Kurkuma - Hoffnung für eine wirksame Krebstherapie?

Die Kurkumapflanze gehört zur Gattung der Ingwergewürze und stammt ursprünglich aus Südasien, wo sie auch gerne als das Safran der Armen bezeichnet wird. Safran gilt weltweit als das teuerste Gewürz, das man aus diesem Grunde natürlich nur für besondere Speisen in Küche verwendet. Kurkuma färbt Speisen ebenso gelb und das darüber hinaus sogar auf sehr gesunde Weise. In fast 3000 Studien sollen sich Wissenschaftler inzwischen bereits mit den gesundheitlichen Vorteilen des Curcumins beschäftigt haben. Curcumin, Hauptbestandteil der Gelbwurz, stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern gilt auch als äußerst entzündungs- und krebshemmend. Die Wissenschaftler gehen mittlerweile sogar so weit, dass sie Curcumin als hoffnungsvollen Wirkstoff in der Krebsbehandlung ansehen. Und es hat den Anschein, dass die Forschungen schnell vorangetrieben werden, schaut man sich hierzu verschiedene Informationsquellen im Internet an.

Vereinfacht ausgedrückt ist Curcumin in allen Stadien der Krebserkrankung wirksam. Es hemmt sowohl das Wachstum der Krebszellen, die Ausbreitung, die Neubildung und verhindert die Bildung von Metastasen. Curcumin aktiviert die Gene, die für die Apoptose zuständig sind, der Zelltod wird aktiviert. Curcumin stärkt darüber hinaus das Immunsystem und macht den Körper widerstandsfähig gegen den Angriff von Krankheiten.

Täglich kämpft das Immunsystem entartete Zellen in Schach zu halten

Bharat Aggarwal, Professor für Immunologie, Professor für Biochemie und Professor für Experimental Therapeutics, und Chief, Zytokin-Forschungsabteilung, in der Abteilung für Experimentelle Therapeutik an der University of Texas MD Anderson Cancer Center, Houston, Texas hat sich ebenfalls intensiv mit der Wirkung von Curcumin beschäftigt. Krebs benötigt zur Entstehung Blutgefäße. Diese finden sich in erhöhtem Maße bei Entzündungen. Das Tumorwachstum ist auf Entzündungen zurückzuführen und teilweise dauert der Prozess bis zur Diagnose mehrere Jahre. Entzündungen, die 10, 20 oder sogar 30 Jahre zurückliegen können sich zu einem Krebsgeschwür entwickeln, ein schleichender und für den Betroffenen nicht wahrnehmbarer Prozess. Aggarwal vertritt die Meinung, dass es keine Krebsart gibt, auf die Curcumin nicht anspricht. Bei jedem Menschen entarten Zellen und bilden so eine Vorstufe zu Krebs. Ist das Abwehrsystem intakt, schafft es diese T-Zellen zu zerstören, bei einem geschwächten Immunsystem haben diese Zellen freie Hand und werden zur Bedrohung und führen letztendlich zur Krebserkrankung.

Prof. Bharat Aggarwar erklärt gut Verständlich die Wirkung von Curcumin

Mit Kurkuma würzen und sich die gesundheitlichen Vorteile schmackhaft zunutze machen

Um sich die gesundheitlichen Vorteile des Kurkumas zunutze zu machen, sollten Sie das Gewürz möglichst oft in Ihren Speiseplan einbauen. Kurkuma passt zu vielen Gerichten und mit ein wenig Fingerspitzengefühl verleiht man dem Essen nicht nur eine gute Prise Geschmack, sondern sorgt ganz nebenbei ein wenig für die Gesundheitsvorsorge. Auch ein mit Kurkuma und Pfeffer gewürzter Kräutertee ist schnell zubereitet und versorgt Ihr Immunsystem täglich mit einer zusätzlichen Portion Abwehrkraft. Ob diese Mengen ausreichend sind alle Risiken einer Erkrankung auszuschließen, das vermag nur ein Mediziner zu beantworten, der sich eingehend mit den Forschungen beschäftigt hat. Schaden kann es kaum. Lediglich wer unter Gallensteine leidet, sollte mit dem Genuss zurückhaltend sein, soviel ist in den Veröffentlichungen nachzulesen. Risiken und Nebenwirkungen scheinen bisher nicht bekannt zu sein. Wer sich nicht nur auf das Würzen von Speisen allein beschränken möchte, der sollte sich über Kurkuma-Kapseln informieren, die beispielsweise bei dem Online-Händler Amazon zu bestellen sind.

Dieser Artikel kann den fachkundigen Rat eines Artzes oder Apothekers nicht ersetzen und stellt keine Gesundheitsberatung dar!

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 04.05.2014
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