Immer den eigenen Stil finden!

Immer den eigenen Stil finden! (Bild: Arthur Daniliuk)

Göttinnenkleider – Abendkleider mit Falten und asymmetrischem Schnitt

Die wichtigsten Merkmale von Göttinnenkleidern

Der Begriff Göttinnenkleider ist bisher noch nicht so richtig in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen und ob er dies jemals wird, bleibt abzuwarten und scheint eher fraglich. Zu sperrig erscheint das Wort und wer schon einmal »Göttinnenkleider« laut vor sich hingesagt hat, wird vermutlich wieder zum alt bewährten »Abendkleider« greifen.

Doch natürlich soll das Wort »Göttinnenkleider« etwas suggerieren, nämlich die Assoziation der aktuellen Mode mit der antiken Mode, wie man sie bei griechischen Statuen sehen kann. Athene, Hera, Aphrodite, Nike, Artemis und all die anderen standen Pate für den neuen alten Schnitt. In der Regel sind die aktuellen langen Abendkleider armfrei oder schulterfrei, teilweise auch mit einem Träger nur auf einer Seite, der Schnitt ist häufig asymmetrisch. Ganz dem Vorbild der antike entsprechend verläuft ein schmales Band oder ein Gürtel um die Taille oder auch unterhalb der Brust, wobei es Modelle gibt, die diesen lediglich durch einen Stoffabbinder andeuten.

Anstatt bunter Muster, sind die Stoffe dieser langen Abendkleider unifarben, wobei sowohl eher zarte Farben wie Gelb, Rosa, Weiß oder Creme verwendet werden als auch kräftige, vor allem warme Töne vorkommen können. Besonders im Herbst und Winter geht der Trend mehr in Richtung warmer Töne, während für die luftigeren Kleider für das Frühjahr und den Sommer leichtere Farben bevorzugt werden.

Steht mir ein Göttinnenkleid als langes Abendkleid?

Die Frage »steht mir dies oder steht mir das?« ist wohl eine der meistgestellten Fragen beim Kauf von Kleidern. Sicherlich sind viele Zweifel völlig unnötig, dennoch gibt es Kleidungsstücke, die dem einen mehr, dem anderen hingegen etwas weniger stehen. Manche Kleider brauchen aber auch eine bestimmte Trägerin, damit sie richtig zur Geltung kommen. 

Bei den Göttinnenkleidern, sind es in erster Linie große schlanke Frauen, denen die langen Abendkleider perfekt stehen und den Faltenwurf zur Geltung bringen, dabei spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Aber auch scheinbare Makel, oder was manche Frau als solche an sich zu erkennen glaubt, lassen sich durch die fließenden Stoffe sehr gut kaschieren, wobei dann das Band um die Taille nicht zu eng geschnürt werden sollte. Auch weibliche Rundungen, ob Po oder Brust, können je nach eigenem Stil betont oder auch dezent versteckt werden, was dem Abendkleid und natürlich der Trägerin etwas Geheimnisvolles verleiht, denn auch im alten Griechenland wurde schließlich nicht alles »zu Markte getragen«.

Varianten der Göttinnenkleider

Es gibt viele Spielarten der langen Abendkleider

DAS Göttinnenkleid als feststehendes Modell oder als vorgegebener Schnitt gibt es natürlich nicht. Vielmehr spielen die Modedesigner mit den Formen der antiken Kleider und kombinieren antike Elemente mit eigenen aktuellen Vorstellungen, schließlich möchte die Dame ja nicht auf einen Kostümball oder Faschingsumzug als griechische Göttin gehen, sondern modisch aktuell und elegant zu unterschiedlichen Anlässen erscheinen. So findet man in den Angeboten lange Abendkleider mit Applikationen, etwa Perlenstickereien oder Schnitte, bei denen das Oberteil etwas enger anliegt, während der Rock etwas weiter fällt. Andere Abendkleider greifen den klassischen langen Schlitz im Rock auf während wieder andere Modelle durch einen eher untypischen V-Ausschnitt auffallen.

Zum langen Abendkleid sollte selbstverständlich auch eine passende Frisur gewählt werden. Besonders vorteilhaft ist hierbei eine elegante Hochsteckfrisur und auch hier darf man sich ruhig ein wenig an den Göttinnenstatuen der Antike orientieren. Zudem unterstreicht dezenter Schmuck die den Stil und bringt ein wenig zusätzlichen Glanz ins Spiel.

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