Milbensauger halten Tiere und Kot fest

Eine gute Hilfe leisten in diesem Fall Milbensauger, die mit Mikrofiltern ausgestattet sind. Staub und Milben werden aufgenommen und nicht mehr aus dem Gerät abgeben. Diese Geräte verursachen während des Saugens kleine Vibrationen auf der Matratzenoberfläche. So werden die Hausstaubmilben und deren Kot geringfügig aufgewirbelt und gleich vom Milbensauger aufgenommen.

Allergiker reagieren meist nicht auf die Hausstaubmilbe selbst, sondern auch in besonderem Maße auf deren Kot. Niesattacken, Dauerschnupfen und Bindehautentzündungen mit allen begleitenden Symptomen sind die Folge.

Nichts für schwache Nerven!

Mit UV-Licht gegen Milben, Bakterien, Viren und Pilze

Höherwertige Milbensauger sind zusätzlich mit einem UV-Licht ausgestattet. Dieses Licht dient als Sterilisationsmaßnahme gegen Milben, Bakterien, Viren, Pilze und andere Allergene aus Matratzen, Bettwäsche, Polstermöbeln. Bei dem UV-Licht haben die Milben kaum Überlebenschancen. Das Gute an Milbensaugern ist, dass sie natürlich nicht nur im Bett, sondern auf allen Polsterflächen angewendet werden können. Sie minimieren somit gleich mehrere Stellen im Haushalt, die Ihnen Probleme bereiten. Selbst wenn Sie keine Hausstaubmilben-Allergie haben, ist es doch ein gutes Gefühl, diese Viecher vernichtet zu wissen. Das Hausstaub-Allergen kann bekanntlich auch andere Erkrankungen nach sich ziehen. Besonders gefürchtet ist das Asthma, der sogenannte Etagenwechsel, der sich aus einem Heuschnupfen oder auch Milbenallergie entwickeln kann.

Diese Tiere sehen nicht nur eklig aus ... (Bild: pixabay.com)

Die meisten Filter der Milbensauger lassen sich herausnehmen und waschen. Im Vergleich zu den vielen chemischen Produkten, die es im Handel zur Beseitigung oder Eindämmung des Milbenproblems in der Matratze oder den Polstermöbeln gibt, liegt der chemiefreie Sauger natürlich deutlich vorne. Mit speziellen Bezügen* (Encasing), die milbendicht sind, können Sie den Effekt noch zusätzlich unterstützen. Achten Sie bei diesen Bezügen allerdings auf das Material, welches unter Umständen zu Knistergeräuschen neigt, diese sind nicht unangenehm, sondern können ebenfalls zu eine Störung der Nachtruhe beitragen.

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Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 19.04.2013
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