Art der Laterne oder der Licht-Dekoration festlegen

Tonkarton mittlerer Stärke oder Fotokarton eignet sich sehr gut als "Trägermaterial" für Laternen und Licht-Dekorationen. In ihn werden je nach Geschmack Bereiche herausgeschnitten und mit Transparentpapier (nicht zu dünn!) verkleidet. Die Farbe des Tonkartons sollte eher dunkel sein (Schwarz, Dunkelbraun, Dunkelblau oder Dunkelgrün), damit das Licht, das durch die Öffnungen mit dem Transparentpapier scheint, besser leuchtet.

Zunächst werden die Maße der Laterne festgelegt. Laternen müssen nicht nur viereckig oder rund sein. Warum nicht einmal dreieckig, vieleckig oder oval? Dasselbe gilt auch für die auf Tischen oder auf der Fensterbank aufgestellten beleuchteten Stand-Dekorationen. Für eckige Laternen muss auf die Breite der Seiten geachtet werden und der Rand für das spätere Zusammenkleben darf nicht vergessen werden. Da bei runden oder ovalen Laternen oft die benötigte Länge des Tonkartons unterschätzt wird, sollte er zunächst zusammengerollt werden, um die genaue Größe festzulegen.

Weitere Arbeitsschritte zum Basteln der Laternen oder Licht-Dekoration

Nun können die Aussparungen für das Transparentpapier auf den Karton gezeichnet werden. Dafür eignet sich ein Bleistift oder Buntstifte in Weiß oder Gelb. An den zukünftigen Ecken sowie an der oberen und unteren Kante sollte ein etwa 2 Zentimeter breiter Rand verbleiben, damit das Bastelwerk nicht zusammenfällt. Die eingezeichneten Formen werden mit einer kurzen Schere ausgeschnitten.

Tonkarton ausschneiden

Laterne: Runde Motive ausschneiden

Für kleine, runde Aussparungen ist eine einfache gebogene Nagelschere ideal.
Nachdem die Farbe des Transparentpapiers für die einzelnen Aussparungen ausgewählt ist, wird es etwas größer als die Form ausgeschnitten, um einen Kleberand zu behalten. Danach sollte noch einmal geprüft werde, ob das Transparentpapier die Form bedeckt und der Rand breit genug ist, um es festzukleben. Das Aufkleben sollte sehr vorsichtig erfolgen, weil Kleberspuren die Farben des Transparentpapiers auflösen können. Als Klebstoff eignen sich tropffreie Bastelkleber.

Für den Boden der Laterne wird derselbe Tonkarton wie für die Seiten genommen. Er wird größer als die Grundfläche der Laterne ausgeschnitten und am Rand so weit nach oben gefaltet, dass er in die Öffnung passt. Das ist die kniffeligste Arbeit beim Laternen- Basteln. Für die Befestigung reicht hier ein schmales Klebeband. Für die Aufhängung werden am oberen Rand zwei Löcher gebohrt, in die eine Schnur oder ein Draht mit ausreichender Länge befestigt wird.

Laternen oder Licht- Dekoration mit Mustern für Halloween oder Advent

Figuren und Landschaften für Halloween oder die Adventszeit lassen sich mit der Hilfe von Vorlagen für Fensterbilder auf den Karton übertragen. Manche der ausgeschnittenen Bereiche müssen nach dem Ausschneiden aber vorsichtig direkt auf das Transparentpapier geklebt werden.

Als Muster können einfache geometrische Formen über den Karton verteilt werden. Je mehr Formen ausgeschnitten werden, desto bunter wird das Endergebnis. Die Gestaltung ähnelt dann einem bleiverglasten Fenster. Die Stege zwischen den Formen dürfen aber nicht zu schmal werden, weil der Tonkarton sonst zu instabil wird. Wer sehr große Flächen ausschneiden möchte, sollte einen dickeren Tonkarton wählen.

 

 

 

Eine Alternative für das Papier sind getrocknete Laubblätter, die eine schöne warme Farbgebung bewirken. Werden sie übereinander im großzügig ausgeschnittenen Karton zusammengeklebt, ergeben sich tolle Farbeffekte.

Ein Sternenhimmel gelingt durch das Ausstechen von Löchern mit einem Schaschlikspieß. einem Schraubenzieher oder Kugelschreiber (für etwas größere Löcher). Da der Tonkarton ziemlich fest ist, gelingt das Stechen am Besten, wenn der Karton dafür über die Öffnung von einem Glas gelegt wird. Wer es ganz genau machen möchte, sucht im Internet nach einem Sternbild und druckt es in passender Größe als Vorlage aus. Die Hauptsterne lassen sich durch gelbes Transparentpapier hervorheben.

 

Beleuchtungsmittel für die Laternen und Tisch-Dekorationen

Die typischen Laternenkerzen sind in der heutigen Zeit nicht zu empfehlen. Sie können leicht kippen und brennen schnell ab, so dass sie das Bastelwerk in Brand setzen können. Im Handel gibt es Laternenhalter mit integrierter Birne, die den gleichen Zweck erfüllen und völlig ungefährlich sind. Dann steht einem entspannten Laternenumzug zu St. Martin nichts mehr im Wege.

Teelichter verbreiten ebenfalls ein schönes Licht und eignen sich für die Beleuchtung der Licht-Dekoration in der Wohnung. Zum zusätzlichen Schutz können sie auf eine feuerfeste Unterlage, zum Beispiel eine Untertasse, gestellt werden. Sichern Sie unbedingt die Standdekoration. Sie darf nicht durch einen Windstoß umkippen und auf die Flamme fallen. Eine kleine zehn-flammige Lichterkette, die um ein Gefäß gelegt wird, wäre hier die feuerfeste Variante.

Egal, welche Lichtquelle gewählt wird, die Laternen und Stand-Dekorationen sind ein besonders hübscher Blickfang. Werden sie sorgfältig verpackt, lassen sie sich, wie die beliebten Glanzpapier-Sterne, über Jahre im Herbst, im Advent und zu Weihnachten als Dekoration einsetzen.
Material


• Dunkler Tonkarton in ausreichender Stärke
• Transparentpapier in verschiedenen Farben
• Kleine Schere und eventuell eine Nagelschere
• Für Löcher: ein Schaschlikspieß, Schraubenzieher, Kugelschreiber
• Tropffreier Klebstoff
• Schmales Klebeband
• Für Laternen: Laternenhalter mit integriertem Leuchtmittel
• Für Standdekorationen: Teelichter oder kurze Lichterkette

Autor seit 3 Jahren
12 Seiten
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