Die Kräuterpflanzen länger erhalten

Mit geringer Pflege können die Kräuter in der Küche im Topf auf der Fensterbank länger leben. So stehen über mehrere Tage immer frische Küchenkräuter zur Verfügung. Wasser spielt dabei eine große Rolle.

Werden die Kräuter zu stark gegossen, bildet sich an den Stielansätzen Schimmel und die Pflanzen gehen ein. Werden sie zu wenig gegossen, vertrocknen sie einfach, weil sie nicht genügend Wasser bekommen.

Für die richtige Dosierung des Gießens von Küchenkräutern im Topf gibt es eine einfache Faustregel. Die tägliche Wasserration sollte zehn Prozent des Topfvolumens betragen. Das sind bei einem handelsüblichen Kräutertopf mit einem Liter Inhalt etwa 100 Milliliter.

Schnittlauch benötigt bis zu 150 Milliliter. Basilikum sollte am besten mehrmals am Tag mit Wasser versorgt werden.

Frisch Kräuter teilen und umtopfen

Wer auf der ganz sicheren Seite stehen will, sollte die Kräuterpflanzen am besten direkt nach dem Kauf teilen und neu eintopfen. Dafür ist eine Erde ohne Torf am besten geeignet, denn Kräuter benötigen nährstoffarme Erde. Aus einem Kräutertopf lassen sich drei bis vier neue Topfpflanzen gewinnen. So erhalten die Pflanzen mehr Licht, Platz und Nährstoffe und bei richtiger Pflege ein langes Leben auf der Fensterbank.

Der richtige Standort

Auf den Standort und die richtige Pflege kommt es vor allen Dingen bei Basilikum an. Basilikum fühlt sich bei 20 Grad am wohlsten. Wer Basilikum verwenden möchte, schneidet am besten einen Trieb oder einen Teil davon ab. Das Abzupfen nur einiger Blätter – das wird bei Basilikum gern gemacht, weil die Blätter gleichzeitig als hübsche Garnitur dienen sollen - verhindert, dass die Pflanze besser neu austreiben kann.

Pralles direktes Sonnenlicht vertragen die meisten Küchenkräuter nicht. Besser ist ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Kräuter frisch, getrocknet oder eingefroren lagern

Die Saison der hiesigen Küchenkräuter geht von April bis Ende Oktober. In dieser Zeit haben die Kräuter den stärksten Geschmack und das intensivste Aroma.

Natürlich schmecken Küchenkräuter frisch am besten. Man kann sie aber bis zu einer Woche in einer Tupperdose oder Plastiktüte im Kühlschrank gut aufbewahren.

Als Alternative zu frischen Kräutern können getrocknete und gefrorene Kräuter beim Kochen ein herrliches Aroma entfalten:

Zum Trocknen eignen sich alle robusten "harten" Kräuter mit hartem Stiel wie Rosmarin oder Thymian. Das Bund einfach mit dem Stiel nach oben in einen trockenen Raum hängen, zum Beispiel dem Wäscheboden, und trocknen lassen.

"Weiche" Kräuter wie Petersilie, Koriander, oder Schnittlauch sollte man besser einfrieren, um das Aroma optimal zu erhalten. Gehackt werden sie portioniert ins Gefrierfach gelegt.

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