Zitronenaroma oder Zitrusschalenzucker


Ein aromatischer Zitronenschalenzucker würzt Kuchen und Süßspeisen. Man verwendet bei seiner Herstellung zwei unbehandelte Zitronen, die sehr dünn geschält werden. Nur das Gelbe der Schale soll im Zitronenaroma sein. In ein dicht schließendes Schraubglas gibt man etwa doppelt soviel Zucker, wie man Zitronenschalen hat und drückt diese fest in den Zucker, so dass sie vollkommen von Zucker umschlossen ist. Das Glas wird dunkel und kühl aufbewahrt, der Zitronenschalenzucker ist längere Zeit haltbar. Wer lieber Orangenaroma mag, kann diese auch wie in dem angegebenen Rezept verwenden. Eine haltbare und herbaromatische Idee ist die Zitronenmarmelade, die man als Brotaufstrich genauso verwenden kann wie als Backzutat. Das Rezept für Zitronenmarmelade kann man hier nachlesen. Einige Backideen mit Zitronenmarmelade finden Sie hier unter diesem Link.

Vanillinzucker selbst zubereiten

Vanillinzucker ist für Vielbäcker ein Muss in der Küche. Wer viel Vanillinzucker braucht, kauft sich eine echte Vanilleschote, legt diese in eine luftdicht verschließbare Vorratsdose und füllt mit Zucker auf. Nach einigen Tagen hat der Zucker das Vanillearoma angenommen und wird zum Verfeinern von Pudding und Kuchen genutzt. Die Vanilleschote kann über lange Zeit Aroma abgeben, man füllt bei Bedarf neuen Zucker nach. Vorratsbehälter von Tupperware eignen sich sehr gut für diesen Zweck.

Natürliches Erdbeeraroma

Ein ganz natürliches und leckeres Aroma ist das von Walderdbeeren. Diese Wildsorten sind wesentlich geschmackvoller als ihre gezüchteten Kultursorten. Schon eine Handvoll Walderdbeeren kann man in ein Glas natürlicher Aromazusatz verwandeln, man kocht die sauberen und verlesenen Beeren in etwas Wasser und drei Esslöffel Zucker auf, füllt das Kompott heiß in ein Schraubglas und verschließt es sofort mit dem Deckel. Es entsteht ein Vakuum beim Abkühlen der Flüssigkeit und macht das Glas zu einer Halbkonserve, die einige Wochen haltbar bleibt. Zum Aromatisieren von Speisen nimmt man entweder nur Saft oder auch Saft und Beeren.

Mandelaroma von bitteren Mandeln


Mandelaroma schmeckt hervorragend, wenn man bittere Mandeln gerieben verwendet. Ein sehr stark vorschmeckendes natürliches Aroma bietet diese bittere Sorte der Mandel. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da die Mandeln einen Anteil Blausäure enthalten, sie dürfen nicht in zu großen Mengen verzehrt werden. Besonders für Kinder sollte man daher auf diese Würze verzichten, die im traditionellen Weihnachtsgebäck, dem Christstollen, sehr beliebt ist. Zum Aromatisieren von Kuchenteig benötigt man nur wenig geriebene Bittermandel, eine halbe Mandel kann einen Kuchen würzen. Den Vorrat an Bittermandeln muss man für Kinder unerreichbar lagern. Aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe werden Bittermandeln nur in der Apotheke verkauft in kleinen Abpackungen. Lassen Sie sich dort beim Fachmann über die Verwendung und zu Risiken und Nebenwirkungen beraten, da dies nur ein Rezeptartikel, aber kein medizinischer Rat ist - der Artikel ersetzt nicht den Rat des Apothekers.

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Immortelle, am 14.01.2013
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