Die Wirbelsäule sollte in der Bauchlage nicht durchhängen

Bauschläfer müssen bei der Auswahl ihrer Matratze besonders darauf achten, dass die Schlafunterlage der Wirbelsäule genügend Halt bietet, um sie nicht durchzuhängen zu lassen. Schlafen Sie beispielsweise bevorzugt auf dem Bauch, weil Sie Rücken- oder Schulterschmerzen vermeiden möchten, und haben zudem noch eine zu weiche Matratze, die den Rücken nicht in in gleicher Weise wie in der aufrecht stehenden Position behält, so wird auch die Bauchlage wenig an der Schmerzsituation ändern. Eine Matratze für Bauchschläfer sollte schon eine gewisse Festigkeit aufweisen, aber insgesamt noch ein gutes Körpergefühl geben. Kaltschaummatratzen * gehören beispielsweise zu den gerne empfohlenen Matratzen. 7-Zonen-Kaltschaummatratzen weisen eine gute Anpassung sowie Druckentlastung in den verschiedenen Bereichen entlang des Körpers auf. Der Schulter wird bei dieser Matratzenart genug Einsinktiefe geboten, ebenso im Beckenbereich. Bauchschläfer sollten zudem vermeiden, auf einem zu hohen Kissen zu schlafen. Der erhöhte Kopf führt unweigerlich zu Verspannungen und dies nicht nur im HWS-Bereich. Falls Sie feststellen, dass Ihr Kopfkissen nicht ganz so ideal ist, empfiehlt es sich über die Anschaffung eines speziellen "Bauchschläfer-Kissens" nachzudenken. Auch befüllbare Wasserkissen lassen sich gut an die Lagebedürfnisse anpassen und sind schon längst nicht mehr nur für Nackenschmerzgeplagte ein Geheimtipp.

Um die richtige Matratze zu finden, führt es viele Suchende in ein Matratzenfachgeschäft. Diese locken nicht nur mit attraktiven Angeboten, sondern hier können Sie auch auf eine fachkundige Beratung vertrauen. Falls Sie ein kariertes Oberteil besitzen, ziehen Sie dies am besten zu einem Beratungsgespräch an. Dies ist natürlich kein Muss, hilft dem Fachberater jedoch Ihre Lage auf der Matratze besser zu beurteilen. Eine gute Schlaflage soll nämlich der einem aufrechten Stand gleichen und anhand von gerade verlaufende Karos erkennt man dies besser, als an einem uni Oberteil.

Das Schlafen auf dem Bauch ist nicht ohne Risiko

Im Laufe des Lebens verändert sich das Schlafverhalten. Viele Bauchschläfer fragen sich auch irgendwann einmal, ob die Bauchlage überhaupt gesund ist. Pauschal beantworten kann man diese Frage nach Ansicht von Experten anscheinend nicht. Solange der Schlaf als erholsam empfunden wird, und sich keine Beschwerden einstellen, ist an dieser Schlaflage wohl nichts auszusetzen. Wer allerdings zu Übergewicht neigt, oder unter Atemproblemen leidet, der sollte sich besser an eine andere Schlafposition gewöhnen. Der Druck auf dem Bauch sorgt natürlich dafür, dass die Atemtiefe eingeschränkt wird.. Auch die Durchblutung der Organe im Bauchraum wird unter durch die Verdrängung negativ beeinflusst. Des Weiteren sind Beschwerden im Kiefergelenk auf das Bauchschlafen zurückzuführen. Die starke Seitendrehung des Kopfes führt zu Verspannungen im Kiefergelenk. Darüber hinaus kann das Schlucken im Schlaf erschwert sein.

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Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 13.11.2014
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