Gold mit Geschick vermehren (Bild: stuart_roger_miles / Pixabay)

 

Gramm Goldbarren Preis in Euro
1 37,53
5 179,40
10 350,80
20 696,50
31,1 1082,00
100 3470,30
250 8644,00
1000   34539,00

Was ist Gold?

"Gold” gehört zu den Edelmetallen. Es ist wertvoll und rostet nicht. Im Übersichts-System der chemischen Elemente wurde ihm die Ordnungszahl 79 zugeteilt. Das chemische Zeichen "au” steht für "Aurum”. Das ist die lateinische Bezeichnung für Gold. Im Althochdeutschen steht Gold für "das Gelbliche, das Blanke”. Gewonnen wird es aus Eisenerzen und der Erdkruste - der Haut unserer Welt. 

Gold in der Schmuckindustrie

Zur Zeit ist Gold das in der Schmuckverarbeitung am meisten verwendete Metall. Es lässt sich von allen Edelmetallen am leichtesten formen. Sein Glanz bleibt auch nach einer Verarbeitung bestehen. Gold läuft nicht an. Rund 75 Prozent des produzierten Goldes werden zu Schmuck und Uhren verarbeitet. Da Gold sehr weich ist fügt man gern härtere Metalle hinzu. So entsteht ein optimales Produkt. Um die Reinheit des Goldes auszudrücken gibt es das internationale Maß "K”. Es steht für "Karat”. 24K steht für reines Gold. Leider verwechseln Verbraucher diese Einheit häufig mit der Abkürzung "ct”. Das ist aber die Maßeinheit für das Gewicht von Edelsteinen. In Deutschland sind Reinheitsgrade in Tausendsteln üblich. So bedeutet 916er Gold: 91,6 % reines Gold, 22K. Das sind 22 Anteile Gold und 2 Anteile Legierung (Stoffgemische).

Schmuck-Käufer beiderlei Geschlechts bevorzugen Gold in den Farben Gelbgold, Weißgold und Rosagold. Weißgold entsteht durch das Bleichen von Gelbgold. Rosagold wird mit Kupfer legiert und ist aktuell ein Modetrend. Je mehr Kupfer verwendet wird, desto rosafarbener ist das Ergebnis.

Gold als raffinierte Wertanlage

Weltweit wechseln enorme Mengen an Gold den Besitzer. Der aktuelle Goldpreis richtet sich nach der Reinheit und dem Gewicht dieses Edelmetalls. In den Zentralbanken überall auf der Welt lagert der Großteil des vorhandenen Goldes. Sie werden streng bewacht. Gold gilt als Metall der "Stabilität”. Es dient als Schutz vor unerwünschten Schwankungen des US-Dollars. Südafrika ist bisher der führende Goldproduzent. Die Vereinigten Staaten folgen, danach Australien, Kanada, China und Russland.

Worauf ihr beim Goldkauf achten solltet

Spätestens nach Dagobert Ducks Bad in seinen Goldtalern ist Gold als Wertanlage beim Verbraucher angekommen. 

Gold könnt ihr bei Banken, Edelmetall-Händlern und Online bestellen. Ihr bekommt Gold als Barren oder Münzen.

Möchtet ihr Gold in der Wohnung aufbewahren? Dann denkt an Gefahren wie Feuer und Einbruchdiebstahl. Eine Alternative ist ein Bankschließfach. Allerdings ist das mit Kosten verbunden: Jährlich zahlt ihr 25 bis 50 Euro. Negativ zu bewerten ist auch der Unterschied zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis des Goldes. Je weniger Gold ihr kauft, desto höher ist diese Handelsspanne. Das bedeutet - falls ihr das Gold einmal verkaufen müsst - zahlen euch Banken oder Edelmetall-Händler weniger als euren Einkaufspreis. Dieser Verlust entsteht nicht wenn der Goldpreis steigt.

Ist euch dieser Aufwand zu viel? Einige Banken und Sparkassen bieten Gold-Konten oder Gold-Sparpläne an. So lässt sich mit Raffinesse schrittweise ein Edelmetalldepot aufbauen.. Die Kontoführung ist meist kostenlos. Bei allen Aktionen gilt immer: Erst Verträge genau durchlesen. Blindes Vertrauen schadet. 

Bildquelle: edar / Pixabay.com

Zum Abschluss "Goldige Gedanken" von Friedrich Nietzsche (1844-1900):

Es ist eine [...] Wildheit in der Art, wie die Amerikaner nach Gold trachten; und ihre atemlose Hast der Arbeit - das eigentliche Laster der neuen Welt - beginnt bereits durch Ansteckung das alte Europa wild zu machen und eine ganz wunderliche Geistlosigkeit darüber zu breiten.

Ich glaube, das sieht er richtig! (Die Verfasserin)

 

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