können.

Wie viel muss man für ein gutes Modell ausgeben?

Ein guten Kinderbuggy bekommen Sie für 100-300 €. Achten Sie auf Sonderangebote beispielsweise bei Amazon. Natürlich können Sie den Buggy auch gebraucht ersteigern zum Beispiel über eBay. Warum auch nicht? Viele Eltern kaufen teure Babyausstattung und benötigen sie schon nach ein oder zwei Jahren nicht mehr. So können Sie Geld sparen und zudem wird die Umwelt geschont, da neu hergestellte Produkte immer auch kostbare Ressourcen verschwenden.

Angela Michel

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